Nach dem ich Hosea durchgelesen habe, gehts jetzt weiter mit dem Propheten Joel. Habe mich erstmal mit den ganzen Hintergründen und der historischen Zuordnung beschäftigt. Es ist gar nicht so leicht genau zu sagen in welcher Zeit Joel gelebt hat und wann genau das Buch geschrieben wurde.
Naja, auf jeden Fall habe ich heute das erste Kapitel durchgearbeitet und teile euch hier ein paar Gedanken mit…
V.2 Hört her, ihr Ältesten, / horcht alle auf, ihr Bewohner des Landes!
V.14 Ordnet ein heiliges Fasten an, / ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt die Ältesten / und alle Bewohner des Landes beim Haus des Herrn, eures Gottes, / und schreit zum Herrn:
V. 19 Zu dir rufe ich, Herr…
Im ersten Kapitel berichtet Joel von einer sehr extremen Heuschreckenplage die über das Land kommt und wodurch die ganzen Felder zerstört sind, das Vieh leidet sehr darunter, also im Endeffekt eine große landwirtschaftliche Plage.
Nun zu den drei Versen und zu den drei Verben die ich markiert hatte.
Beim ersten Verb geht es um das Hören. Gott fordert hier sein Volk durch den Phropheten Joel auf, ihm genau zuzuhören, damit sie verstehen und begreifen, was Gott ihnen sagen will.
Gott schickt nämlich diese Heuschreckenplage über das Land, einfach aus dem Grund, dass sich Israel/Juda von Gott entfernt hat.
Dies ist für das Volk so heftig, dass das ganze Volk zum Fasten und Beten aufgerufen wird. Sie sind so verzweifelt sie schreien richtig zu Gott und klagen ihn die Not an, die sie erwartet. Das Volk nimmt wieder Kontakt mit Gott auf.
Im letzten Verb geht es um rufen. Das Volk ruft zu Gott um Hilfe, es bleibt nicht bei der Klage der Not. Sie wissen, dass auch für sie Psalm 50,15 gilt: “Rufe mich an am Tag der Not; / dann rette ich dich und du wirst mich ehren.”
Für das Leben eines Christen Read the rest of this entry »