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ZEIT ONLINE berichtet über die Ausstellung “Zwischen den Welten”.
In der Ausstellung “Auf dem Sprung” erklären zwölf Berliner Jugendliche, die mit verschiedenen Kulturen aufwachsen, in Bildern und Texten ihre Alltagswelt
Die Ausstellung Auf dem Sprung wird vom 6. Mai bis zum 6. Juni in den Räumen des Berliner Archivs der Jugendkulturen präsentiert.

Hier ein Auszug:

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Birkan Düz hat türkische Wurzeln, wurde aber in Berlin geboren. Der Zehntklässler ist Teil zweier Kulturen und beschreibt seine Zerrissenheit.

Ich bin in Berlin geboren und bin 16 Jahre alt.
Manchmal bin ich Deutscher.
Manchmal bin ich Türke.
Manchmal bin ich Kurde.
Manchmal bin ich Alevite.
Manchmal bin ich Zaza.
Wenn ich in der Türkei bin, sage ich den Menschen dort, dass ich ein Deutscher bin,
Wenn ich in Deutschland bin, sagen die Menschen zu mir, dass ich ein Türke bin.
Oder ich sage, dass ich ein Türke bin.

(…)

Wenn ich alleine bin, fühle ich mich als Birkan.
Wenn ich unter Deutschen, Türken, Kurden, Aleviten, Zazas bin, fühle ich mich wie ich.

Ich bin Birkan.

ZEIT ONLINE berichtet über eine Studie der Stiftung für Zukunftsfragen. In dem Interview mit dem Zukunftsforscher Horst Opaschowski stellt sich eine Art Wertewandel in Deutschland heraus.

Den Menschen geht es nicht mehr in erster Linie um materiellen Wohlstand und Reichtum. Der Wert von dem Miteinander, Verantwortung für den Anderen und Hilfsbereitschaft steigt.

Ich finde das Ganze sehr interessant und glaube, dass Christen anknüpfen und Vorbild sein können.

Deutsche Jugendliche seien viel zu lasch, unjugendlich pragmatisch – werden sogar traurige Streber genannt.
Wenn man die Jugendlichen in anderen Ländern z.B. die hundertausenden Jugendlichen in Italien die gegen die Regierung Berlusconis demonstrieren oder die Griechen und Franzosen anschaut, dann stimmt das. Grund für Proteste hätte die deutsche Jugend schon – da reicht das Stichwort: Studiengebühren.

Das muss aber nicht so bleiben, einige Anhaltspunkte gibt es schon:

  • Anfang November schwänzten in einige deutschen Städten Zehntausend Schüler den Unterricht um gegen das Abitur nach zwölf Jahren, gegen volle Klassen und für mehr Bildungsgerechtigkeit zu demonstrieren.
  • In Berlin stürmten 1.000 Schüler die Humboldt-Universität
  • Auch die Demonstranten der diesjährigen Castor-Transporte waren auffallend jung

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