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In der Jugendarbeit kann man ziemlich schnell zu kurzsichtig arbeiten. So viele Aufgaben, die Tag für Tag abgearbeitet werden, Termine und Gespräche die täglich und wöchentlich anstehen. Man arbeitet von Jugendstunde zu Jugendstunde, von Freizeit zu Freizeit, von Kleingruppentreffen zu Kleingruppentreffen. Da passiert es schnell, dass man die Weitsicht verliert und es wird schwierig die Arbeit von der Seite zu reflektieren.
Wie können wir wissen ob wir den richtigen Weg gehen, wenn wir nur auf unsere Füße achten, einfach weil wir sie gut sehen können anstatt nach Vorne in den Horizont zu schauen?

Die Aufgabe an dich jetzt ist etwas makaber, aber ziemlich sinnvoll um den Horizont sich wieder vor Augen zu führen.

Beschreibe deine Jugendarbeit in 10 Jahren

Stell dir deine Jugendarbeit in 10 Jahren vor. Die Vision deiner Jugendarbeit, die Gott dir in dein Herz gegeben hat ist praktisch erfüllt und Gott holt dich jetzt heim.
Schreibe auf wie du dir wünschen würdest, dass andere Menschen deine Jugendarbeit erleben würden.
Denk dran, deine Jugendarbeit sieht so aus, wie du sie dir schon immer gewünscht hast.

  • Was sollen Menschen über deine Jugendarbeit sagen?
  • Was würde ihnen an meisten an der Jugendarbeit gefallen? Wofür wäre sie bekannt?
  • Wie hat Gott durch deine Jugendarbeit Menschen verändert und näher zu sich gebracht?
  • Inwiefern hat es Gottes Reich weiter gebaut?
  • Wie ist die Beziehung deiner Jugendlichen zu Gott, zu Nichtchristen und zu anderen Christen?

Beschreibe deine Jugendarbeit heute

Nun zurück zu heute. Stell dir vor Gott holt dich heute heim. Was ist mit deiner Jugendarbeit?

Schreibe auf, wie du deine Jugendarbeit heute siehst.

  • Was sagen andere über deine Jugendarbeit?
  • Geht sie weiter ohne dich?
  • Welche Unterschiede gab es im Leben von Menschen?
  • Ist sie ein Bild für eine gesunde Jugendarbeit?
  • Wie sieht die Beziehung der Jugendlichen zu Gott, zu Christen und zu Nichtchristen aus?

Das Ganze macht nur Sinn wenn man sich die beiden Beschreibungen nimmt und vergleicht. Was sind die Unterschiede?

Der nächste Schritt ist nicht der, sich eine ellenlange To-Do Liste zu schreiben, sich den Kopf über die ganzen Bereiche zu machen. Ohne Gott geht es sowieso nicht!
Daher nimm dir Zeit mit Gott und sprich diese Dinge mit ihm. Es klappt nicht wenn man mehr Zeit im Büro sitzt, mehr Geld ausgibt und sich noch mehr bemüht. Es geht nur mit Gott! Und wenn die eben genannten Sachen ein Resultat aus der Zeit mit Gott sind, dann ist das okay. Lass Gott weiter durch dich wirken und geh Glaubensschritte auch wenn die meistens ziemlich unangenehm sind.

Habt ihr Erlebnisse zum dem Thema oder noch andere Fragen?

[via Life in Student Ministry]

Jedes menschliche Wunschbild, das in die Gemeinschaft eingebracht wird, hindert die echte Gemeinschaft und muss zerbrochen werden, damit die echte Gemeinschaft leben kann. Wer seinen Traum von einer christlichen Gemeinschaft mehr liebt als die christliche Gemeinschaft selbst, der wird zum Zerstörer jeder christlichen Gemeinschaft, und ob er es persönlich noch so ehrlich meint, noch so ernsthaft und hingebend meint.

Wie recht der Bonhoeffer mit diesen Worten doch hat.

Ich selber habe vor kurzen einmal meinen Traum von Kirche aufgeschrieben und ich denke daran ist auch nichts falsch. Träume und Visionen sind gut, solange sie mit dem übereinstimmen was Gottes Vision für Kirche, Gemeinde für christliche Gemeinschaft ist. Das muss nicht immer identisch sein und wenn ich meine Vision als zu wichtig ansehe und zu provokativ angehe, dann kann es sein, dass ich wie Bonhoeffer es beschreibt zum Zerstörer der Gemeinschaft werde.

Es geht darum wie ich mit meinem Traum umgehe, wie er zustande kommt und wie ich ihn verbreite.

Er tritt als Fordernder in die Gemeinschaft der Christen, richtet ein eigenes Gesetz auf und richtet danach die Brüder und Gott. Wo sein Bild zunichte wird, sieht er die Gemeinschaft zerbrechen. So wird er erst zum Verkläger seiner Brüder, dann zum Verkläger Gottes und zuletzt zum Verkläger seiner selbst.

Bonhoeffer schreibt weiter, dass Gott schon den Grund unserer Gemeinschaft schon gelegt hat. Weil er uns schon längst, noch bevor in das gemeinsame Leben mit Christen eintreten, mit diesen schon zu einem Leib/Körper in Jesus Christus zusammengeschlossen hat, treten wir nicht als die Fordernden, sondern als die Dankenden und Empfangenden in die Gemeinschaft ein.

Diese Thema ist gar nicht so einfach zusammenzufassen und ich denke darüber lässt sich viel reden. Ich persönlich muss da auf jedenfall noch weiter nachdenken.

Habe die Tage auf Pastor Paddys Blog folgenden Artikel gelesen:



Ich bin nicht DEINER Meinung…photocase475982933.jpg

…über den Ä-O….was is´n das überhaupt??

Überall, wohin ich fahre, stelle ich mich beim Predigen (ungefähr) wie folgt vor:

“Ich heiße Patrick, viele nennen mich auch Paddy, und ich bin im Ä-O, dem Leitungskreis von Jesus Freaks International mit noch 2 anderen Leuten. Wir helfen in ganz Deutschland, und darüber hinaus, Gemeinden und Dienste aufzubauen, die sich um die Verlorenen unserer Gesellschaft kümmern, um die Kaputten, die sonst keiner haben will.”

Das ist meine Vision, dafür gebe ich alles, das ist es was für mich Jesus Freaks ist:
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