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So jetzt bin bereits eine Woche wieder zurück in Bielefeld. Am Montag habe ich nach einem Jahr Pause wieder meinen Fuß in die Agentur für Arbeit Bielefeld gesetzt – viele neue Gesichter, alte Strukturen, alte Klimaprobleme (nicht nur die Klimaanlage), neue Gesetze; insgesamt war der Einstieg doch ganz gut, merke nur, dass bei einigen Dingen, die früher locker von der Zunge gingen, einige Lücken herrschen – aber das wird schon.

Was super ist, dass ich genauso in teilzeit arbeiten kann, wie ich mir das vorgestellt. 22,5 Stunden, Montag gar nicht, Dienstag 8 Stunden und der Rest wird auf die anderen Tage verteilt.

Ab Anfang September beginnt mein Fernstudium beim IGW. Das dritte ist, dass ich ab Januar mit in die Jugendleitung meiner Gemeinde einsteige. Dort werde ich für den Außenbereich verantwortlich sein, also was im missionarischen Bereich, z.B. festpunkt. (ehemals active-zone Bielefeld), Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden etc. zutun hat.

Aber das alles hat noch Zeit, erst muss ich mich noch ein bisschen einleben, es sind noch nicht mal alle Kartons ausgepackt.
Der Lebensrythmus zwischen Arbeit, Studium und Jugendarbeit wird spannend und herausfordernd – ich bin gespannt.

sabine-bielefeld

Ab Mittwoch bis gestern Abend war ich vom stoffwechsel aus, auf Tour in Bayern und Österreich. Wir haben in Jugendgruppen bisschen was von der Arbeit erzählt, unsere Geschichte von Jesus weitergegeben und Fragen beantwortet.
Morgens war ich mit dem Kidsclub (das mobile kreative Straßenprojekt) in Schulen und Kindergärten.

Normalerweise bin ich nicht im Kidsclub und von daher war die Erfahrung ziemlich super und hilfreich, Kids mit Puppentheater, Zaubertricks, Spielen, Lieder über Gott und Inputs zu begeistern und ihnen Gott näher zu bringen.

Vieles lief spontan, das Grundgerüst des Programms stand, aber einzelne Elemente wurden immer am Tag vorher oder auch paar Minuten endgültig geklärt. Das war aber überhaupt kein Problem, Spontanität ist bei der Arbeit sehr wichtig.

Jeden Tag könnte ich nicht bei so einer Sache mitmachen, aber zwischendurch ist das echt bereichernd. Die ganzen Tage haben mir echt Spaß gemacht und Zeit zum Ausruhen gab es auch.

Die nächsten Tage werden auch spannend. Es gibt Unterrichtsstunden vorzubereiten, Freitag machen wir wieder eine Aktion mit den Jungs aus dem Schulclub, Samstag haben wir die Jungs aus der 9. Klasse eingeladen und über Ostern sind wir beim Jugendtag in Crivitz, wo wir einen Abend gestalten.

Also es gibt einiges zutun, aber das ist okay – alles Andere wäre auch sonst langweilig ;-)

Wir haben letztens bei uns in der WG bzw. mit den anderen Praktikanten über unser geistliches Zuhause geredet. Sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unser geistliches Zuhause im stoffi (Abkürzung für den stoffwechsel) selber haben. Anfangs dachte ich noch mich bis Weihnachten auf eine Gemeinde festzulegen, zu der ich jeden Sonntag gehen werde, aber mittlerweile bin ich davon weggekommen. Der Stellenwert des sonntäglichen Gottesdienstes hat sich total verändert und einiges an Bedeutung verloren. Es ist nicht so, dass ich den sonntäglichen Gottesdienst für unnötig halte, aber bisher war es oft so, dass die Woche und das Gemeindeleben auf den Sonntag hinausgelaufen ist. Auf Predigt, Lobpreis und Gemeinschaft mit Christen.
Im stoffi fängt jedes Team mit einem Gebet, einer Andacht oder einer Lobpreiszeit an. Um 12 Uhr wird für 5 Minuten die Arbeit angehalten um für das zu beten, was man bisher gemacht hat, gerade macht oder noch machen möchte. Abends sitzen wir oft in der WG oder mit den anderen Praktikanten und reden mal mehr mal weniger auch über geistliche Dinge. Hier merke ich wirklich Gemeinde zu leben, die basics von Gemeinde deutlich zu sehen (Gebet, Gespräch, Gemeinschaft, Lobpreis, Input).