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Am 6+7 Juni gibt es eine groß organisierte Spendenaktion für die Kinderarche in St. Petersburg. Dort soll ein neues Projekt für Jugendliche, die früher Straßenkinder waren, entstehen. Es soll Wohnungen gebaut werden, in denen ein Betreuer mit 4-5 Jugendlichen zusammen wohnen kann und sie auf das selbständige Leben mit Beruf und alles was dazu gehört.

Ein Teil der Aktion ist ein Sponsorenlauf. Ich werde auch laufen und falls jemand meinen Lauf für die Menschen in St. Petersburg unterstützen möchte kann er mir das hier gerne schreiben, ich würde ihn auf die Sponsorenliste packen. Ihr könnt pro Runde (dann min. 0.50€) oder einen Festbetrag geben – egal wie viele Runden ich laufe Ihr müsst dazu Namen, Adresse und Telefonnummer angeben, damit ihr dann per Post die Kontodaten erhaltet und den Betrag überweisen könnt.

In der letzten Zeit war es hier im Blog etwas ruhiger. Liegt einfach daran, dass ich einiges für active-zone machen musste. active-zone haben wir diesmal von Montag bis Mittwoch gemacht. Angedacht war es, wie im Sommer bei der Schule zu machen. Für die Workshops wäre es nur etwas zu kalt und Sport konnte man bei dem Wetter auch nicht wirklich draußen machen.
Haben uns daher kurzer Hand entschlossen alles ins Gemeindehaus zu verlegen. So wurden die Workshops im Gemeindehaus gemacht, viel Kicker und Tischtennis gezockt und zwischendurch konnte man auf dem Gemeindeparkplatz etwas mit den Kids zocken (Wenn das Wetter “normal” war ;-) ).
Das Wetter hat mich echt erstaunt. Wir haben eine Menge für Sonne und gutes Wetter gebetet, aber Gott wusste, dass wir das nicht brauchten. Das heftigste war am Dienstag. Da schien die Sonne, es hat geschneit, gehagelt, geregnet, Schneeregen, Graupel, Wind, Wolken – quasi alles.

Die Kids hat das aber nicht beeindruckt, die waren motiviert und haben sich einen Keks gefreut, dass wir was mit ihnen gemacht haben.

Obwohl es diesmal nur drei Tage waren, bin ich etwas mehr geschlaucht als im Sommer. Was mich aber immer wieder freut, dass die jugendlichen Mitarbeiter motiviert nach Hause gehen. Viele kriegen ein neues Herz, offene Augen für diese Kids und wollen auch weiter die Beziehungen pflegen.

nullDer Christoph Gunia und seine Frau habe im Februar 2007 den Bibelpodcast gestartet. Ich habe zum ersten Mal von dem Bibelpodcast gehört, als Christoph mit sein Blog über Technik für Gemeinden zu dem Blognetzwerk relevantblogs zugestoßen ist.

Ich finde das Projekt was Christoph und seine Frau Evodia gestartet wirklich super, deswegen will ich dies an dieser Stelle auch mal vorstellen. Zum Anderen hat Christoph das ganze ebook mit den Tipps für die Jugendarbeit übersetzt, so dass ich wenigstens eine kleine Gegenleistung erbringen möchte.

Nun ein paar Worte zu den Personen.

Evodia Gunia

geboren 1981, Krankenschwester, absolvierte ihr dreijähriges Bibelstudium an der Bibelschule Wiedenest. Seit April 2007 absolviert sie einen Studiengang bei Team.F

Christoph Gunia

geboren 1981, Dipl. Informatiker. Nach dem Zivildienst in Tansania studierte er Applied Computer Science an der Berufsakademie Stuttgart und arbeitet heute für einen Dienstleister in Köln.

Was ist der “Bibelpodcast” denn nun?
Kurz gesagt: Der Podcast zu allen Büchern der Bibel. Von Mose bis Offenbarung, geschichtlicher Hintergrund, Autoren, Inhalte und Zusammenhänge.

Wenn man sich die einzelnen Sendungen aber mal anhört, dann merkt man, dass hinter dem ganzen etwas mehr Arbeit steckt.
Der Bibelpodcast beinhaltet:

  • Infos zum historischen Hintergrund, wie haben die Leute gelebt, was für eine Kultur herrschte dort…
  • Infos zum Autor und zur Abfassungszeit
  • theologische Zusammenhänge
  • Überblick und Gliederung des Buches

Der aktuelle Podcast behandelt das Buch Josua und ist hier zu finden.
Ich kann also nur jedem empfehlen dort mal reinzuschauen.

logogif.jpgAm Freitag ist das erste active-zone in Bielefeld zu Ende gegangen und ich muss sagen, ich bin einfach nur begeistert :D Was active-zone ist, hatte ich hier schon beschrieben.
Egal was passiert ist, es hat irgendwie alles geklappt und Gott hat großes in dieser Woche gemacht. Von Montag bis Freitag kamen immer kontinuierlich mehr Kids&Teens.
Am Dienstag hat es voll geregnet, was aber irgendwie gar nicht tragisch war, wir sind mit den Kids einfach ins Gemeindehaus umgezogen und haben dort die Workshops durchgeführt und ein Kickerturnier veranstaltet. Ansonsten gab es an den anderen Tagen immer das passende Wetter.
Am Abend sind wir von der Schule mit den Kids gemeinsam für das Abendessen zum Gemeindehaus gegangen. Dann gab es die Abendveranstaltung mit Fotos vom Tag, einer Siegerehrung, Kinderstunde und Teentime.
Die Teentime haben wir so gestaltet, dass wir zu einem Thema eine Art Gesprächsrunde hatten, die dann mit einer Ausgangsfrage abgeschlossen wurde und an die dann im Nachtcafe angeknüpft wurde. Für das Nachtcafe wurde ein Raum im Gemeindehaus schön und chillig mit Sofas und Snacks fertig gemacht, wo man dann den Abend ausklingen konnte, etwas ernsterer Gespräche führen konnte oder sich einfach gut kennengelernt hat.

Einige von den Kids wollen jetzt auch zur Teeny und Jungschar kommen, was wirklich sehr cool ist und ich irgendwie gar nicht erwartet hatte.

Insgesamt kam active-zone in Bielefeld sehr gut an, einige von den Kids haben schon seit 10 Uhr (laut ihrer eigenen Aussage ;-) ) auf dem Schulgelände gewartet und fast geheult, als es dann am Freitag zu Ende war. An ihrer Stelle sollten wir das die ganzen 6 Wochen in den Schulferien machen. Einige Eltern die vorbeigekommen sind waren auch davon begeistert und uns ermutigt das weiter zu machen.

Projekte wie active-zone können eigentlich in jeder Stadt durchgeführt werden, Kinder gibt es eigentlich überall. Das einzige was dazugehört sind einige, mit viel Liebe ausgestatteten, Mitarbeiter. Ideen für Sportaktionen, Workshops lassen sich relativ schnell finden.

Einige Bilder habe ich bei Flickr hochgeladen und die könnt ihr euch unten anschauen.