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Christen sind heuchlerisch, antihomosexuell, abgeschottet, zu politisch und verurteilend. Das ist das Bild, das viele US-amerikanische Nichtchristen vom Christentum haben, fanden die Buchautoren David Kinnaman und Gabe Lyons in einer dreijährigen Studie in den Vereinigten Staaten heraus. Die Ergebnisse sowie zahlreiche Hintergründe haben sie im Buch “Unchristlich” zusammengefasst.

[via pro]

Habe das Buch gestern bekommen, werde es so schnell wie möglich lesen. Bin gespannt….

Studie unter Jugendlichen: Religion beeinflusst Gewaltbereitschaft

Gewalt ist unter muslimischen und jüdischen Jugendlichen doppelt so stark akzeptiert wie unter jungen Christen. Eine europäische Forschergruppe unter Leitung des Würzburger Religionspädagogen Hans-Georg Ziebertz ging der Frage nach: “Wie stark beeinflusst die religiöse Orientierung die Lebensgestaltung und Wertorientierung bei Jugendlichen?”

Die Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen wird offenbar stark durch das Zusammenwirken von Nationalkultur und Religion beeinflusst. Für die Studie befragten die Wissenschaftler in den vergangenen vier Jahren rund 10.000 Jugendliche aus Europa, der Türkei und Israel. Rund 5,4 Prozent der Befragten gaben an, bei der Durchsetzung politischer Vorstellungen bereits Gewalt angewendet zu haben, und etwa 37,2 Prozent finden Gewaltanwendung unter bestimmten Voraussetzungen gerechtfertigt. Mehr als die Hälfte lehnten Gewalt bei der Durchsetzung politischer Ziele strikt ab. Unter muslimischen und jüdischen Jugendlichen zeigen sich doppelt so viele gewaltbereit wie junge Christen.

Stark fallen auch die Unterschiede im Hinblick auf Fremdenfeindlichkeit aus. Während 20 Prozent der christlichen Jugendlichen Sympathie für Fremdenfeindlichkeit zeigen, sind es rund 30 Prozent unter den muslimischen und etwa 50 Prozent unter jüdischen Befragten. Dennoch könne “Religionszugehörigkeit nicht als isolierter Grund” ausgemacht werden, so Ziebertz. Denn beispielsweise näherten sich die Werte der in Westeuropa aufgewachsenen Muslime bei Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit denen der westlich-christlichen Jugendlichen an. “Es muss somit ein Mix von Nationalkultur und Religion als Einflussgröße angenommen werden.”


“Traditionell katholische Länder fremdenfeindlicher”

Ebenfalls müsse im christlich dominierten Europa auch zwischen den Konfessionen unterschieden werden. So sei die Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit in traditionell katholischen Ländern wie Polen und Kroatien höher als im übrigen Europa. Neben den religiösen Einflüssen befördern aber auch die Kultur und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale solche Tendenzen wie beispielsweise problematischen Elternbeziehungen oder Autoritätshörigkeit.

Zudem zeigt sich bei Jugendlichen, die überzeugt sind, ihre Religion sei die einzig wahre, eine erhöhte Gewaltbereitschaft. Diese Haltung werde vor allem von jungen Muslimen in der Türkei, jüdischen Jugendlichen in Israel und Katholiken in Polen vertreten, heißt es in der Studie. Weiter stünden diese Jugendlichen mit einer monoreligiösen Haltung der Idee Europas als einem vielgestaltigen Kulturraum oft skeptisch gegenüber. “Interessant ist, dass stark religiöse Muslime, Juden und Christen ähnliche Denkstrukturen aufweisen”, so der Religionspädagoge. “Die Unterschiede sind graduell, aber nicht strukturell.” (PRO)

[via pro medienmagazin]

Update
Dazu hier auch noch ein Artikel bei Spiegel Online über die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2007, aus der hervorgeht, dass Jugendliche immer gewalttätiger werden.

Über den Problog vom medienmagazin, bin ich auf die Videos von “needhim” gestoßen, die -so schreibt der Problog – aktuell bei MTV im Fernseher laufen.
Die Videos (insgesamt 10 an der Zahl) sind kurz aber sehr, wie ich finde, interessant und ansprechend gemacht. Zu sehen gibt es die auch bei Youtube. Zielgruppe sind Personen zwischen 18 und 34 Jahren und sollen ca. 1,5 Millionen Menschen erreichen.

Ich finde die Idee und den Versuch Klasse einfach mal zugucken, wie man die jüngere Generation neu mit Jesus konfrontiert und sie zum Nachdenken über Jesus bringt.

Hier ein Video zum angucken, via Youtube

FeuerEs haben bisher schon einige etwas zu der Sendung geschrieben und ich habe sie mir heute dann auch endlich mal angeguckt, nachdem ich sie mir letztens aufgenommen hat.

Ich war ziemlich enttäuscht und ehrlich gesagt auch etwas aufgebracht von der Reportage, von den Leuten die interviewt worden (vor allem von den Christen) sind.
Die Bibel wurde als “Index für strafbewärte Missetaten” genannt und es wurden Themen behandelt, die doch so gar nicht wirklich zentral in der Bibel sind.
Ich frage mich, wieso keiner gesagt hat (vllt. gab es auch gar nicht die Möglichkeit) worum es Zentral in der Bibel geht, nämlich, dass der Mensch wieder in Harmonie mit Gott leben kann. Dass durch Jesus die Möglichkeit geschaffen wurde in Harmonie, in einer Beziehung mit Gott zu leben.
Und wenn ich diese Beziehung habe, dann ist für mich das Einhalten dessen worum die Bibel im Bezug auf die Ehe und weiterer Ethikfragen kein blindes Einhalten, sondern dann kann ich doch immer mehr verstehen, was der Hintergrund ist, was Gott sich dabei gedacht hat.

Eine zweite Sache die ich mir gewünscht hätte, die mehr betont würde (nur der idea chef sagte dies), dass Menschen die geschieden sind, die homosexuell sind etc. trotzdem Menschen sind, die Gott liebt und daher auch von Christen geliebt und angenommen werden sollten. Dabei geht es nicht darum, die Fehler die sie gemacht haben oder noch mache zu akzeptieren, daran kann man arbeiten, aber es geht um die Grundhaltung zu den Menschen. Der Mensch steht doch im Mittelpunkt und nicht dass was er getan hat, das wird, so finde ich, oft vergessen.

weitere Statements: