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Das pro medienmagazin , bringt 6x im Jahr eine Zeitschrift heraus. In der letzten Ausgabe (die man hier auch als PDF angucken kann), bin ich beim Artikel “Inländerfeindlichkeit” auf 2 Sendungen gestoßen.

In der einen Sendung geht es um eine Schule in Essen (einen Schüler kannte ich sogar) und die dortige Entwicklung. Er heißt “Kampf im Klassenzimmer”.

Die zweite Sendung heißt “Heldenkult am Stadtrand” und hier geht es um einen Rapper, der in einem Bonner Stadtteil als Held gefeiert wurde, obwohl er einige zwielichtige Dinge getan hat und zuletzt wegen eines Goldraubes international gesucht wurde.

Die beiden Sendungen sind schon etwas älter und sagen im Prinzip auch nichts Neues aus. Ich finde sie als Quelle sehr interessant. Gerade der Film “Kampf im Klassenzimmer”, erschien bereits vor der ganzen Sarrazin-Diskussion.

Den Film “Kampf im Klassenzimmer” kann man in der ARD Mediathek anschauen.

“Heldenkult am Stadtrand” kann man über youtube angucken:
Teil1

Teil2

Teil 3

Jeder zweite Jugendliche in Deutschland glaubt offenbar an Gott und ein Leben nach dem Tod. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, bei der 7.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren nach ihren Glaubensansichten befragt wurden.

Was glauben Jugendliche?
Quelle: fotolia

Die Umfrage, bei der Jugendliche einen Online-Fragebogen ausfüllen konnten, fand im Rahmen des Religionsmonitors der Gütersloher Bertelsmann Stiftung statt. Der Religionsmonitor untersucht weltweit Fragen von Religiosität und Glaube. Er wurde von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen entwickelt und 2007 zum ersten Mal durch Umfragen durchgeführt.

Wie die Stiftung weiter mitteilte, seien mehr als die Hälfte der christlichen Jugendlichen davon überzeugt, dass Gott keine menschliche Idee, sondern ein personales Gegenüber ist. Selbst rund zehn Prozent der Konfessionslosen teilten diese Ansicht.

Rund die Hälfte der jungen Christen hat die Gegenwart Gottes im eigenen Leben schon erfahren. Bei den Konfessionslosen sind es gut 15 Prozent. “Liebe” verbinden mit Gott über 50 Prozent der 14- bis 17-jährigen Katholiken, bei den evangelischen Gleichaltrigen sind es gut 40 Prozent. Bei den 18- bis 21-Jährigen sagen das rund zwei Drittel der katholischen und rund 47 Prozent der evangelischen Christen.

Unterschiede bei Protestanten und Katholiken

Katholiken von 14 bis 17 Jahren glauben zu 41 Prozent “stark” und fast 40 Prozent “mittelstark” an Gott. Bei den Evangelischen sind von den 14- bis 17-Jährigen 35 Prozent “stark” und weitere 40 Prozent “mittelstark” glaubend. Für über die Hälfte der jungen Katholiken hat die Mitfeier der Gottesdienste mittlere beziehungsweise hohe Bedeutung. Bei den evangelischen Jugendlichen sind es 39 bis 43 Prozent. Das private Gebet ist für 60 bis 65 Prozent der jungen Katholiken wichtig. Bei den evangelischen Jugendlichen sind es rund 50 Prozent.

VON: AD | 16.12.2009

Deutsche Jugendliche schauen täglich 137 Minuten fern, 134 Minuten verbringen sie im Internet. Dies geht aus der neuen Studie “JIM 2009″ hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht.

Immer mehr Jugendliche besitzen zudem einen eigenen Computer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil bei den 12- bis 19-Jährigen von 71 auf 75 Prozent gestiegen. Circa 52 Prozent können vom eigenen Zimmer aus online gehen. 60 Prozent der Jugendlichen und damit fast genauso viele wie im Vorjahr haben ein eigenes Fernsehgerät.


Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer bei den 12- bis 19-Jährigen.
Quelle: PRO

90 Prozent der Jugendlichen sehen mehrmals pro Woche fern. Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer. Am häufigsten werden von den Jugendlichen Suchmaschinen, E-Mail-Accounts oder Plattformen wie “SchülerVZ” verwendet. Für Musikthemen sind Videoportale die erste Anlaufstelle. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium. Etwas weniger als die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über “Instant Messenger”, schicken Mails oder chatten. Eine eher untergeordnete Rolle spielt der Computer bei Schule und Ausbildung.

Wenig Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten

Drei Viertel der Internetnutzer besuchen Online-Communities mehrmals pro Woche. Als besorgniserregend bezeichnen die Forscher den Umgang der Jugendlichen mit ihren privaten Daten. Nicht einmal die Hälfte hat die “Privacy-Option” aktiviert, die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich macht. 24 Prozent der Jugendlichen sind im Freundeskreis schon einmal mit Cyber-Mobbing konfrontiert worden. Davon sind deutlich mehr Mädchen als Jungen und schon ein Fünftel der 12- bis 13-Jährigen betroffen.

Zur Information über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport und Stars bleibt das Medium Fernsehen die erste Wahl. “Es zeigt sich, dass Fernsehen und Internet weniger stark in Konkurrenz zueinander stehen, als gemeinhin angenommen wird. Das Fernsehen als Informationsmedium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert”, so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, bei der Vorstellung der Zahlen in Mannheim.

Klassische Medien haben immer noch Einfluss

Obwohl Jugendliche meist über Computer und Internet verfügen, spielen die klassischen Medien weiterhin eine wichtige Rolle. Über die Hälfte der Jugendlichen hört täglich Radio, knapp die Hälfte liest mehrmals pro Woche Bücher und greift zu einer Tageszeitung. Trotzdem sind nach wie vor auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien wichtig, etwa das Treffen mit Freunden und der Sport. Bei Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen ist das Fernsehgerät erste Wahl, bei lokalen Inhalten wird in erster Linie die Tageszeitung herangezogen.

Computer-, Konsolen- und Onlinespiele nutzen vier Fünftel der Jugendlichen. 45 Prozent spielen mehrmals pro Woche; nur ein Fünftel der Mädchen, aber zwei Drittel der Jungen. Für Onlinespiele begeistern sich beide Geschlechter, inhaltlich sind bei den Mädchen Strategiespiele am beliebtesten, bei Jungen liegen Actionspiele vorne.

Fast alle Jugendlichen (95 Prozent) haben mittlerweile ein eigenes Handy. “Gebräuchliche Nutzungsformen, wie die Weiterverbreitung von gewalthaltigen und pornographischen Bildern und Filmen, sind leider auch zu beklagen”, bilanziert die Studie. Jeder vierte Handybesitzer konnte dies schon im Freundeskreis feststellen, selbst betroffen hiervon waren zwei Prozent. Jeder dritte Handybesitzer hat den Vorfall des “Happy Slapping” schon einmal erlebt. Dabei handelt es sich um das Aufzeichnen von Gewalthandlungen mit dem Handy.

Die repräsentative Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) bildet seit 1998 das Medienverhalten von jeweils 1.200 Jugendlichen ab.

[via pro ]

Christen sind heuchlerisch, antihomosexuell, abgeschottet, zu politisch und verurteilend. Das ist das Bild, das viele US-amerikanische Nichtchristen vom Christentum haben, fanden die Buchautoren David Kinnaman und Gabe Lyons in einer dreijährigen Studie in den Vereinigten Staaten heraus. Die Ergebnisse sowie zahlreiche Hintergründe haben sie im Buch “Unchristlich” zusammengefasst.

[via pro]

Habe das Buch gestern bekommen, werde es so schnell wie möglich lesen. Bin gespannt….