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Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Ab Mittwoch war ich über Himmelfahrt auf einem FSJ Seminar in Greifswald. Die Zeit war gut und relaxed. Die Seminare im Laufe des Jahres werden “refresher” genannt. Manchmal war das nicht immer so, aber diesmal auf jedenfall. Hatte dort eine gute Zeit, obwohl wir bisschen früher losgefahren sind.

Der Austausch und die Gespräche mit “Gleichgesinnten” war gut und inspirierend. Vormittags gabs Input und Nachmittag ein paar Aktionen. Ich habe zum ersten Mal mein Glück mit der Slackline probiert – was echt nicht einfach ist, mit Sicherheit aber eine menge Spaß hat.

Samstag viel zu früh, nämlich um 05:30 Uhr, sind wir nach Sehlis, bei Leipzig, aufgebrochen und zumindest einen Tag bei der Mitarbeiterschulung des EC Teencamps mit dabei zu sein. Wirklich produktives konnte ich persönlich nicht beitragen, weil ich einfach übertrieben müde war. Gelohnt hat es sich trotzdem – habe eine Menge noch mitbekommen und verstanden + die Mitarbeiter kennengelernt.
So bin ich gestern ziemlich fertig nach Dresden gekommen, kann aber ganz entspannt auf diese Woche gucken. 2 von 4 Klassen aus der Schule sind auf Klassenfahrt, so dass die Fußball AG nicht stattfindet und im Schulclub weniger los ist.

Ich muss mich etwas entschuldigen. Wir haben zuletzte den Server gewechselt und irgendwie habe ich es verpeilt die Server Einstellungen zu ändern, so dass meine Domain ein paar Tage down war. Jetzt dürfte eigentlich alles wieder funktionieren.

Die nächsten Tage sind spannend, wir gehen mit den Praktikanten vom stoffwechsel boffen (so ein ostdeutsches Wort für campen, wandern oder so ;-) ). Geschlafen wird in einer Höhle, bisschen Outdoorfealing schon mal kurz vor den vielen Sommercamps schnuppern.
Den Rest der Woche bin ich auf einem FSJ Seminar und einer Schulung für das EC Teencamp.

Gestern gegen 19 Uhr bin ich aus Nürnberg zurückgekommen. An der Nürnberger Messe war der Willow Jugendkongress + der Promiseland Kongress.

Insgesamt fand ich die Zeit dort mit den Inputs, den Referenten, den Leuten mit denen ich dort war + viele Gespräche + Gedanken ausgetauscht habe, mehr als wertvoll. Die Referenten waren außer Torsten Hebel alles englischsprachige Menschen. Was ich bei diesen Leuten mag, dass sie eine gute Rhetorik haben und praktisch alles was sie sagen durch eine Geschichte untermalen können.

Ein paar Dinge fand ich aber leider doch schade. Das Thema war “shift” – Wandel, Bewegung, Veränderung – wie auch immer. Es sollte darum gehen, dass wir in der Postmoderne leben und wir uns auf eine neue, oft anders denkende Jugendkultur einstellen müssen.
Leider gab es dazu bisschen wenig. Der Torsten Hebel hat darüber geredet, dass heute Wort und Tat miteinander konform gehen müssen. Es reicht nicht nur von Gottes Liebe zu reden, wir müssen diese Liebe leben – praktisch, in unserem Umfeld. Jugendliche schauen unser Leben an und entscheiden dann ob an dem christlichen Glauben wirklich etwas dran ist.
Der Erwin McManus hat auch bisschen was in die Richtung gesagt (insgesamt haben mich seine Vorträge aber etwas enttäuscht, hat sich einfach wenig an das Thema gehalten…)

Die anderen Vorträge zielten (ohne zu sagen, dass sie schlecht waren!) eher auf das eigene geistliche Leben ab.

Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre für solche Konferenzen – auf denen es nun mal um die Jugendarbeit in Deutschland gehen sollte, deutsche Referenten einzuladen. Hat Deutschland niemanden der was zu sagen hat? Ich glaube Nein! Oft kennen die den Hintergrund der deutschen Jugendlichen doch viel besser, haben mehr Einblick.

Das ist das was ich mir für kommende Konferenzen, auf denen es um Jugendarbeit heute gehen soll, wünsche…

sabine-bielefeld