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Ich bin gerade dabei so langsam einen Rhythmus und eine Balance zwischen Arbeit, Studium, Jugendarbeit und der “freien Zeit” (oft schon ein Fremdwort) zu finden. Die Weichen sind gelegt, ein Wochenplan mit Studienzeit steht an sich fest.

Elemente für den Ausgleich und Sport sind auch eingeplant. Das einzige was fehlt ist so ein richtiger Vormittag zum visionieren, planen und organisieren – da muss ich noch schauen wie das klappt.

Der Rhythmus und die Balance zwischen den Dingen steht eigentlich, bleibt lediglich, dass das Ganze zur Routine wird. Das dass bisher noch nicht so wirklich der Fall ist, sieht man auch an diesem Blog, die Abstände zwischen den Einträgen sind unterschiedlich und zwischendurch auch mal länger.
Auch der Inhalt der Einträge variiert – wirklich viel über Jugendarbeit ging es zuletzt nicht mehr so viel. Liegt auch daran, dass ich gerade erst aus Dresden wieder angekommen bin.

Irgendwelche Anregungen bzw. Wünsche für Einträge – dann her damit. Kann euch aber nichts versprechen – die Routine in diesen ganzen Dingen muss erst wieder kommen.

So jetzt bin bereits eine Woche wieder zurück in Bielefeld. Am Montag habe ich nach einem Jahr Pause wieder meinen Fuß in die Agentur für Arbeit Bielefeld gesetzt – viele neue Gesichter, alte Strukturen, alte Klimaprobleme (nicht nur die Klimaanlage), neue Gesetze; insgesamt war der Einstieg doch ganz gut, merke nur, dass bei einigen Dingen, die früher locker von der Zunge gingen, einige Lücken herrschen – aber das wird schon.

Was super ist, dass ich genauso in teilzeit arbeiten kann, wie ich mir das vorgestellt. 22,5 Stunden, Montag gar nicht, Dienstag 8 Stunden und der Rest wird auf die anderen Tage verteilt.

Ab Anfang September beginnt mein Fernstudium beim IGW. Das dritte ist, dass ich ab Januar mit in die Jugendleitung meiner Gemeinde einsteige. Dort werde ich für den Außenbereich verantwortlich sein, also was im missionarischen Bereich, z.B. festpunkt. (ehemals active-zone Bielefeld), Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden etc. zutun hat.

Aber das alles hat noch Zeit, erst muss ich mich noch ein bisschen einleben, es sind noch nicht mal alle Kartons ausgepackt.
Der Lebensrythmus zwischen Arbeit, Studium und Jugendarbeit wird spannend und herausfordernd – ich bin gespannt.

Das Datum des letzten Beitrags ist der 23. Juni. Auf den ersten Blick liegt das schon bisschen zurück – fast 2 Monate.
Anfühlen tut sich das aber, als ob ich den Beitrag gestern geschrieben habe.
Der Sommer bzw. die Ferien sind vorbei – 3 verschiedene Camps mit Kids und Teens aus ganz verschiedenem Hintergrund und insgesamt 5 Wochen lang jede Nacht in einem Schlafsack – eine Zeit die so rasant vorbei ging, wie in dem ganzem Jahr nicht.

Ich bin jetzt in meiner letzten Woche beim stoffwechsel in Dresden, die erste Schulwoche hat begonnen, die neuen Praktikanten und FSJler sind schon fast alle da, meine ganzen Kartons sind schon gepackt und mittlerweile wohne ich auch nicht mehr in der alten WG.
Die Ruhe in den Tagen tut mir gut, ich merke wie sehr der Sommer doch an mir geschlaucht hat.

Freitag geht es zurück nach Bielefeld in neue Herausforderungen, alter aber irgendwie doch neuer Umgebung, in hoffentlich nicht alten Gewohnheiten – mehr dazu ein andermal.

Der Sommer wird heiß, vielleicht nicht vom Wetter aber auf jedenfall heiß, spannend, anstrengend, herausfordernd, lustig, freakig, anders – sehr anders.

Insgesamt werde ich so rund 5 Wochen im Schlafsack schlafen, bei drei verschiedenen Camps mitmischen, mein FSJ abschließen, 2-3 Hochzeiten feiern, kurz noch in Dresden sein und dann gehts direkt wieder los mit Arbeit, Fernbibelstudium, Jugendarbeit…

Deswegen gibts erstmal hier in den nächsten Wochen keinen Beitrag.

Schönen Sommer euch, haut rein!