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Dieses Lied inspiriert mich seit einigen Tage – hört euch das einfach an…

Kannst Du seh’n kannst Du seh’n
All die Leute die am Ertrinken sind?
Geht es Dir nicht nah, kümmert es Dich nicht?
Willst Du sie ertrinken lassen?

Wie kannst Du nur so gefühllos sein
Dich nicht darum zu scheren ob sie in den Himmel kommen?
Du verschließt einfach die Augen
Und tust so, als ob der Job schon getan wäre.

Oh segne mich Herr, segne mich Herr
Ist alles was ich ständig höre, weißt Du?
Niemand tut es weh, niemand leidet
Niemand vergießt auch nur eine Träne

Aber ER schreit, er weint, er blutet
Und er kümmert sich um deine Bedürfnisse
Und du lehnst dich einfach zurück
Und saugst den Segen für dich allein auf
Oh merkst du nicht welche Sünde das ist?

Denn er bringt Menschen zu deiner Tür
Und du schickst sie lächelnd fort während du sagst:
Gott segne dich, ich wünsche dir Frieden
Und der ganze Himmel weint einfach nur
Denn Jesus kam an deine Tür
Und du hast ihn abgewiesen und auf die Strasse geschickt

Öffne dein Herz, öffne dein Herz
Und verschenke dich selbst
Du siehst die Not, du hörst die Schreie
Wie kannst du noch zögern?

Gott ruft – und er meint Dich
Doch wie Jona läufst du weg
Er hat gesagt du sollst reden
Doch du hältst die Worte zurück
Oh kannst Du nicht sehen, wie groß diese Sünde ist?

Die Welt schläft in der Dunkelheit
Und die Gemeinde bekämpft sie nicht
Weil sie im Licht eingeschlafen ist!
Wie kannst du nur so tot sein
Wo du doch so gut versorgt wurdest?
Jesus stand vom Grabe auf – und Du?
Du kommst nicht mal aus dem Bett!

Oh Jesus ist von den Toten auferstanden
Los komm, steh endlich auf aus deinem Bett!

Wie kannst Du nur so gefühllos sein
Dich nicht darum zu scheren ob sie in den Himmel kommen?
Du verschließt einfach die Augen
Und tust so, als ob der Job schon getan wäre.

Schließ nicht Deine Augen
Tu nicht so, als wäre der Job schon erledigt
Komm da weg, komm da weg mit mir, meine Liebe
Komm raus aus diesem Schlamassel
Komm wir gehen fort, meine Liebe

[via youtube.com]

Während der Vorbereitungszeit in Neumünster, hatten wir ein Seminar zum Thema “Jugend heute”. Habe euch hier ein paar Notizen reingepackt.

1.Jugend heute – Jugendszenen

  • Kultur der Jugend ernst nehmen, heißt den Jugendlichen ernst nehmen
  • Was ist Jugendkultur?
    • Die Pluralisierung der Gesellschaft
    • Die globale Kultur
    • Durch MTV wird es Global
    • Ca. alle 10 Jahre gibt es etwas neues
    • Jugendkultur
      Definition: kulturellen Aktivitäten und Stile von Jugendlichen innerhalb einer gemeinsamen Kulturszene. Etablierung einer eigenen Subkultur innerhalb einer bestehenden Kultur der Erwachsenen

      • Musik
      • Film
      • Internet
      • Kommerz
        • Wirkt oft, dass Jugendliche sich nur äußerlich einer Kultur anpassen, aber nicht die inneren Werte annehmen
        • Sobald eine Kultur kommerzialisiert wird verliert es oft ihre Wirkung, den eigenen Sinn
    • www.jugendszenen.com
    • www.jugendkulturen.de
  • 2.Hip Hop Musik als Jugendkultur

    • Warum gerade Hip Hop Musik?
    • Man kann jederzeit einsteigen
    • Mathe und Grammatik sind nicht wichtig
    • Spürbarer Fortschritt, oft schnell…
    • Kultur- und Altersübergreifend
    • Seelenklemper inklusive
    • Intelligenz und Kreativität werden gefördert
    • Weg von der Straße
    • Respekt ist der Schlüssel
    • Wenn du die Kultur um dich herum nicht verstehst wird sie dich bestimmen

    3.Konsequenzen für die christliche Jugendarbeit

    • „Der Bruch zwischen Evangelium und der modernen Kultur ist ohne Zweifel das Drama unserer Zeitepoche“ Papst Paul VI
    • „In den bisherigen Formen hat die Kirch wenig Chance, Einfluss auf die junge Generation zu gewinnen“. Shellstudie Jugend 2000
    • Die kirchliche Arbeit trägt den missionarischen Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft kaum Rechnung, da sie es nie gelernt hat, das Evangelium in andere Kulturen zu übersetzen.
    • Das Evangelium vom Reich Gottes ist nicht an irgendeine Kultur gebunden, es richtet sich an alle Völker und Kulturen.
      • Was müssen wir tun? Was sollten wir tun?
      • Wir müssen uns mit der Welt um uns herum auseinandersetzen
    • Wir müssen das Evangelium in eine neue Kultur übersetzen (Inkulturation)
      • Unterschied zwischen Evangelium und Kultur
      • Unterschied zwischen Inhalt und Form
      • Inkulturation des christlichen Glaubens verfolgt das Ziel, das Reiches Gottes in einen konkreten Raum in einer konkreten Zeit zu bringen.
      • Verwandlung der Menschen ist das möglich
    • Römer 15,7 – Nehmt euch gegenseitig an, so wie ihr seid, denn auch Christus hat euch ohne Vorbehalte angenommen.
    • Change the heart not the shirt
  • Wir müssen unseren Glauben praktisch leben
    • Die Kids merken, wenn du nicht mit dem Herzen dabei bist!
    • Dein TUN wird bei den Kids Fragen aufwerfen
    • Die Selbstlosigkeit wird Fragen aufwerfen
  • Unsere Mission: Nicht Methode, sondern Lebensstil
    • Die einzige Bibel, die die Leute heute noch lesen, ist unser Leben!“
    • „Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf Erde erhalten. Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!“ – Mt. 28,18-20
  • Konsequenzen
  • Verkündigung des Evangeliums mit möglichst wenig formellen Vorgaben
  • Junge Menschen freisetzen
  • Mut bei etablierten Leitern
  • Zusammenarbeit der Gemeinden
  • Fragen
    • Was bedeutet Jugendkultur in deiner Stadt? Wie erlebt ihr Jugendkultur?
    • Wie möchtet ihr das Evangelium in die Jugendkultur tragen?
    • Wie wollt ihr „Mission als Lebensstil“ umsetzen?

Normalerweise mag ich den Sido nicht wirklich. Aber der hat ein paar Tracks die wirklich interessant sind. So das Lied von ihm “Augen auf”.
Das Lied beinhaltet einen ziemlich deutlichen Appell an Eltern sich mehr um ihre Kinder zu kümmern. Es behandelt eine oft verbreitete Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland mit tiefen Wahrheiten. Ich finds klasse!

Hier das Video und unten gibts noch den Songtext.

Songtext: Sido – Augen auf
– Hey, hallo Kinder!
– Hallo Sido!
– Hi Anna, Hi Thorsten und die andern.
– Levelt, leg das Handy weg!
– Ok… soll ich euch mal ‘ne Geschichte erzählen?
– Jaaaaaa!
– Dann hört zu jetzt.

[Strophe 1:]
Die kleine Jenny war so niedlich als sie 6 war,
doch dann bekam Mama ihre kleine Schwester.
Jetzt war sie nicht mehr der Mittelpunkt, sie stand hinten an
und dann mit 12 fing sie hemmungslos zu trinken an.
Das war sowas wie ein Hilfeschrei den keiner hört,
bei jedem Schluck hat sie gedacht: Bitte Mama, sei empört!
Doch Mama war nur selten da, keiner hat aufgepasst,
Papa hat lieber mit Kollegen einen drauf gemacht.
Jenny war draußen mit der Clique, hier war sie beliebt,
hier wird man verstanden, wenn man oft zu Hause Krise schiebt.
Sie ging mit 13 auf Partys ab 18,
schminken wie ‘ne Nutte und dann rein in das Nachtleben.
Extasy, Kokain, ficken aufm Weiberklo,
Flatrate saufen, 56 Tequila Shots einfach so
Wieviel mehr kann dieses Mädchen vertragen
und ich sag: Kinder kommt, wir müssen den Eltern was sagen – und das geht..

[Refrain:]
Hey… Mama mach die Augen auf.
Treib mir meine Flausen aus.
Ich will so gern erwachsen werden und nicht schon mit 18 sterben.
Hey… Papa mach die Augen auf.
Noch bin ich nicht aus’m Haus.
Du musst trotz all der Schwierigkeiten Zuneigung und Liebe zeigen.

[Strophe 2:]
Der kleine Justin war nicht gerade ein Wunschkind,
doch seine Mama ist der Meinung: Abtreiben gleich Umbringen.
Das Problem war nur, dass Papa was dagegen hatte,
deshalb fand man Justin nachts in der Babyklappe. (oh scheisse)
Er wuchs von klein auf im Heim auf,
doch wenn der Betreuer was sagte gab er ein’ Scheiß drauf!
Er hat schnell gemerkt, dass das nicht sein Zuhause ist,
hier gibt man dir das Gefühl, dass du nicht zu gebrauchen bist.
Dass er jemals 18 wird kann man nur wenig hoffen,
denn er raucht mit 6, kifft mit 8 und ist mit 10 besoffen.
Sag, wieviel mehr kann dieser Junge vertragen?
Und ich sag: Kinder kommt, wir müssen den Eltern was sagen, und das geht..

[Refrain:]
Hey… Mama mach die Augen auf.
Treib mir meine Flausen aus.
Ich will so gern erwachsen werden und nicht schon mit 18 sterben.
Hey… Papa mach die Augen auf.
Noch bin ich nicht aus’m Haus.
Du musst trotz all der Schwierigkeiten Zuneigung und Liebe zeigen.

[Strophe 3:]

Ein Kind zu erziehen ist nicht einfach, ich weiß das.
So hast du immer was zu tun, auch wenn du frei hast.
Pass immer auf, du musst ein Auge auf dein Balg haben,
am besten lässt du’s eine Glocke um den Hals tragen.
Kinder sind teuer, also musst du Geld machen,
du musst Probleme erkennen,(CHOR:und) sie aus der Welt schaffen.
Du musst zuhören, in guten und in miesen Zeiten,
du musst da sein,(CHOR:und) du musst Liebe zeigen
Wer Kinder macht, der hat das so gewollt,
doch sobald es ernst wird mit der Erziehung, habt ihr die Hosen voll.
Wieviel mehr kann die Jugend in Deutschland vertragen, (wie viel?)
hört hin, wenn eure Kinder euch jetzt was sagen
und das geht..

[Refrain:]
Hey… Mama mach die Augen auf.
Treib mir meine Flausen aus.
Ich will so gern erwachsen werden und nicht schon mit 18 sterben.
Hey… Papa mach die Augen auf.
Noch bin ich nicht aus’m Haus.
Du musst trotz all der Schwierigkeiten Zuneigung und Liebe zeigen.

[via lyrics.de]
Video [via youtube]

Habe gerade auf dem Weg nach Hause diese Lied hier unten gehört. Der Text hat mich echt umgehauen. Deswegen gibts unten auch noch den Songtext via lyrics007.com

I call myself a man of God
While laughing at my brother
I crossed the heart of a hungry man
Instead of giving him some bread
And what I say
And what I do
Are not the same anymore
And who I slay, who I betray
Lord have mercy on my soul
And you were hungry
And you were thirsty
You were lonely you were cold
And you were hurting, you were dying
I just left you all alone

I watched a mother who had her children
They all three crying out for help
But know one heard them
And I just passed them and
I screamed “Lady get a job!”
She took her own life
Under the bridge that day
While her children sat and cried
I could have told her about my loving father
Instead I spit in Jesus face, when I heard her voice
What you do unto the least of them
You do unto me
And when you see one of my hurting children
I want you to snee
Cause I was hungry
And I was thirsty
I was lonely I was cold
And that was me hurting, that was me dying
And you just left me all alone
I call myself a man of God
While laughing at my brother