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Habe gerade auf dem Weg nach Hause diese Lied hier unten gehört. Der Text hat mich echt umgehauen. Deswegen gibts unten auch noch den Songtext via lyrics007.com

I call myself a man of God
While laughing at my brother
I crossed the heart of a hungry man
Instead of giving him some bread
And what I say
And what I do
Are not the same anymore
And who I slay, who I betray
Lord have mercy on my soul
And you were hungry
And you were thirsty
You were lonely you were cold
And you were hurting, you were dying
I just left you all alone

I watched a mother who had her children
They all three crying out for help
But know one heard them
And I just passed them and
I screamed “Lady get a job!”
She took her own life
Under the bridge that day
While her children sat and cried
I could have told her about my loving father
Instead I spit in Jesus face, when I heard her voice
What you do unto the least of them
You do unto me
And when you see one of my hurting children
I want you to snee
Cause I was hungry
And I was thirsty
I was lonely I was cold
And that was me hurting, that was me dying
And you just left me all alone
I call myself a man of God
While laughing at my brother

Matth. 23,23
Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr gebt Gott den Zehnten Teil von allem, sogar noch von Gewürzen wie Minze, Dill und Kümmel; aber um das Wichtigste an seinem Gesetz, um Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue, darum kümmert ihr euch nicht. Dies solltet ihr tun, ohne das andere zu lassen!

Dieser Vers gilt uns auch heute: Klar gehören Sachen in dem Leben eines Christen, wie Spenden, Fasten etc. dazu, aber das ist nicht worauf es ankommt. Worauf es ankommt, was Gott will und was auch die Priorität eines Christen sein sollte, finde ich zeigt folgender Vers sehr gut:

Micha 6,8
Der Herr hat dich wissen lassen, Mensch, was gut ist und was er von dir erwartet: Halte dich an das Recht, sei menschlich zu deinen Mitmenschen und lebe in steter Verbindung mit deinem Gott!

Was sind also wesentliche Dinge worauf es ankommt?

  1. Die Beziehung zu Gott
  2. Aus dieser Beziehung heraus meine Mitmenschen lieben (vgl. Matth. 22,39)
  3. Aus dieser Beziehung heraus die Gebote halten (das Recht), die Gott gibt.

Ich habe letztens das Kapitel 21 von Matthäus gelesen und mir sind dazu ein paar Gedanken gekommen.
Die Menschen erwarteten bei dem Einzug Jesu in Jerusalem das er demnächst sein Reich aufbauen, die Römer vertreiben und es allen Juden wieder gut gehen würde.
Sie erwarteten also, dass Jesus so richtig aktiv wird und auf eine gewisse Art und Weise wirkt.

Die Frage die mir aufgekommen ist, was erwarte ich von Jesus? Bin ich begeistert wenn er anfängt zu Wirken und aktiv zu werden?
Jesus hat den Tempel mal so richtig aufgeräumt (V.12-13), dort wo Gott gegenwärtig ist, musste so aufgeräumt, verändert werden.
Heutzutage bin ich als Christ selber der Tempel:

1.Kor. 6,19
Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? Gott hat euch seinen Geist gegeben und ihr gehört nicht mehr euch selbst.

Als Jesus in mein Leben kam, hat sich einiges verändert, doch genauso denke ich, dass immer wieder die eine oder andere Sache verändert werden muss. Bin ich bereit dazu? Rechne ich damit, dass Jesus täglich irgendwo mein Leben verändert, aktiv wird und in mir wirkt?

In den Versen 23-27 geht es um die Vollmacht Jesu. Glaube ich an diese Vollmacht? Rechne ich damit, dass sich Jesus täglich in meinen Leben mit seiner Macht zeigt, vllt. mein Leben verändert, mich zum Segen für andere Menschen macht?
Ich glaube was mich von den Juden damals unterscheidet ist der Glaube. Irgendwo muss ich genauso wie die Juden erwarten das Jesus aktiv in meinem Leben ist und es immer wieder verändern will. Wenn ich keinen Glauben habe, dann kann ich noch soviel erwarten es bringt nichts. Was noch dazu kommt ist das Bild was ich von Jesus habe. Die Juden hatten ein falsches Bild von Jesus und daher hatten sie auch falsche Erwartungen an Jesus.

Wenn ich das richtige Bild von Jesus habe, dann muss ich damit rechnen das er täglich in mir wirkt, mich verändert und das geschieht nur wenn ich glaube. Ich würde sogar sagen, soviel ich glaube so stark zeigt sich Jesus mächtig in meinem Leben

V. 22
Und alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt.

Irgendwie komisch, bin jetzt bei Matthäus 14 angelangt und bisher ist mir drei mal aufgefallen, dass Jesus zu einer Person, oder zu einer ganzen Gruppe von Personen direkt:”Du/Ihr Kleingläubigen!” (Mt. 6,30 / Mt. 8,26 / Mt. 14,31)

Ich habe mich gefragt, wie Jesus das wohl gesagt hat… Hat er das vorwurfsvoll gesagt? Bestimmt nicht. Mit einem traurigen Unterton?
Wie könnte Jesus das gesagt haben, mit welchem Unterton, mit welcher Botschaft, was wollte er damit bezwecken?
Was meint ihr?