
[via Jesus Creed]
„Hoffnung“ ist eine Initiative, die uns als christliche Teenager und Jugendliche dazu
herausfordert Menschen unseres Ortes zu dienen und dadurch Jesu Liebe zu
bezeugen.
Wie Jesus Christus Menschen mit Wort und Tat gedient hat, so beauftragt er auch
uns.
„Hoffnung“ entspringt unserer Sehnsucht, Jesus Christus ganzheitlich nachzufolgen,
indem wir die Bedeutung der Tat betonen und uns in der Umsetzung diakonischer
Projekte gegenseitig unterstützen.
Darum wird es 2011 ein Aktionsjahr geben, in dem Jugendgruppen deutschlandweit
diakonisch aktiv werden, um ganzheitliche Nachfolge einzuüben und zu leben.
Das interessante hierbei ist, dass die Organisation dieser Aktion als Netzwerk geschehen soll und bereits läuft. Es gibt Einzelpersonen, die Gemeinden, Werke und Verbände repräsentieren
Das Netzwerk wird von einem Leitungsteam koordiniert und die 1-2 jährlichen Netzwerktreffen organisiert.
Weitere Infos findet ihr in dem Grundsatzpapier und der Präsentation zur Historie.
Jeder kann also bei dieser Sache mitmachen -absolut cool und spannend. Das erste Netzwerktreffen findet am 26. November in Kassel statt.
Ich werde dabei sein – jeder ist eingeladen – Sei dabei und erzähl davon weiter. Das erleichtert am Ende um Einiges die Organisation
Gestern gab es auf ZEIT ONLINE einen interessanten Artikel zum Thema
Jede Woche beantwortet der Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer eine große Frage der Liebe. Diesmal: Muss er mit ihr in den Gottesdienst gehen?
Ich glaube, dass es solche Fälle öfters in freikirchlichen Gemeinden gibt.
Wie ist es denn in unseren Gemeinden, wenn jemand mit einer Person aus einer anderen Konfession befreundet, verlobt, verheiratet ist?
Gibt es Probleme oder ist das überhaupt kein Problem.
Nervig bei dem Artikel hier: Freikirchen werden mal wieder als Sekte bezeichnet!
“Jan ist vielleicht schon zu weit gegangen, als er bei Jule den Eindruck erwecken wollte, er teile ihre freikirchliche Begeisterung. Denn Sekten dulden keine Zweifler in ihrer Mitte.”
Das Buch “Jesus” von Klaus Berger, dass ich vor knapp einem Jahr zu meinen aktuellen Büchern zählte, gehört immer noch zu meinen aktuellen Büchern. Es ist echt ein Buch, das in vielen Bereichen zum Nachdenken bringt, ermutigt, hinterfragt – manchmal auch provoziert.
Ein Kapitel in dem Buch befasst sich mit dem Märchen vom liebenden Gott.
Wer den Leuten verkündet, Gott ist die Liebe und nichts als die Liebe, der muss sich nicht wundern, wenn es entweder mit dem Evangelium oder mit der Welt hinten und vorne nicht stimmt. Dann muss man die Wirklichkeit der Welt oder den lieben Gott so lange zurechtreden, bis die Fragen aufhören – oder man hüllt das Absurde gleich in Schweigen und verkauft seine Hilflosigkeit als Kraft des Glaubens.
Ausgangspunkt ist das Leid, die Katastrophen in der Welt und das damit verbundene Verständnis des liebenden Gottes.
Ist in der Bibel wirklich nur von Liebe die rede? Ich denke nein, das Alte Testament ist voll von Geschichten, dass Gott ist heilig.
Heilig, das heißt erschütternd, befremdlich, gefährlich, in die Knie zwingend, groß und unfassbar
Gott ist heilig und ein vor ihm treten ist eigentlich unmöglich. Das wird durch das “heilige erschrecken” z.B. in der Geschichte des Moses vor dem brennenden Dornenbusch deutlich. Dieses Erschrecken hat aber absolut gar nichts mit einer panischen krankmachenden Angst zutun, die es aber auch zu oft gab.
Wie also soll ich mit Gott umgehen, in dieser Spannung des lieben und doch heiligen und erschreckenden Gottes leben?
Berger schreibt dazu:
- Gott so liebem, dass man nichts anderes zu viel liebt.
- Gott so fürchten, dass man vor nichts anderem zu viel Angst hat.