Ein wenig von sich selbst allem zu widmen heißt, einen Großteil von sich selbst an nichts zu verschreiben.
Oft werden Menschen bewundert die viel tun und dauernd beschäftigt sind. Beschäftigtsein hat aber nichts mit Produktivität zu tun – volle Terminpläne sind selten gleichbedeutend mit einer hohen Produktivität.
Beobachtung und Analyse bestätigen, dass 20% unseres Einsatzes zu 80% unserer Effektivität führen.
Der Hauptgrund, warum wir zu viel tun ist, dass wir uns nie die Zeit genommen haben, um den Ausschnitt unseres Tuns zu entdecken, der den größten Unterschied ausmacht.
Hier einige Fragen, die helfen können ” das ureigene Ding” – seine Kernstärken zu finden:
- Was tust Du, was Dir aus Deiner Perspektive kaum Mühe macht, anderen aber als besondere Leistung erscheint?
- In welchen Bereichen hält man Dich für diezuständige Person?
- Was gefällt Dir an Deinen derzeitigen Aufgaben?
- Was würdest Du gerne delegieren?
- Womit entlockst Du anderen höchstes Lob und Anerkennung?
- In welchem Umfeld arbeitest Du gerne?
- Welches Umfeld meidest Du?
- Welcherlei Rat holen sich andere bei Dir?
- Wenn Du einem oder zwei Aspekten Dienes Jobs mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen könntest, welche wären das dann?
Eine weitere Methode um die Kernstärken und seine Kernaufgaben herauszufinden ist die Entwicklung von zwei Stellenbeschreibungen für einen selbst. In der ersten Beschreibung sollen die aktuellen Aufgaben, also die Realität beschrieben werden. Die zweite soll die ideale Stellenbechreibung, mit den Wunschaufgaben sein.
Sich für diese Dinge Zeit zu nehmen und mit seinem Leiter/Chef/Vorgesetzten, jemand der die Arbeitsweise kennt, zu besprechen wird Sinn machen!
Klar gibt es immer wieder auch Aufgaben, die nicht 100%ig mit den Stärken übereinstimmen, so etwas soll nicht zur Regel werden. Die Apostel in der Bibel sagten “es ist nicht richtig”, das sie von ihrer Kernaufgabe abrückten und delegierten.
Jemand sagte, dass delegieren, die einflussreichste Tätigkeit ist, die es gibt.
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