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Zuerst wollte ich gar nichts über mein letztes Wochenende in Dresden schreiben, daher habe ich auch schon etwas anderes davor gepostet. Jetzt denke ich aber, nachdem ich zwei Wochenenden hintereinander in einem etwas anderem Teil Deutschlands gewesen bin, etwas auch darüber rückblickend zu schreiben.

Wie die Überschrift schon sagt, bin ich nicht wirklich enttäuscht, sondern positiv von den Städten Leipzig und Dresden überrascht. In Leipzig war ich bei einer Gemeindegründungsarbeit, haben da etwas ausgeholfen.
So viele Plattenbauten auf einmal habe ich noch nie vorher in meinem Leben gesehen, das war echt mal krass. Trotz der Plattenbauten waren das keine Ghettos. Viele von den Bauten stehen leer und werden nach und nach abgerissen.

In Dresden habe ich von Plattenbauten nicht soviel gesehen, aber dafür eine echt schöne Innenstadt, mit einigen coolen Streetart Modellen, die ich so real vorher noch nicht gesehen hatte: Peter, der mit mit und noch ein paar anderen dabei war, hat die bereits veröffentlicht.

Im Mondpalast kamen wir über das Wochenende hinweg. Eine sehr coole Jugendherberge, oder auch Hostel genannt, mit einer Bar direkt unten und einem Frühstücksbuffet, das man am Wochenende von 9-16 Uhr genießen konnte :D Das war der Hammer, für 5 € soviel Essen und Trinken (Kaffee vorallem ;-) ) wie man wollte. Das Hostel liegt direkt in einer Kneipenmeile, eine Bar nach der anderen, es ist dort also immer was los….

Die Stadt selber hat mich auch fasziniert vor allem die Frauenkirche, die echt superschön ist. So viel konnten wir uns nicht angucken aber zumindest einiges.

Insgesamt kann ich also sagen, der Teil von “Dunkeldeutschland“, den ich gesehen habe ist gar nicht mal so dunkel, sondern ziemlich cool und ein erneuter Besuch ist sicherlich drinne…

bilder von Leipzig gibt es hier
und von Dresden hier

…in einem Teil von Deutschland, der mir bisher immer nur vom Hörensagen bekannt war und den ich seit ich selbst denken kann, nie betreten habe. Ich rede von dem dunklen Teil Deutschlands, von Dunkeldeutschland. Wer noch nicht drauf kommt, ich rede vom Osten, von der ehemaligen DDR.

LeipzigUnd zwar war ich zusammen mit noch 13 anderen Jugendlichen aus meiner Jugendgruppe in Leipzig, genauer gesagt im Stadtteil “Grünau”. Dort lebt schon seit einiger Zeit die Familie Schott (die Jared auch sehr gut kennt, er hat dort sein Zivi gemacht ;-) ).

Am Samstag morgen ging es los, so dass wir Mittags da waren. Wir haben dann direkt einen Döner für 1,80€ gekostet (der komischerweise von Asiaten verkauft wurde, sowas habe ich auch noch nie gesehen), der ziemlich gut war. Danach ging es dann mit der richtigen Aufgabe los. Wir haben einen “Action-Samstag” auf einer Wiese in der Nähe des Gemeindehauses mit den Kindern gemacht. Es waren zwar nicht wirklich viele Kinder da, aber mit denen die da waren, hatten wir eine Menge Spaß. Das Wetter war auch super, so das alles perfekt zusammen gepasst hat.

Abends haben wir uns dann noch ein wenig die Stadt angeguckt. Leipzig ist super schön, der Bahnhof ist gigantisch und es gibt viele sehr gut erhaltene Gebäude.

Am Sonntag haben wir dann den Gottesdienst mit einer Lobpreis, einem kurzen Theaterstück und einer super Predigt über den Kaufmann und die Perle nach Matth. 13 gestaltet.