25 Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
27 Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
32 Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
33 Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
34 Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.
Jesus redet in Matth. 6, 25-34 von den Sorgen im Alltag. Diese Sorgen soll man Gott überlassen (V.25), denn wir können allein durch das Sorgen nichts ändern (V.27). Gott weiß ja was wir bedürfen (V.8+V.32), und darum sollen wir ihn einfach im Gebet vertrauen, dass er uns genauso wie die Vögel (V.26) oder wie die Lilien/Blumen (V.28) versorgt. Und wieviel mehr sind wir wert als die Vögel oder die Blumen?! Jesus fordert hier auf, einfach zu vertrauen, ohne Kompromisse. Denn wenn wir uns nicht mehr Sorgen, dann können wir uns ganz klar auf „Gottes Reich und seine Gerechtigkeit“ (V.33) konzentrieren und alles andere wird uns „zufallen“. Denn allzu oft ist es so, dass Sorgen unseren Blick von Gottes Reich und die Beziehung zu ihm abwenden, was aber im Grunde nichts bringt (V.27).
Jesus fordert hier etwas, was gerade der westlichen Kultur total zuwider ist. Wir Menschen wollen oft alles gesichert, organisiert, strukturiert und vorausschauend geplant haben. Ich glaube die wenigstens Menschen könnten ruhig sein, wenn sie nicht wissen was Morgen kommt. Jesus fordert aber genau das, (V.34) die Sorgen sein zu lassen und in einem ruhigen Abgeben der Sorgen in den Tag zu leben.
Hört sich das nicht etwas naiv an?
Kann der Mensch, kann ich dies überhaupt jemals annähernd erreichen?


Nachdem ich jetzt mit den”