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Wer alles anders macht, als die Anderen, der macht mehr richtig, als die meisten



Daniel mein WG Kollege

V. 1 Wehe denen, die nach Ägypten hinabziehen, um Hilfe [zu suchen], und sich auf Pferde verlassen und auf Streitwagen vertrauen, weil es so viele sind, und auf Reiter, weil sie sehr stark sind, aber auf den Heiligen Israels nicht schauen und den Herrn nicht suchen!

Das Südreich Juda ist kurz davor sich mit Ägypten zusammenzuschließen um gegen die ankommenden Nation Assyrien bessere Chancen zu haben. Sie schauen auf Ägypten und sehen gute Gründe dafür, sich mit diesem Volk zusammenzuschließen. Es hat viele Streitwagen und Reiter, die sehr stark sind. Komischerweise finden sie aber keine Gründe auf Gott zuschauen, bzw. denken nicht dran. Die offensichtlichen Argumente Ägyptens überzeugen Juda.
Gott lässt das aber nicht mit sich machen:

V.2 Aber auch er ist weise und führt Unheil herbei, und er nimmt seine Worte nicht zurück; sondern er steht auf gegen das Haus der Bösen und gegen die Hilfe der Übeltäter.

V.3 Denn die Ägypter sind Menschen und nicht Gott, und ihre Pferde sind Fleisch und nicht Geist; der Herr braucht nur seine Hand auszustrecken, so wird der Helfer straucheln, und der, dem geholfen werden sollte, wird fallen, so daß sie alle miteinander umkommen.

Gott zeigt kurz seine Argumente, die Juda sehr wohl kennt. Oft haben sie das schon erlebt und müssen sich nur daran erinnern was Gott tut und wie er ist (vgl. Psalm 20,8)
Danach wird klar, dass die Argumente, die für Ägypten sind, eigentlich schwachsinnig sind und im Vergleich zu Gott total unbedeutend sind. Die Lügen die Juda sich selbst vorgegaukelt hat, werden offensichtlich.

Welche Dinge gibt es bei dir, die gute Gründe haben um sich auf sie zu verlassen? Sind es Menschen, Bücher, irgendwelche Ratschläge von Anderen? Was für Argumente gibt es für diese Dinge?
Wie sehen dagegen Gottes Argumente für dich aus? Vergleiche mal. Welche Seite überwiegt?

V.4 Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: Wie der Löwe und der junge Löwe über seiner Beute knurrt, wenn man gegen ihn die ganze Menge der Hirten zusammenruft, und vor ihrem Geschrei nicht erschrickt, noch vor ihrer Menge sich duckt, so wird auch der Herr der Heerscharen herabkommen, um auf dem Berg Zion und auf dessen Höhe zu kämpfen.
V.5 Wie flatternde Vögel [ihre Jungen], so wird der Herr der Heerscharen Jerusalem beschirmen, ja, beschirmen, und erretten, verschonen und befreien.

Gottes Fürsorge für Juda wird hier in zwei sehr kraftvollen Bildern deutlich. Einmal der Löwe, der sich von nichts abhalten lässt und alles was ihm entgegen gestellt wird einfach kalt lässt. Zum Anderen der Vogel für den seine Jungen alles sind und sie sie beschützt, mit seinem Leben verteidigt, alles für sie gibt.

V.6 Kehrt um, ihr Kinder Israels, zu Ihm, von dem ihr so weit abgewichen seid!
V.7 Denn an jenem Tag wird jedermann seine silbernen und goldenen Götzen wegwerfen, die eure Hände gemacht haben, so daß es euch zur Sünde wurde.
V.8 Und der Assyrer wird fallen durchs Schwert, doch nicht das eines Mannes; ein Schwert wird ihn fressen, aber nicht das eines Menschen; und er wird vor dem Schwert fliehen, und seine jungen Krieger sollen zu Zwangsarbeitern werden.
V.9 Sein Fels wird vor Furcht vergehen, und seine Fürsten werden vor dem Kriegsbanner erschrecken, spricht der Herr, der in Zion sein Feuer hat und in Jerusalem seinen Feuerherd.

Gott ruft zur Umkehr. Eine Umkehr die darin aussieht, dass man sich Gott zuwendet, ihm entgegenstrebt und allem was man an Gottes Stelle gestellt hat, was den Blick von Gott abgewendet hat, den Rücken dreht.

Gott ist mehr als tausend andere Gründe. Klingt vielleicht komisch, ist aber so. Welche Dinge haben deinen Blick von Gott abgewendet, vernebelt? Welche Dinge haben dir ein falsches Bild von Gott vorgelügt?
Wende dich von ihnen ab und wende dich Gott zu, weil Gott einfach mehr als alles Andere ist!

Während der Vorbereitungszeit in Neumünster, hatten wir ein Seminar zum Thema “Jugend heute”. Habe euch hier ein paar Notizen reingepackt.

1.Jugend heute – Jugendszenen

  • Kultur der Jugend ernst nehmen, heißt den Jugendlichen ernst nehmen
  • Was ist Jugendkultur?
    • Die Pluralisierung der Gesellschaft
    • Die globale Kultur
    • Durch MTV wird es Global
    • Ca. alle 10 Jahre gibt es etwas neues
    • Jugendkultur
      Definition: kulturellen Aktivitäten und Stile von Jugendlichen innerhalb einer gemeinsamen Kulturszene. Etablierung einer eigenen Subkultur innerhalb einer bestehenden Kultur der Erwachsenen

      • Musik
      • Film
      • Internet
      • Kommerz
        • Wirkt oft, dass Jugendliche sich nur äußerlich einer Kultur anpassen, aber nicht die inneren Werte annehmen
        • Sobald eine Kultur kommerzialisiert wird verliert es oft ihre Wirkung, den eigenen Sinn
    • www.jugendszenen.com
    • www.jugendkulturen.de
  • 2.Hip Hop Musik als Jugendkultur

    • Warum gerade Hip Hop Musik?
    • Man kann jederzeit einsteigen
    • Mathe und Grammatik sind nicht wichtig
    • Spürbarer Fortschritt, oft schnell…
    • Kultur- und Altersübergreifend
    • Seelenklemper inklusive
    • Intelligenz und Kreativität werden gefördert
    • Weg von der Straße
    • Respekt ist der Schlüssel
    • Wenn du die Kultur um dich herum nicht verstehst wird sie dich bestimmen

    3.Konsequenzen für die christliche Jugendarbeit

    • „Der Bruch zwischen Evangelium und der modernen Kultur ist ohne Zweifel das Drama unserer Zeitepoche“ Papst Paul VI
    • „In den bisherigen Formen hat die Kirch wenig Chance, Einfluss auf die junge Generation zu gewinnen“. Shellstudie Jugend 2000
    • Die kirchliche Arbeit trägt den missionarischen Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft kaum Rechnung, da sie es nie gelernt hat, das Evangelium in andere Kulturen zu übersetzen.
    • Das Evangelium vom Reich Gottes ist nicht an irgendeine Kultur gebunden, es richtet sich an alle Völker und Kulturen.
      • Was müssen wir tun? Was sollten wir tun?
      • Wir müssen uns mit der Welt um uns herum auseinandersetzen
    • Wir müssen das Evangelium in eine neue Kultur übersetzen (Inkulturation)
      • Unterschied zwischen Evangelium und Kultur
      • Unterschied zwischen Inhalt und Form
      • Inkulturation des christlichen Glaubens verfolgt das Ziel, das Reiches Gottes in einen konkreten Raum in einer konkreten Zeit zu bringen.
      • Verwandlung der Menschen ist das möglich
    • Römer 15,7 – Nehmt euch gegenseitig an, so wie ihr seid, denn auch Christus hat euch ohne Vorbehalte angenommen.
    • Change the heart not the shirt
  • Wir müssen unseren Glauben praktisch leben
    • Die Kids merken, wenn du nicht mit dem Herzen dabei bist!
    • Dein TUN wird bei den Kids Fragen aufwerfen
    • Die Selbstlosigkeit wird Fragen aufwerfen
  • Unsere Mission: Nicht Methode, sondern Lebensstil
    • Die einzige Bibel, die die Leute heute noch lesen, ist unser Leben!“
    • „Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf Erde erhalten. Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!“ – Mt. 28,18-20
  • Konsequenzen
  • Verkündigung des Evangeliums mit möglichst wenig formellen Vorgaben
  • Junge Menschen freisetzen
  • Mut bei etablierten Leitern
  • Zusammenarbeit der Gemeinden
  • Fragen
    • Was bedeutet Jugendkultur in deiner Stadt? Wie erlebt ihr Jugendkultur?
    • Wie möchtet ihr das Evangelium in die Jugendkultur tragen?
    • Wie wollt ihr „Mission als Lebensstil“ umsetzen?

Viel zu oft, glaube ich nicht was du sagst.
Viel zu oft, tue ich nicht was du sagst.
Viel zu oft, verstehe ich nicht was du sagst.
Viel zu oft, bemühe ich mich nicht mal zu verstehen.
Viel zu oft, verspreche ich dir etwas um es nachher zu brechen.
Viel zu oft, sage ich Dinge, die nicht gesagt werden sollten.
Viel zu oft, verschweige ich Dinge, die ausgesprochen werden sollten.

Viel zu oft und danke Gott, nie zu wenig vergibst du mir und hältst trotzdem zu mir.