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Gestern gegen 19 Uhr bin ich aus Nürnberg zurückgekommen. An der Nürnberger Messe war der Willow Jugendkongress + der Promiseland Kongress.

Insgesamt fand ich die Zeit dort mit den Inputs, den Referenten, den Leuten mit denen ich dort war + viele Gespräche + Gedanken ausgetauscht habe, mehr als wertvoll. Die Referenten waren außer Torsten Hebel alles englischsprachige Menschen. Was ich bei diesen Leuten mag, dass sie eine gute Rhetorik haben und praktisch alles was sie sagen durch eine Geschichte untermalen können.

Ein paar Dinge fand ich aber leider doch schade. Das Thema war “shift” – Wandel, Bewegung, Veränderung – wie auch immer. Es sollte darum gehen, dass wir in der Postmoderne leben und wir uns auf eine neue, oft anders denkende Jugendkultur einstellen müssen.
Leider gab es dazu bisschen wenig. Der Torsten Hebel hat darüber geredet, dass heute Wort und Tat miteinander konform gehen müssen. Es reicht nicht nur von Gottes Liebe zu reden, wir müssen diese Liebe leben – praktisch, in unserem Umfeld. Jugendliche schauen unser Leben an und entscheiden dann ob an dem christlichen Glauben wirklich etwas dran ist.
Der Erwin McManus hat auch bisschen was in die Richtung gesagt (insgesamt haben mich seine Vorträge aber etwas enttäuscht, hat sich einfach wenig an das Thema gehalten…)

Die anderen Vorträge zielten (ohne zu sagen, dass sie schlecht waren!) eher auf das eigene geistliche Leben ab.

Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre für solche Konferenzen – auf denen es nun mal um die Jugendarbeit in Deutschland gehen sollte, deutsche Referenten einzuladen. Hat Deutschland niemanden der was zu sagen hat? Ich glaube Nein! Oft kennen die den Hintergrund der deutschen Jugendlichen doch viel besser, haben mehr Einblick.

Das ist das was ich mir für kommende Konferenzen, auf denen es um Jugendarbeit heute gehen soll, wünsche…

Die nächsten Tage bin ich bisschen Unterwegs. Zuerst gehts nach Kassel zur One Heart Konferenz für christliche Schuljugendarbeit, von der ich hier schon geschrieben hatte. Bin echt gespannt und freue mich schon auf die Themen, auf die Redner und die über 100 Teilnehmer.

Danach gehts erstmal für ein paar Tage nach Hause und dann gehts für eine Woche nach Österreich snowboarden.

_Christliche Schuljugendarbeit

Worum geht es?


Die Schulen in Deutschland verändern sich! Ganztagsschulen, Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre, ganzheitliche Bildungskonzepte – Schüler verbringen immer mehr Stunden pro Tag in der Schule. Das wirkt sich auch auf das Angebot der Gemeinde- und Jugendarbeit aus. Die Schulen suchen verlässliche Kooperationspartner, um ihr Betreuungs- und Bildungsangebot in den Mittagspausen und an den Nachmittagen erfüllen zu können.

Immer mehr Gemeinden nutzen diese offene Tür und bieten ihre Zusammenarbeit an. Kooperationsprojekte wie Hausaufgabenhilfe, Sport- und Kreativ-AGs oder Betreuung einzelner Schüler entstehen. Gemeinden führen Schuleinsätze durch oder gestalten Unterrichtsstunden.

Vor diesem Hintergrund initiierte die Schüler-SMD im April 2002 die Arbeitsgemeinschaft Christliche Schul-Jugendarbeit, eine Austauschplattform verschiedener Projekte schulnaher Jugendarbeit. Eine ähnliche Initiative entstand 2004 in Velbert. Beide veranstalteten jährlich eine Tagung, um solche Projekte zu unterstützen und zu fördern und die Idee schulnaher Jugendarbeit bekannt zu machen. Aus dem Zusammenschluss beider ging das Netzwerk Christliche Schuljugendarbeit (CSJ) hervor.

Die Konferenz

ist eine Plattform für alle, die als Christen Schuljugendarbeit machen. Das Besondere an One Heart: Hier treffen Praktiker auf Praktiker. Menschen, die aktiv in der Schuljugendarbeit stehen und sich gegenseitig inspirieren und ermutigen und die in Gesprächen und Workshops Wissen für den Alltag mitnehmen wollen. Natürlich sind auch alle eingeladen, die neu sind in der Schuljugendarbeit und/ oder wissen wollen, wie man so etwas praktisch und konkret in seiner Stadt aufbauen kann. (weitere Infos)

Die letzten Tage, um genau zu sein seit Mittwoch, war ich auf einer Predigerkonferenz. Organisiert wurde das ganze vom BTG, dem Bibelseminar Bonn. Es waren auch ein paar Amis vom Southwestern Baptist Seminary da.

Es gab verschiedene Workshops bei denen man Donnerstag und Freitag dabei sein konnte. In den Hauptvorträgen ging es um die Themen:

  • Der Prediger und seine Berufung
  • Der Prediger und seine Botschaft
  • Der Prediger und seine Zuhörer
  • Der Prediger und seine Hingabe

Insgesamt ein paar sehr eindrucksvolle Tage mit guten Gesprächen und viel Input. Muss mir das ganze auf jeden Fall nochmal angucken, habe aber schon ein paar Dinge zum umsetzen. Vielleicht poste ich auch ein paar Notizen von den Vorträgen…