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	<title>Schrotty - think about &#187; Jugend</title>
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		<title>Komakiffen und Komasaufen verursachen 45.000 Klinikaufenthalte</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2012-01/komakiffen-und-komasaufen-verursachen-45-000-klinikaufenthalte/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eben beim Jugendhilfeportal gelesen, alle fünf Minuten in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus kommt. weitere Infos: beim Alkohol handelt es sich in vier von fünf Fällen um akute Vergiftungen (Komsaufen) und nur bei knapp jedem Patienten wurde eine Abhängigkeit diagonstiziert Anders bei Cannabis: Hier wurde [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.jugendhilfeportal.de/typo3temp/pics/d95d94d87f.jpg" alt="" /></p>
<p>Ich habe eben beim <a href="http://www.jugendhilfeportal.de/imfokus/gesundheit/artikel/eintrag/komakiffen-und-komasaufen-verursachen-45000-klinikaufenthalte/">Jugendhilfeportal </a>gelesen, alle fünf Minuten in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus kommt.</p>
<p>weitere Infos:</p>
<ul>
<li>beim Alkohol handelt es sich in vier von fünf Fällen um akute Vergiftungen (Komsaufen) und nur bei knapp jedem Patienten wurde eine Abhängigkeit diagonstiziert</li>
<li>Anders bei Cannabis: Hier wurde bei fast 60% der Fälle Abhängigkeit diagnostiziert</li>
<li>In den meisten Fällen handelt es sich um männliche Patienten. Beim Komasaufen sind es knapp ein Drittel Mädchen, bei Cannabis ca. 21%</li>
<li>Informationen zum Thema Sucht, Formen und Folgen der Abhängigkeit sowie Lösungsmöglichkeiten bietet die TK-Internetseite www.tk.de unter dem webcode 035134.</li>
</ul>
<p>[via <a href="http://www.jugendhilfeportal.de/imfokus/gesundheit/artikel/eintrag/komakiffen-und-komasaufen-verursachen-45000-klinikaufenthalte/">Jugendhilfeportal</a>]</p>

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		<title>Studie / unbeliebte Türken</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 11:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passend zu der aktuellen Diskussion gibt es eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Fazit hierbei ist, dass sich viele jugendlichen Türken Kontakt zu gleichaltrigen Deutschen wünschen, es jedoch auf der anderen Seite dies kaum gewünscht wird. Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), über die die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind Türken bei [...]]]></description>
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<p>Passend zu der aktuellen Diskussion gibt es eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN).<br />
Fazit hierbei ist, dass sich viele jugendlichen Türken Kontakt zu gleichaltrigen Deutschen wünschen, es jedoch auf der anderen Seite dies kaum gewünscht wird.</p>
<blockquote><p>Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), über die die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind Türken bei deutschen Jugendlichen ausgesprochen unbeliebt &#8211; dagegen wünschen sich junge Türken durchaus Kontakt zu Deutschen. KFN-Direktor Christian Pfeiffer sieht in dieser Ablehnung einen der Gründe für Vorurteile türkischer Jugendlicher gegenüber Deutschen. </p>
<p>Die Untersuchung erhält besondere Brisanz durch die gegenwärtige Debatte um die Rolle der muslimischen Migranten und des Islam in Deutschland. Knapp 1600 türkischstämmige und mehr als 20.000 deutsche Jugendliche wurden im Rahmen der Studie gefragt, wen sie gerne als Nachbarn hätten. 40,9 Prozent der Türken sagten, sie fänden deutsche Nachbarn &#8220;sehr angenehm&#8221;, weitere 16,3 Prozent fänden sie &#8220;angenehm&#8221;. Neun Prozent lehnten deutsche Nachbarn ab. </p>
<p>Anders sah die Situation bei deutschen Jugendliche aus: nur 9,2 Prozent betrachteten es als &#8220;sehr angenehm&#8221;, wenn Türken neben ihnen wohnen würden; 38 Prozent wollen keine türkischen Nachbarn. Türken rangieren auf dem letzten Rang der Beliebtheitsskala, hinter Schweden, Italienern, Schwarzafrikanern, Juden und Osteuropäern. Pfeiffer resümiert: &#8220;Die Türken wünschen sich mehr Kontakt zu den Deutschen, aber die Deutschen zeigen ihnen die kalte Schulter&#8221;. Er sieht als möglichen Grund für die Ablehnung türkischer Jugendliche deren „Macho-Kultur“, mit denen viele deutsche Jugendliche ein Problem hätten. </p>
<p>Die Studie kommt weiterhin zu dem Ergebnis, dass Vorurteile gegenüber Deutschen umso geringer seien, je mehr Migranten und Deutsche Kontakt miteinander haben. Türkische Realschüler und Gymnasiasten äußerten darüber hinaus kaum Stereotypen gegenüber Deutschen. &#8220;Die sogenannte Deutschenfeindlichkeit von Muslimen ist ein Bildungsproblem.&#8221; sagt Pfeiffer.
</p></blockquote>
<p>[via <a href="http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showdbdb.asp?action=view&#038;db=3&#038;c_msgid=DE0010010964">Fachkräfteportal </a>und <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/kriminologisches-forschungsinstitut-legt-studie-vor-tuerken-bei-deutschen-jugendlichen-unbeliebt-1.1010867">Sueddeutschen Zeitung</a>]</p>
<p>Dazu gab es heute auch einen Artikel zum Thema &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2010/41/Schule-Mobbing-Gewalt">Deutschenfeindlichkeit an Schulen</a>&#8221; bei ZEITONLINE.</p>

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		<title>FSK ab 12 / Filme sind jugendgefährdend</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 13:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das FSK-12-Siegel ist jugendgefährdend, urteilt die &#8220;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8221; (FAZ). Ein Film-Test der Redaktion ergab: In 46 von 100 Filmen ab zwölf Jahren kommen explizite Gewalt- und Sexszenen oder obszöne Sprache vor. Filme wie &#8220;Das Parfum&#8221;, &#8220;Der Vorleser&#8221; oder &#8220;Herr der Ringe – Die Gefährten&#8221; fielen im Test der FAZ-Jury durch. Zwölf Mitarbeiter der Redaktion [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/kep/Sonstiges/FSK_Film.jpg" alt="" /></p>
<blockquote><p>Das FSK-12-Siegel ist jugendgefährdend, urteilt die &#8220;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8221; (FAZ). Ein Film-Test der Redaktion ergab: In 46 von 100 Filmen ab zwölf Jahren kommen explizite Gewalt- und Sexszenen oder obszöne Sprache vor.</p>
<p>Filme wie &#8220;Das Parfum&#8221;, &#8220;Der Vorleser&#8221; oder &#8220;Herr der Ringe – Die Gefährten&#8221; fielen im Test der FAZ-Jury durch. Zwölf Mitarbeiter der Redaktion hatten 100 Filme geschaut, die die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ab zwölf Jahren freigegeben hatte. Nach Urteil des journalistischen Gremiums enthielt knapp die Hälfte der geprüften Filme Szenen, die zwölf Jahre alte Kinder und ältere ängstigen, verstören oder gar traumatisieren können. </p></blockquote>
<p>[via <em><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/?id=film&#038;news%5Baction%5D=detail&#038;news%5Bid%5D=3292">pro medienmagazin..Der Rest des Beitrages</a></em>]</p>
<p>Ich war noch nie ein großartiger Fan von diesem FSK Siegel. Zum einen denke ich, dass ich in der Jugendarbeit die Filme bewusst aussuche und anwenden sollte und zum anderen sollten die Jugendlichen lernen zu entscheiden, welche Filme sie schauen und welche nicht. Gerade weil es so viele verschiedene Filme (und leider auch leicht zugänglich) gibt.</p>

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	Tags: <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/filme/" title="Filme" rel="tag">Filme</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a><br />
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		<title>Newsletter Initiative für werterorientierte Jugendforschung &#8211; Thema: Gewalt bei Jugendlichen</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-04/newsletter-initiative-fur-werterorientierte-jugendforschung-thema-gewalt-bei-jugendlichen/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 21:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem aktuellen Newsletter der Initiative für werteorientierte Jugendforschung des Instituts für Ethik Werte, geht es um das Thema: &#8220;Gewalt bei Jugendlichen &#8211; Hintergründe, Verständnishilfen und Lösungsansätze&#8221;. In dem Artikel werden drei Typen von Gewalt beschrieben 1. Gewalt als scheinbares Herrwerden über eine frustrierende Situation. In diesen Situationen geht der Gewalt eine frustrierende Situation voraus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In dem aktuellen Newsletter der Initiative für werteorientierte Jugendforschung des Instituts für Ethik Werte, geht es um das Thema: <a href="http://www.ethikinstitut.de/index.php?id=251http://www.ethikinstitut.de/index.php?id=251">&#8220;Gewalt bei Jugendlichen &#8211; Hintergründe, Verständnishilfen und Lösungsansätze&#8221;</a>.</p>
<p>In dem Artikel werden drei Typen von Gewalt beschrieben</p>
<p><strong>1. Gewalt als scheinbares Herrwerden über eine frustrierende Situation.</strong></p>
<p>In diesen Situationen geht der Gewalt eine frustrierende Situation voraus. Frust entsteht dann, wenn man über eine längere Zeit ein Ziel verfolgt wird, aber immer wieder an seiner Verwirklichung scheitert.<br />
Jeder kennt das hier. Wenn der mp3-Player zum zehnten Mal hintereinander abstürzt, würde man das Gerät am liebsten gegen die Wand werfen. Bei diesem Ausraster würde man auch ein durchaus beruhigendes Gefühl haben, auch wenn der mp3-Player dann wahrscheinlich nie wieder funktionieren wird.</p>
<p>Die wohl bedeutendste Quelle der Frustration im zwischenmenschlichen Bereich ist die Missachtung. Hier wird sozusagen das eigene Selbstbild permanent frustriert, indem die anderen einen nicht in der Art und Weise achten, wie man das natürlicherweise erwartet.<br />
Bei Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten besteht die Missachtung und Ausgrenzung ebenfalls im Vordergrund:Eltern, die ihre Kinder schlagen und nur instabile Bindungen pflegen. Eine Gesellschaft, die ihnen argwöhnisch gegenübersteht, schon allein deswegen, weil sie aus einer bestimmten Gegend kommen. Ein Schulsystem, das einerseits überfordert und andererseits das, was die Jugendlichen tatsächlich können, nicht zu schätzen weiß. Dazu der tägliche Konkurrenzkampf mit den anderen Jugendlichen im Viertel. Armut in Deutschland ist nicht primär eine Zahl auf dem Konto, sondern zu allererst die permanente Erfahrung von Ausgrenzung und Missachtung. Das frustriert verständlicherweise berechtigte Ansprüche auf Achtung und Anerkennung.</p>
<p><strong>2. Gewalt als Massen- und Gruppenphänomen</strong></p>
<p>Jeder kennt das erhebende Gefühl Teil einer eingeschworenen Truppe zu sein. In solchen Momenten erahnt man etwas davon, wie schwer es sein kann, sich der Macht der Masse oder Gruppe zu widersetzen. Wer mit ihr verschmilzt, erfährt eine ungeheure Entlastung von dem stetigen Druck unserer modernen Lebenswelt, ›Ich‹ sagen zu müssen. Für den, der in der Gruppe aufgeht, gibt es kein ›Ich‹ mehr, sondern nur noch ein ›Wir‹; keine selbst verantworteten Entscheidungen, sondern nur noch das Heil des Kollektivs.</p>
<p>Gruppen funktionieren oft durch unterschwellige Hierarchien. Die Hierarchien stehen nicht ein für alle mal fest, sondern müssen immer wieder neu bewährt und verteidigt werden. Das gilt umso mehr für eine führende Position in einer Gruppe. Wie geschieht das? Seine führende Position in einer Gruppe kann man besonders dadurch beweisen und festigen, dass man die Gruppe ›zu etwas bewegen‹ kann, dass man sie formen, ihr ein Ziel geben kann. Man muss seine Macht über die Gruppe ausüben und da-mit unter Beweis stellen, um seine Macht über die Gruppe zu festigen. Das gilt auch für die harmlose christliche Jugendgruppe und darum zeigen sich auch hier Machtkonflikte zumeist in kleinen und großen Richtungskämpfen. Wer es schafft, die Gruppe zu bewegen und hinter sich zu vereinen, der hat gewonnen und seine Macht gesichert.</p>
<p>Jede Gewalttat hat ihre eigene Vorgeschichte und ihre eigene Motivlage. Aber aus Interviews mit Intensivtätern wissen wir, dass in extremeren Fällen der eigentlichen Moment des Gewaltausbruchs fast durchgängig als eine Art von Rausch, als totale Entgrenzung erlebt wird. Dieser Rausch scheint besonders von dem Gefühl grenzenloser Macht auszugehen. Es entsteht an dem Bewusstsein, den wehrlosen Körper des Anderen vollständig zerstören zu können.</p>
<p><strong>3. Gewalt als Mittel zur Stabilisierung einer Ordnung</strong></p>
<p>Der wichtigste Unterschied dieses Typs von Gewalt zu den beiden vorherigen besteht darin, dass der Grundsatz, dass die Täter die Folgen ihrer Taten nicht hinreichend abschätzen können, hier gerade <strong>nicht gilt</strong>. Im Gegenteil haben wir es dabei mit einer äußerst kalkulierten Form von Gewalt zu tun. Zumeist wird dabei sogar die Gewalt auf irgendeine Art gerechtfertigt.</p>
<p>Ein in den Medien breit aufgegriffenes Phänomen dieser Art von Gewalt ist der so genannte ›Ehrenmord‹: Die Tochter, die aus der moralisch-kulturellen Ordnung der Familie ausbricht, die durch alle Überzeugungsversuche nicht gehalten werden kann, selbst nicht durch das zeitweise Verstoßen und die dann schließlich durch Gewalt daran gehindert wird, die gemeinsame Ordnung weiter ins Wanken oder gar zum Einsturz zu bringen.</p>
<p>Wer eine bestimmte Ordnung etablieren will – sei dies nun in der Familie, der kulturellen Minderheit, dem Stadtteil etc. – der tut gut daran, die Dramaturgie der Abschreckung zu beherrschen. Es geht darum, ›Zeichen zu setzen‹ und dadurch ›erst gar nichts aufkommen zu lassen‹. Sozialarbeiter werden das Phänomen kennen: Wer als ›Neuer‹ in so eine Ordnung eindringt, muss sich auf einiges gefasst machen. Dem Eindringling muss nämlich als erstes einmal deutlich gezeigt werden, wer hier ›der Chef im Ring‹ ist.</p>
<p><strong>Die Notwendige Bedingung von Gewalt: Entmenschlichung des Opfers</strong></p>
<p>Die notwendige Voraussetzung jeder Gewalttat: Die Entmenschlichung des Opfers.<br />
Ein recht harmloses Beispiel mag man aus dem Straßenverkehr kennen. Wer hat nicht schon ein-mal im Auto lauthals über einen anderen Verkehrsteilnehmer geschimpft. Dabei legt man häufig einen Tonfall an den Tag, den man im sonstigen Alltag tunlichst vermeiden würde. Diese Entgleisung der Sprache funktioniert im Auto einerseits deshalb so gut, weil der andere einen nicht hört. Andererseits – und dies ist wohl der entscheidendere Grund – weil man den anderen weniger als Menschen, denn abstrakt als Autofahrer wahrnimmt.</p>
<p>Eine ganz ähnliche Dynamik kann man tagtäglich in Schulen beobachten. Selbst Schüler, die ansonsten freundlich und sozialkompetent sind, können gegenüber Lehrern ohne jedes Mitgefühl ausgesprochen feindselig sein – bis hin zu offenem Hass. Dies hängt eben u.a. damit zusammen, dass sie den Lehrer nicht in erster Linie als Menschen wahrnehmen, sondern stärker in seiner Rolle als Lehrer.</p>
<p>In diese Richtung weisen auch klinische Studien an Intensivtätern. Sie fanden heraus, dass bei ihnen die Fähigkeit zur Empathie, das heißt zur Einfühlung in einen anderen Menschen, in der Regel kaum vorhanden ist.</p>
<p>Diese Fähigkeit zur Empathie, die bei Intensivtätern deutlich unterentwickelt ist, bildet im Alltag die Grundlage alles dessen, was wir als ›soziale Kompetenz‹ bezeichnen und für gewöhnlich an anderen Menschen sehr schätzen. Empathie ist dabei im Kern nichts anderes als jener grundlegende Akt der Perspektivübernahme, in dem ich den Anderen als einen Menschen erkenne, der wie ich in der Lage ist zu denken, zu hoffen, zu fühlen, zu wollen, zu leiden.</p>

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		</item>
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		<title>Kinderpsychologe: &#8220;Jugendgewalt  nimmt zu&#8221;</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-03/kinderpsychologe-jugendgewalt-nimmt-zu/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine deutliche Zunahme der Jugendgewalt hat der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann beobachtet. Im TV-Sender &#8220;Phoenix&#8221; plädierte er dafür, gewalttätigen Jugendlichen mit Liebe statt Strafen zu begegnen. Die Gewalt Jugendlicher zeige den schlechten Zustand der Gesellschaft, sagte er. Foto: Michael Panse/ flickr Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann sieht eine klare Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Das sagte er [...]]]></description>
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<p><em>Eine deutliche Zunahme der Jugendgewalt hat der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann beobachtet. Im TV-Sender &#8220;Phoenix&#8221; plädierte er dafür, gewalttätigen Jugendlichen mit Liebe statt Strafen zu begegnen. Die Gewalt Jugendlicher zeige den schlechten Zustand der Gesellschaft, sagte er.</em></p>
<p><img src="http://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/kep/Sonstiges/Bergmann_Michael%20Panse_flickr.jpg" alt="" /><br />
Foto: Michael Panse/ flickr</p>
<p>Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann sieht eine klare Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Das sagte er am Mittwoch in der Talkshow &#8220;Phoenix Runde&#8221; zum Thema &#8220;Ein Jahr nach Winnenden &#8211; Wird unsere Jugend immer brutaler?&#8221;, wie &#8220;Phoenix&#8221; am Donnerstag mitteilte. Bei gewalttätigen Jugendlichen stellte er eine &#8220;dissoziale, fast autistische Unfähigkeit zu kommunizieren&#8221; fest. Die Ursachen der zunehmenden Jugendgewalt seien gesellschaftlicher Natur: &#8220;Die Taten spiegeln einen restlosen Verfall, eine Hemmungslosigkeit unseres öffentlichen Lebens, unserer Kultur wider&#8221;.</p>
<p>Mehr Kontrolle, Disziplin und Strafen seien der falsche Weg, der Jugendgewalt entgegen zu wirken. Vielmehr seien emotionale Nähe, feste Bindung und Zuneigung der Schlüssel zu erfolgreicher Erziehung. <strong>&#8220;Liebe ist das einzige Präventionsprogramm, das wir organisieren und gestalten müssen, und zwar rechtzeitig. Wir müssen begreifen, wie die Kinder so kalt und dissozial geworden sind&#8221;</strong>, sagte Bergmann und weiter: &#8220;Alles wirkt besser als Disziplin und Strafe.&#8221;</p>
<p>Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig beklagt in der Talkshow einen Autoritätsverlust des Staates und sieht ebenfalls ein Absinken der Hemmschwelle zur Gewalt bei Kindern und Jugendlichen: &#8220;Die Laissez-faire-Strukturen sind überholt, wir müssen staatliche Institutionen in ihrer Handlungskompetenz stärken.&#8221; Die Richterin beobachtet dieselben Phänomene der Jugendgewalt in sozial schwachen Familien im gesamten Bundesgebiet. Als letztes Mittel helfe bei nicht-strafmündigen Tätern nur der Kindesentzug: &#8220;Wenn die Eltern sich um das Wohlergehen der Kinder und ihre Erziehung überhaupt nicht kümmern, gibt es zur Herausnahme aus der Familie keine Alternative&#8221;.</p>
<p>Wolfgang Bergmann ist Diplom-Pädagoge und Leiter des &#8220;Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie&#8221; in Hannover. (pro)</p>
<p>[<a href="http://www.pro-medienmagazin.de/">via</a>]</p>

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		<title>Unicef-Report: Jugend fühlt sich allein gelassen</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-01/unicef-report-jugend-fuhlt-sich-allein-gelassen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 21:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Jugendliche sehen ihre Zukunft düster und fühlen sich oft allein gelassen. Das zeigt die Unicef-Studie 2010 &#8220;Zur Lage der Kinder in Deutschland&#8221;. Deshalb fordert die Organisation: &#8220;Deutschland muss kindgerechter werden.&#8221; Im internationalen Vergleich liegt Deutschland laut Unicef im oberen Mittelfeld, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den [...]]]></description>
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<p>Deutsche Jugendliche sehen ihre Zukunft düster und fühlen sich oft allein gelassen. Das zeigt die Unicef-Studie 2010 &#8220;Zur Lage der Kinder in Deutschland&#8221;. Deshalb fordert die Organisation: &#8220;Deutschland muss kindgerechter werden.&#8221;</p>
<p>Im internationalen Vergleich liegt Deutschland laut Unicef im oberen Mittelfeld, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den ersten Platz belegen die Niederlande, die Bundesrepublik findet sich auf Platz acht von 21 Industriestaaten. Kein Grund zur Zufriedenheit, meint Unicef dennoch und zeigt: Dringender Handlungsbedarf besteht in Deutschland vor allem bei allein erziehenden Müttern. Sie sind seit Jahren besonders stark von materieller Armut betroffen. Besorgnis erregend sei zudem, dass deutsche Jugendliche ihre beruflichen Perspektiven düsterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen. Sie berichteten häufiger als junge Menschen in anderen Ländern davon, sich allein gelassen und als Außenseiter zu fühlen.</p>
<p><strong>&#8220;Du kannst es schaffen!&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Erwachsene müssen Kindern den Glauben an sich selbst vermitteln, um sie auch für eine unsichere Zukunft zu stärken. &#8216;Du kannst es schaffen!&#8217; – das ist die Botschaft, die bei amerikanischen Jugendlichen trotz ungünstigerer Bedingungen ankommt. In Deutschland vermitteln wir vor allem mögliche Gefahren. Nach dem Motto: ‚Pass auf, dass Du nicht scheiterst!&#8217;&#8221;, erklärt der Autor der Studie, Hans Bertram von der Humboldt-Universität Berlin.</p>
<p>Für die am Donnerstag erschienene Studie untersuchten die Autoren Hans Bertram und Steffen Kohl das Wohlbefinden der Kinder in 21 Industrieländern anhand der Dimensionen: materielles Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen, Verhaltensrisiken sowie subjektives Wohlbefinden. Dazu nutzten sie unter anderem Daten von Eurostat, OECD, PISA, Weltgesundheitsorganisation, Weltbank und deutschem Mikrozensus.</p>
<p>In der Vorgängerstudie von 2007 hatte Deutschland schlechter abgeschnitten und war im internationalen Vergleich auf Platz elf gelandet. Verbessert hat sich die Situation der Kinder und Jugendlichen in den Dimensionen &#8220;Bildung&#8221;, &#8220;Beziehungen zu Gleichaltrigen und Familie&#8221; sowie &#8220;Verhalten und Risiken&#8221;. So gebe es etwa messbare Leistungsverbesserungen beim Lesen, in Mathematik und den Naturwissenschaften. Viele Kinder und Jugendliche blicken aber pessimistisch in ihre berufliche Zukunft. Knapp 25 Prozent erwarten laut Unicef, dass sie nach Beendigung der Schule und der Ausbildung nur Arbeiten mit niedriger Qualifikation ausüben werden. In den USA, die im Gesamtvergleich ganz hinten liegen, haben nur 9 Prozent eine so pessimistische Erwartung. Deutschland liegt zeigt hier die negativsten Werte aller untersuchten Industrieländer.</p>
<p><strong>Bewegungsmangel, Übergewicht, Mobbing</strong></p>
<p>Der Alltag vieler Familien in Deutschland wird im Unterschied zu vielen anderen Ländern stark von einer &#8220;Verlängerung&#8221; der Schule in die Familie bestimmt: Hausaufgaben werden außerhalb der Schulzeit zu Hause erledigt, Eltern oft zu &#8220;zwangsverpflichteten Hilfslehrern&#8221; &#8211; mit entsprechenden Auswirkungen auf die Rollen und die Kommunikation in der Familie. Direkte körperliche Auseinandersetzungen zwischen Kindern und Jugendlichen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ selten. Allerdings berichteten überdurchschnittlich viele Jungen und Mädchen &#8211; jeder dritte &#8211; dass sie von anderen drangsaliert oder gemobbt werden. Rund 12 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 und 15 Jahren in Deutschland leiden an Übergewicht und Bewegungsmangel. Obwohl sich der Anteil halbiert hat, liegt der Prozentsatz der rauchenden Kinder immer noch deutlich höher als etwa in Schweden, Norwegen und den USA. Jedes achte Kind gab laut Unicef an, bereits mehrmals betrunken gewesen zu sein.</p>
<p>Anhaltend schwierig ist die materielle Situation vieler Kinder in Deutschland. Von rund 2 Millionen Kindern und Jugendlichen, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, müssten 34 Prozent der Haushalte oder fast 700.000 Kinder von weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens leben. Rund 350.000 verfügen sogar über weniger als 50 Prozent. 6 Prozent der Heranwachsenden erleben sich laut Studie als Außenseiter. 11 Prozent der befragten 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland geben an, sich &#8220;unbehaglich und fehl am Platz&#8221; zu fühlen. Etwa jeder dritte 15-Jährige sagt, dass er sich &#8220;alleine&#8221; fühlt. Was die Lebenszufriedenheit angeht, liegt Deutschland auf dem 18. Platz. Erfreulich sei hingegen: Überdurchschnittlich hoch &#8211; bei fast 36 Prozent &#8211; liegt der Anteil der Kinder in Deutschland, die die Schule &#8220;sehr gerne&#8221; mögen.<a href="http://www.pro-medienmagazin.de/?id=paedagogik&#038;news[action]=detail&#038;news[id]=2686"> (pro)</a></p>
<p><strong>weitere links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=133570.html">Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler stellt neue UNICEF-Studie &#8220;Zur Lage der Kinder in Deutschland 2010&#8243; vor</a></li>
<li><a href="http://www.unicef.de/deutschland2010.html">Zusammenfassung unicef Webseite</a></li>
<li><a href="http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/presse/Betram2010/Info_Bertram_09web.pdf">Die ganze Studie</a></li>
</ul>

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		<item>
		<title>Jugendstudie: Jugendliche leben in neuen Medienwelten</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2009-12/jugendstudie-jugendliche-leben-in-neuen-medienwelten/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft/Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsche Jugendliche schauen täglich 137 Minuten fern, 134 Minuten verbringen sie im Internet. Dies geht aus der neuen Studie &#8220;JIM 2009&#8243; hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht. Immer mehr Jugendliche besitzen zudem einen eigenen Computer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil bei den 12- bis 19-Jährigen von 71 auf 75 Prozent gestiegen. Circa [...]]]></description>
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<p><em> Deutsche Jugendliche schauen täglich 137 Minuten fern, 134 Minuten verbringen sie im Internet. Dies geht aus der neuen Studie &#8220;JIM 2009&#8243; hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht.</em></p>
<p>Immer mehr Jugendliche besitzen zudem einen eigenen Computer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil bei den 12- bis 19-Jährigen von 71 auf 75 Prozent gestiegen. Circa 52 Prozent können vom eigenen Zimmer aus online gehen. 60 Prozent der Jugendlichen und damit fast genauso viele wie im Vorjahr haben ein eigenes Fernsehgerät.</p>
<p><img src="http://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/kep/Portraits/JIM2009.jpg" alt="" /><br />
Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer bei den 12- bis 19-Jährigen.<br />
Quelle: PRO</p>
<p>90 Prozent der Jugendlichen sehen mehrmals pro Woche fern. Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer. Am häufigsten werden von den Jugendlichen Suchmaschinen, E-Mail-Accounts oder Plattformen wie &#8220;SchülerVZ&#8221; verwendet. Für Musikthemen sind Videoportale die erste Anlaufstelle. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium. Etwas weniger als die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über &#8220;Instant Messenger&#8221;, schicken Mails oder chatten. Eine eher untergeordnete Rolle spielt der Computer bei Schule und Ausbildung.</p>
<p><strong>Wenig Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten</strong></p>
<p>Drei Viertel der Internetnutzer besuchen Online-Communities mehrmals pro Woche. Als besorgniserregend bezeichnen die Forscher den Umgang der Jugendlichen mit ihren privaten Daten. Nicht einmal die Hälfte hat die &#8220;Privacy-Option&#8221; aktiviert, die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich macht. 24 Prozent der Jugendlichen sind im Freundeskreis schon einmal mit Cyber-Mobbing konfrontiert worden. Davon sind deutlich mehr Mädchen als Jungen und schon ein Fünftel der 12- bis 13-Jährigen betroffen.</p>
<p>Zur Information über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport und Stars bleibt das Medium Fernsehen die erste Wahl. &#8220;Es zeigt sich, dass Fernsehen und Internet weniger stark in Konkurrenz zueinander stehen, als gemeinhin angenommen wird. Das Fernsehen als Informationsmedium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert&#8221;, so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, bei der Vorstellung der Zahlen in Mannheim.<br />
<strong><br />
Klassische Medien haben immer noch Einfluss</strong></p>
<p>Obwohl Jugendliche meist über Computer und Internet verfügen, spielen die klassischen Medien weiterhin eine wichtige Rolle. Über die Hälfte der Jugendlichen hört täglich Radio, knapp die Hälfte liest mehrmals pro Woche Bücher und greift zu einer Tageszeitung. Trotzdem sind nach wie vor auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien wichtig, etwa das Treffen mit Freunden und der Sport. Bei Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen ist das Fernsehgerät erste Wahl, bei lokalen Inhalten wird in erster Linie die Tageszeitung herangezogen.</p>
<p>Computer-, Konsolen- und Onlinespiele nutzen vier Fünftel der Jugendlichen. 45 Prozent spielen mehrmals pro Woche; nur ein Fünftel der Mädchen, aber zwei Drittel der Jungen. Für Onlinespiele begeistern sich beide Geschlechter, inhaltlich sind bei den Mädchen Strategiespiele am beliebtesten, bei Jungen liegen Actionspiele vorne.</p>
<p>Fast alle Jugendlichen (95 Prozent) haben mittlerweile ein eigenes Handy. &#8220;Gebräuchliche Nutzungsformen, wie die Weiterverbreitung von gewalthaltigen und pornographischen Bildern und Filmen, sind leider auch zu beklagen&#8221;, bilanziert die Studie. Jeder vierte Handybesitzer konnte dies schon im Freundeskreis feststellen, selbst betroffen hiervon waren zwei Prozent. Jeder dritte Handybesitzer hat den Vorfall des &#8220;Happy Slapping&#8221; schon einmal erlebt. Dabei handelt es sich um das Aufzeichnen von Gewalthandlungen mit dem Handy.</p>
<p>Die repräsentative Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) bildet seit 1998 das Medienverhalten von jeweils 1.200 Jugendlichen ab. </p>
<p>[via  <a href="http://www.pro-medienmagazin.de">pro </a>]</p>

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		<item>
		<title>faz.net &#124; Jungs brauchen gute Väter</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2009-11/faz-net-jungs-brauchen-gute-vater/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 14:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft/Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[In der FAZ habe ich heute ein sehr gutes Interview mit einem Hirnforscher gelesen. Es geht um die Entwicklung von Jungs und was für eine wichtige Rolle ältere Männer, vor allem der Vater für die Entwicklung der Jungs spielt. Hier einige Zitate: Jungs brauchen weder Puppen noch Panzer, sondern stabile Bindungen und Aufgaben, an denen [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft" src="http://www.faz.net/m/%7BE9EB7A67-CD47-4D95-A6C1-04CBEA90B08E%7DPicture.jpg" alt="" />In der FAZ habe ich heute ein sehr gutes <a href="http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F4A2E8399BD4B893B56FE/Doc~E074B1FC9362847B88B38FEB8A954655B~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_gesellschaft">Interview mit einem Hirnforscher</a> gelesen.</p>
<p>Es geht um die Entwicklung von Jungs und was für eine wichtige Rolle ältere Männer, vor allem der Vater für die Entwicklung der Jungs spielt.</p>
<p>Hier einige Zitate:</p>
<blockquote><p>
Jungs brauchen weder Puppen noch Panzer, sondern stabile Bindungen und Aufgaben, an denen sie wachsen können. Und wir müssen sie vor ungünstigen Rahmenbedingungen schützen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Was braucht ein kleiner Junge?</p>
<p>Das Wichtigste wären ein richtig guter Vater und noch ein paar andere Männer im Verwandten- und Freundeskreis, die selbst gern Männer sind, die mit diesem Jungen was unternehmen und ihn so mögen, wie er ist. Liebe heißt ja nicht, dass man den ganzen Tag schmust. Man muss den Kindern eine Chance geben, ihre Potentiale zu entfalten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Deshalb wünsche ich mir viel mehr erwachsene Männer, die sich für diese Jungs einsetzen. Die sich zur Verfügung stellen. Die diese Jungs einladen, ermutigen und inspirieren, mit ihnen gemeinsam zu entdecken, was Mannsein bedeuten kann. Die mit ihnen auf Berge steigen, in Flüssen angeln, mit modernen Medien irgendetwas Großartiges gestalten, in den Zirkus gehen, was auch immer. Die Hauptsache ist das gemeinsame Erlebnis, dass es Spaß macht, ein authentischer Mensch zu werden.</p></blockquote>

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		<item>
		<title>Gelesen: Deutschlands große Chance</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2009-09/gelesen-deutschlands-grose-chance/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe so eben das Buch &#8220;Deutschlands große Chance &#8211; Was sich Kinder wünschen und warum wir sie unbedingt ernst nehmen müssen&#8221; von Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher gelesen. Der Gründer und der Pressesprecher der Kinderarche haben damit ihr drittes Buch herausgegeben. 2007 wurde das Buch &#8220;Deutschlands vergessene Kinder&#8221; und 2008 &#8220;Deutschlands sexuelle Tragödie&#8221; veröffentlicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class ="alignleft" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ci4-mo6AL._SL500_AA240_.jpg" alt="" />Ich habe so eben das Buch <a href="http://www.amazon.de/Deutschlands-gro%C3%9Fe-Chance-w%C3%BCnschen-unbedingt/dp/3865914497/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1253135159&#038;sr=8-1">&#8220;Deutschlands große Chance &#8211; Was sich Kinder wünschen und warum wir sie unbedingt ernst nehmen müssen&#8221;</a> von Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher gelesen.</p>
<p>Der Gründer und der Pressesprecher der Kinderarche haben damit ihr drittes Buch herausgegeben. 2007 wurde das Buch <a href="http://www.amazon.de/Deutschlands-vergessene-Kinder-Hoffnungsgeschichten-Arche/dp/3865911870/ref=pd_cp_b_1">&#8220;Deutschlands vergessene Kinder&#8221;</a> und 2008 <a href="http://www.amazon.de/Deutschlands-sexuelle-Trag%C3%B6die-Kinder-lernen/dp/3865913466/ref=pd_cp_b_2">&#8220;Deutschlands sexuelle Tragödie&#8221;</a> veröffentlicht. Gerade das letztere wurde viel diskutiert und hat einiges in Bewegung gebracht. Es zeigt die sexuelle Verwahrlosung vieler Kinder in Deutschland.</p>
<p>In dem neuen Buch geht es um die Wünsche und Träume der Kinder. In einer Studie wurden im Sommer 2008 200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren befragt. Über diese Studie hinaus gab es noch weitere Befragungen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Dabei ließen sich vor Allem bei sozial benachteiligten Kindern vier Hauptwünsche herauskristallisieren:</p>
<ul>
<li>das Gefühl, willkommen zu sein</li>
<li>Zeit und Zuneigung von Erwachsenen</li>
<li>Förderung und Forderung</li>
<li>eine Perspektive</li>
</ul>
<p>Nach diesen Hauptwünschen ist auch das ganze Buch aufgeteilt. Erst wird der Wunsch in ein paar Seiten beschrieben und anschließend gibt es Porträts von Kindern (insgesamt 22 Geschichten).<br />
Im 5 Kapitel gibt es Infos und Tipps was die Gesellschaft, aber vor Allem jeder Einzelne machen kann. Auch hier gibt es dann Porträts mit Geschichten von Kindern, die durch Anstrengung von Einzelpersonen, Vereinen, Werken und Gemeinden einen guten Weg gehen konnten.</p>
<p>Ziel des Buches ist es aufzuzeigen welchen Stellenwert Kinder heute in unserer Gesellschaft haben und gerade warum es so wichtig ist über diesen Stellenwert und die Haltung nachzudenken. 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention beschlossen, die sichern sollen, dass in allen UN-Mitgliedsstaaten diese Rechte gesichert werden. In Deutschland herrschen diese Rechte &#8211; jedoch haben lange nicht alle Kinder die gleichen Chancen.</p>
<p>Die Autoren warnen davor, dass wenn die Haltung der Gesellschaft gegenüber den Kindern sich nicht in den nächsten Jahren nicht ändert, Deutschland vor einem sozialen GAU steht. Denn die meisten Kinder werden in Hartz IV-Familien geboren und viele dieser Kinder werden selber zu Hartz IV Empfängern, da sie keine Perspektive vorgelebt kriegen, keine Chancen sehen, die Schule früher abbrechen&#8230;</p>
<p>Das Buch finde ich sehr gut zu lesen, die Abwechslung zwischen Informativen Teilen und den lebensnahen Berichten macht das Ganze ansprechend und malt die Situation gut vor Augen. Es geht dabei aber nicht darum, dass das Buch gut zu lesen und interessant ist. Lesen und Weglegen ist da nicht. Dazu ist das Thema zu wichtig.<br />
Ich sehe da eine riesige Verantwortung und Möglichkeit für Christen in Deutschland! Dazu muss man nicht sofort ein Werk gründen wie die Kinderarche &#8211; aber man kann klein anfangen, indem man erstmal die Augen aufmacht und schaut was mit den Kindern vor Ort los ist. Das Buch motiviert und fordert dazu heraus &#8211; und das ist gut so!</p>
<p><strong>weitere Rezensionen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fem.com/private/deutschlands-grosse-chance-buchtipp-sozialer-gau-3647.html">fem.com</a>
</li>
<li><a href="http://weblog.ferienlager-online.de/2009/09/25/deutschlands-grosse-chance/">Jugendleiter-Blog</a></li>
</ul>

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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Initiative Hoffnung &#8211; dienen mit Wort und Tat &#8211; Aktionsjahr 2011</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2009-08/initiative-hoffnung-dienen-mit-wort-und-tat-aktionsjahr-2011/</link>
		<comments>http://www.thinkschrotty.de/2009-08/initiative-hoffnung-dienen-mit-wort-und-tat-aktionsjahr-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 17:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisation/Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft/Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[dienen]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tat]]></category>

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		<description><![CDATA[Zielsetzung der Initiative Hoffnung „Hoffnung“ ist eine Initiative, die uns als christliche Teenager und Jugendliche dazu herausfordert Menschen unseres Ortes zu dienen und dadurch Jesu Liebe zu bezeugen. Wie Jesus Christus Menschen mit Wort und Tat gedient hat, so beauftragt er auch uns. „Hoffnung“ entspringt unserer Sehnsucht, Jesus Christus ganzheitlich nachzufolgen, indem wir die Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h2>Zielsetzung der <a href="http://www.hoffnungsnetzwerk.de/">Initiative Hoffnung</a></h2>
<p><img class="alignleft" src="http://www.hoffnungsnetzwerk.de/index-Dateien/image004.jpg" alt="" /><em>„Hoffnung“ ist eine Initiative, die uns als christliche Teenager und Jugendliche dazu<br />
herausfordert Menschen unseres Ortes zu dienen und dadurch Jesu Liebe zu<br />
bezeugen.<br />
Wie Jesus Christus Menschen mit Wort und Tat gedient hat, so beauftragt er auch<br />
uns.<br />
„Hoffnung“ entspringt unserer Sehnsucht, Jesus Christus ganzheitlich nachzufolgen,<br />
indem wir die Bedeutung der Tat betonen und uns in der Umsetzung diakonischer<br />
Projekte gegenseitig unterstützen.<br />
Darum wird es 2011 ein Aktionsjahr geben, in dem Jugendgruppen deutschlandweit<br />
diakonisch aktiv werden, um ganzheitliche Nachfolge einzuüben und zu leben.</em></p>
<p>Das interessante hierbei ist, dass die Organisation dieser Aktion als Netzwerk geschehen soll und bereits läuft. Es gibt Einzelpersonen, die Gemeinden, Werke und Verbände repräsentieren<br />
Das Netzwerk wird von einem Leitungsteam koordiniert und die 1-2 jährlichen Netzwerktreffen organisiert.<br />
Weitere Infos findet ihr in dem <a href="http://www.hoffnungsnetzwerk.de/Grundsatzpapier%20Hoffnung%20V6.pdf">Grundsatzpapier </a>und der <a href="http://www.hoffnungsnetzwerk.de/hoffnung_pp_Historie.ppt">Präsentation zur Historie.</a></p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MF0n6o-fMGk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MF0n6o-fMGk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Jeder kann also bei dieser Sache mitmachen -absolut cool und spannend. <strong>Das erste Netzwerktreffen findet am 26. November in Kassel statt.</strong><br />
Ich werde dabei sein &#8211; jeder ist eingeladen &#8211; Sei dabei und erzähl davon weiter. Das erleichtert am Ende um Einiges die Organisation</p>

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	Tags: <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/aktion/" title="Aktion" rel="tag">Aktion</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/dienen/" title="dienen" rel="tag">dienen</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/hoffnung/" title="Hoffnung" rel="tag">Hoffnung</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/jugend/" title="Jugend" rel="tag">Jugend</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/jugendarbeit/" title="Jugendarbeit" rel="tag">Jugendarbeit</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/liebe/" title="Liebe" rel="tag">Liebe</a>, <a href="http://www.thinkschrotty.de/tag/tat/" title="Tat" rel="tag">Tat</a><br />
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