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Hilfe, mein Kind ist fromm geworden!

N e w Y o r k (idea) – Hilfe, mein Kind ist fromm geworden! Mit den Nöten nichtreligiöser Eltern, deren Nachwuchs sich plötzlich einer Religion zuwendet, befasst sich die US-amerikanische Zeitung Wall Street Journal (New York).

Viele Eltern sind völlig unvorbereitet, wenn sich ihre Kinder dem Glauben hinwenden.
Viele Eltern rechnen zwar mit Sex, Drogen und Rock ’n Roll, wenn ihre Kinder heranwachsen, sind aber völlig unvorbereitet, wenn sie sich dem Glauben hinwenden. „Ich sage immer scherzhaft, ihnen war es lieber, als sie Rauschgift nahmen“, zitiert das Blatt den Jugendpastor Peter La Joy von der evangelikalen Calvary Chapel in Tucson (Bundesstaat Arizona). Ob sich die Kinder dem christlichen, jüdischen oder islamischen Glauben zuwenden, spielt für solche Familienspannungen keine Rolle. Sie entzünden sich aber nicht nur am religiösen Eifer der jungen Leute, sondern auch an ihrer veränderten Lebenseinstellung. Viele tauschten ihr Streben nach einer von den Eltern erhofften lukrativen Karriere mit schlecht bezahlten Diensten in Kirche oder Mission ein. Statistisch lasse sich die Hinwendung zur Religion unter jungen Leuten in den USA nicht umfassend erfassen, so das Journal, aber es gebe Hinweise auf eine Zunahme. So berichte die evangelikale Jugendbewegung Young Life (Junges Leben), dass im Schuljahr 2005/2006 rund 106.000 Teenager an ihren wöchentlichen Schulprogrammen teilgenommen hätten; vor zwölf Jahren seien es nur rund 66.000 gewesen. Ähnliche Entwicklungen ließen sich Umfragen zufolge auch in den muslimischen und jüdischen Gemeinschaften feststellen.

Christ: Ungläubige Eltern landen in der Hölle

Als ein Beispiel führt das Blatt den 16-jährigen Kevin Ellstrand an. Seine Eltern bezeichnen sich als säkulare Humanisten. Vor zwei Jahren begann Kevin, „Jesus Christus von ganzem Herzen nachzufolgen“. Er besucht wöchentliche Bibelstunden und hat eine Missionsreise nach Mexiko absolviert. Zwar sind seine Eltern froh, dass er sich von Sex und Rauschgift fernhält, aber es irritiert die Akademiker, dass er die Evolution ablehnt. „Da wird es bei Streitgesprächen manchmal etwas lauter“, sagte seine Mutter, Karen Byers. Sein Vater Allan Ellstrand, Managementdozent and der Universität von Arkansas, sorgt sich über den Missionseifer seines Sohns. Kevin kontert: „Ich möchte nicht, dass meine Eltern in der Hölle landen, weil sie nicht an Gott glauben. Aber genau das wird passieren, und das flößt mir Angst ein.“

Chinesen kappen Kontakt zu frommem Sohn

Besonders in Einwandererfamilien lösen oft die veränderten Karrierepläne Spannungen aus. Die 48-jährige Magdalena Ramos kam vor 24 Jahren mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann aus Honduras in die USA – mit dem sehnlichen Wunsch, dass es ihrem Sohn Abner eines Tages besser gehen sollte. Sie hat wenig Verständnis dafür, dass er nach seiner Bekehrung seine Pläne von einer Karriere als Psychologe über Bord geworfen und eine gering bezahlte christliche Laufbahn eingeschlagen hat. „Die Träume meiner Mutter stimmen einfach nicht mit dem Plan Gottes für mein Leben überein“, so der 29-jährige Abner. Tom Lins Eltern, die aus Taiwan eingewandert sind, haben sogar jahrelang den Kontakt zu ihrem fromm gewordenen Sohn gekappt, weil sie seine Tätigkeit in der christlichen Studentenmission InterVarsity als Familienschande betrachteten.

Junge Muslime wenden sich dem „wahren Islam“ zu

Bei Muslimen sieht es oft nicht viel anders aus. Die Einwanderer, die in der sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts nach Amerika kamen, waren eher kulturelle als religiöse Muslime, erläutert Farhan Latif, Ex-Präsident der Muslimischen Studentenvereinigung an der Universität von Michigan in Dearborn. Aber insbesondere nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hätten sich viele junge Muslime als Gegenreaktion dem „wahren Islam“ zugewandt. Andere wie der 21-jährige Ershen Ali sind von den lockeren Sitten vieler Muslime angewidert – etwa ihrem Alkoholkonsum. Er sieht sich jetzt als religiösen Muslim an und betet fünfmal am Tag.

Wenn Juden am Sabbat reisen wollen

Auch in der jüdischen Gemeinschaft nehmen viele junge Leute ihre Religion ernster als ihre Eltern. Das kann zu Familienfehden führen. So weigerte sich die Tochter von Philip Ackerman, Azriele Jaffe, ihre Eltern auf einer Kreuzfahrt aus Anlass des 70. Geburtstags ihres Vaters zu begleiten. Der Grund: An Bord gab es keine koschere Küche, und außerdem fuhr das Schiff am Sabbat – dann ist Reisen für strenggläubige Juden verboten. Die Familie Jaffe feiert jetzt etliche Familienfeste ohne die Eltern, die es mit den Glaubensvorschriften nicht so genau nehmen.

[via idea.de]

Kennt ihr vielleicht ähnliche Situationen und Erlebnisse aus euren Gemeinden? Gab es bei euch schon Konflikte zwischen den Eltern und “frischbekehrten” Teenagern oder Jugendlichen?

Wenn ja wie seid ihr damit umgegangen? Gibt es da Tipps oder Ratschläge wie man mit solchen Eltern am besten umgehen sollte?

Christen und Muslime: Derselbe Gott?

Berlin (idea) – Christen und Muslime glauben an denselben Gott, auch wenn sie unterschiedliche Gottesbilder und Gotteserfahrungen haben. Das schreibt der evangelische Theologe und Büroleiter der Stiftung Weltethos, Martin Bauschke (Berlin), in der evangelischen Monatszeitschrift Zeitzeichen (Berlin). Nach seiner Überzeugung enthalten Islam und Christentum zahlreiche gemeinsame Aussagen über Gott. Selbst die Offenbarung Gottes sei ähnlich: „Funktional entsprechen der Koran und Christus einander.“

[via idea]

Meint der Kerl das wirklich ernst? Ich habe gerade angefangen ein Buch zum Thema Islam und Terrorismus zu lesen und die Ausschnitte die da aus dem Koran zitiert werden haben so ziemlich gar keine Ähnlichkeit mit der Bibel.
Den Koran kenne ich noch nicht wirklich aber allein der Grundgedanke Gottes in der Bibel, ein Gott der Liebe, ein Gott der Gemeinschaft und Beziehung stehen dem Gedanken Allahs im Koran total entgegen.

Was meint ihr?

V i r g i n i a B e a c h (idea) – Einen terroristischen Anschlag mit unzähligen Todesopfern hat der US-Fernsehprediger Pat Robertson (Virginia Beach/US-Bundesstaat Virginia) für Ende des Jahres vorausgesagt. Gott habe ihm gesagt, dass wichtige Großstädte und möglicherweise Millionen von Menschen von diesem Angriff irgendwann nach dem September betroffen sein könnten, so Robertson am 2. Januar in seiner Fernsehtalkshow laut einem Bericht der amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press.

„Der Herr hat nicht gesagt, dass es ein nuklearer Angriff sein wird. Aber ich glaube, es könnte etwas derartiges sein.“ Außerdem habe Gott ihm gesagt, die USA täuschten ihre Verbundenheit mit Israel nur vor. Tatsächlich stürzten die USA mit ihrer Politik Israel „in den nationalen Selbstmord“. „Ich habe eine relativ gute Trefferquote“, so Roberston zu seinen Vorhersagen. „Nur manchmal liege ich daneben.“ Im Mai 2006 hatte der Fernsehprediger verkündet, Gott habe ihn wissen lassen, dass eine Flutwelle die Küste der USA verwüsten werde. Obwohl dies nicht eintrat, erinnerte Robertson jetzt an die heftigen Regenfälle und Überflutungen in Neu-England im vergangenen Frühjahr, die als Erfüllung dieser Vorhersage verstanden werden könnten.

[via idea]

Was sagt ihr denn dazu? Kann es solche Phrophezeiungen jetzt noch geben, bzw. wäre es der Sinn diese so laut auszusprechen?

C h a r l o t t e s v i l l e (idea) – Alle in der Außenmission tätigen westlichen Mitarbeiter, besonders US-Amerikaner, sollten nach Hause zurückkehren. Das fordert der Leiter des Hilfswerks Christian Aid (Christliche Hilfe), Bob Finley (Charlottesville/US-Bundesstaat Virginia), in seinem neuen Buch „Reformation in Foreign Missions“ (Reform der Außenmission). Nach Ansicht des ehemaligen Missionars sind die Missionskonzepte des Westens überholt. Statt Missionare mit viel Geld nach Übersee zu schicken, sollten nur noch einheimische Mitarbeiter mit Spendengeldern unterstützt werden.

e6fb7dde05.jpg„Im Vergleich mit einem durchschnittlichen Afrikaner ist jeder amerikanischer Missionar sagenhaft reich“, schreibt Finley. Jeder ins Ausland entsandte Missionar koste im Durchschnitt jährlich umgerechnet 45.000 Euro. Damit sei er 50 Mal teurer als ein einheimischer Missionar. Die Anwesenheit ausländischer Missionare sei kontraproduktiv, weil die christliche Botschaft mit ausländischen Regierungen und fremden Kulturen identifiziert werde. In der Vorstellung der Einheimischen in armen Ländern seien Ausländer grundsätzlich wohlhabend. Allein ihre Anwesenheit wecke Begehrlichkeiten und untergrabe das Selbstverständnis einheimischer Kirchengemeinden, die unabhängig von Geldleistungen aus dem Ausland ihre Arbeit tun wollten.

Einheimische Missionare gründen mehr Gemeinden

Finleys Hilfswerk unterstützt 90.000 einheimische Missionare in aller Welt. Jährlich gründen sie etwa neue 52.000 Kirchengemeinden. „Was für ein Kontrast zu den Gemeinden, die von ausländischen Missionswerken gegründet wurden“, schreibt Finley. Er verwies auf ein namentlich nicht genanntes Missionswerk, das in den vergangenen 50 Jahren zwei Missionarinnen unterstützt habe. Sie hätten nach großen Anstrengungen schließlich eine winzige Gemeinde betreut. Zur Begründung seines Vorschlags verweist Finley auch auf Entwicklungen in China. „Als Gott es zuließ, dass alle fremden Missionare in China das Land verlassen mussten, hätten die Kirchen und Missionswerke in Amerika einsehen müssen, dass er uns damit zeigen wollte, dass die Zeit reif war, den Kolonialismus in der Weltmission zu beenden.“

[via idea]

Was sagt ihr dazu?
Ich kenne ein Missionswerk das heißt “Gospel for Asia” , die es sich genau zum Ziel gesetzt haben, Einheimische Missionare auszubilden und auszusenden. Diese kann man für 60€ voll unterstützen.
In dem Buch “Revolution der Weltmission” schreibt der Gründer des Missionswerk, K.P. Yohannan wie er dazu kam, dieses Missionswerk zu gründen.
Das Buch gibt es hier gratis.