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Jugendämter nehmen immer mehr Kinder auf

Täglich werden 77 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen.
W i e s b a d en (idea) – Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland sind so gefährdet, dass die Jugendämter sie in Obhut nehmen müssen. Im vorigen Jahr waren es jeden Tag durchschnittlich 77 Kinder und Jugendliche, im Vorjahr 71.

Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt (Wiesbaden) am 15. Juli veröffentlicht hat. Im Jahr 2007 die deutschen Jugendämter für insgesamt 28.200 Kinder und Jugendliche „Erste Hilfe“ in für sie gefährlichen Situationen; das waren rund 2.200 (plus 8,4 Prozent) mehr als 2006. In 435 Fällen wurden die Kinder gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten in Obhut genommen. Im Jahr 2006 hatte es 151 Herausnahmen gegeben. Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, wenn sie sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer, etwa der Polizei oder Erzieher, in Obhut und bringen sie – meist für Stunden oder einige Tage – in einer geeigneten Einrichtung unter, etwa in einem Heim. 7.000 Kinder und Jugendliche – etwa jeder vierte – wurden 2007 auf eigenen Wunsch in Obhut genommen; bei den Übrigen veranlassten andere Personen oder Stellen diese Maßnahme. 16.500 (58 Prozent) der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen waren älter als 14 Jahre. Mit einem Anteil von 55 Prozent (15.400) waren Mädchen wie in den Vorjahren in der Überzahl.

Viele Eltern sind überfordert

Der mit Abstand am meisten genannte Anlass war in 44 Prozent der Fälle die Überforderung der Eltern. Bei 6.500 der Kinder und Jugendlichen (23 Prozent) waren Vernachlässigung beziehungsweise Anzeichen für Misshandlung oder für sexuellen Missbrauch festgestellt worden. An einem jugendgefährdenden Ort, zum Beispiel in Straßen mit Bordellbetrieb oder an Treffpunkten von Drogenhändlern, wurden rund 11 Prozent (3.000) der in Obhut Genommenen aufgegriffen.

Für mich ein Indiz dafür, dass Gemeinden immer mehr sozial unter Kindern und Jugendlichen arbeiten müssen…

W e t z l a r / K a s s e l / S t u t t g a r t (idea) – Mehr als 65 Jugend- und Hauskreise mit etwa 1.300 Teilnehmern haben sich an der zweiten Aktion „Der größte Jugendkreis Deutschlands“ beteiligt.

Veranstaltet wurde sie vom Mitarbeitermagazin des pietistischen Jugendverbands „Entschieden für Christus“ (EC) „Auftrag und Weg“ (Kassel), vom jungen Webradio des Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar CrossChannel.de, und von der „BasisBibel“ der Deutschen Bibelgesellschaft (Stuttgart). Drei Stunden lang hörten die Jugend- und Hauskreise am 23. November gemeinsam das Radioprogramm von CrossChannel. Bei Moderator Tobias Schuffenhauer im Studio in Wetzlar hatten sich drei Bibelexperten und fünf Musiker der Band „Crossing“ (Hannover) versammelt, um das Programm des interaktiven Abends zu gestalten. Die Gruppen mit jeweils rund 20 Personen klinkten sich per Webradio, E-Mail und Telefon in das Geschehen ein und gestalteten das dreistündige Jugendprogramm mit. Im Zentrum stand die biblische Geschichte von „Jesus und der Samaritanerin am Jakobsbrunnen“ (Johannes-Evangelium 4,1-42) in der neuen Übersetzung der BasisBibel. Thomas Weißenborn vom Marburger Bibelseminar gab Erklärungen und beantwortete Rückfragen, und auch Florian Theuerkauff von der Deutschen Bibelgesellschaft nahm als Bibelexperte im Studio Stellung. Bei Spielen gewannen fünf Jugendkreise jeweils ein kostenloses Wochenende in einem EC-Freizeithaus für ihren ganzen Jugendkreis; darüber hinaus gab es weitere Preise.

[via idea]

FeuerEs haben bisher schon einige etwas zu der Sendung geschrieben und ich habe sie mir heute dann auch endlich mal angeguckt, nachdem ich sie mir letztens aufgenommen hat.

Ich war ziemlich enttäuscht und ehrlich gesagt auch etwas aufgebracht von der Reportage, von den Leuten die interviewt worden (vor allem von den Christen) sind.
Die Bibel wurde als “Index für strafbewärte Missetaten” genannt und es wurden Themen behandelt, die doch so gar nicht wirklich zentral in der Bibel sind.
Ich frage mich, wieso keiner gesagt hat (vllt. gab es auch gar nicht die Möglichkeit) worum es Zentral in der Bibel geht, nämlich, dass der Mensch wieder in Harmonie mit Gott leben kann. Dass durch Jesus die Möglichkeit geschaffen wurde in Harmonie, in einer Beziehung mit Gott zu leben.
Und wenn ich diese Beziehung habe, dann ist für mich das Einhalten dessen worum die Bibel im Bezug auf die Ehe und weiterer Ethikfragen kein blindes Einhalten, sondern dann kann ich doch immer mehr verstehen, was der Hintergrund ist, was Gott sich dabei gedacht hat.

Eine zweite Sache die ich mir gewünscht hätte, die mehr betont würde (nur der idea chef sagte dies), dass Menschen die geschieden sind, die homosexuell sind etc. trotzdem Menschen sind, die Gott liebt und daher auch von Christen geliebt und angenommen werden sollten. Dabei geht es nicht darum, die Fehler die sie gemacht haben oder noch mache zu akzeptieren, daran kann man arbeiten, aber es geht um die Grundhaltung zu den Menschen. Der Mensch steht doch im Mittelpunkt und nicht dass was er getan hat, das wird, so finde ich, oft vergessen.

weitere Statements:

Wege


„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen“, heißt es in einem Sprichwort. Wir planen unser ganzes Leben. Wir planen, um Sicherheit zu haben und uns auf etwas zu freuen. Doch was, wenn Gott uns einen Strich durch die Rechnung macht? Was ist, wenn wir merken, dass er etwas anderes von uns möchte?

Darum geht es hier
bei idea. Die Berichte von den Menschen finde ich sehr interessant, habt ihr auch schon ähnliches erlebt?