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Einen sehr coolen Input hab ich hier gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die Wunschliste Jesu



Jesus hatte so etwas wie eine „Wunschliste“: das Unser Vater. Es ist ein göttliches Gebet voll göttlicher Wünsche. Es zeigt uns, wofür das Herz Jesu schlägt. Es ist, als ob Jesus uns in diesem Gebet zeigt: „Schau, dafür schlägt mein Herz! Das ist mein Gebet!“ Es war der Wunsch Jesu, den Namen Gottes zu heiligen. Mit anderen Worten: dass sein Vater in seinem Leben erkannt und durch sein Leben geehrt werde als der, der er ist: der heilige Gott. Es war der Wunsch Jesu, dass das Reich seines Vaters komme. Dass der Wille Gottes geschehe. Er wollte ihn ehren mit dem alltäglichen Vertrauen, dass sein Vater für ihn sorgen und ihn mit allem versorgen würde, was er benötigte. Das Unser Vater als Wunschliste Jesu – für mich ein sehr inspirierender Gedanke!

Wenn dem so ist, dann sollte mir und uns daran liegen, das Unser Vater zu unserem ganz persönlichen Gebet zu machen. Meine Bitte ist: „Herr, lehre mich beten! Ich möchte, dass Deine Wunschliste zu meiner ganz persönlichen Wunschliste werde“. Jesus möchte uns diese sieben Bitten des Unser Vaters gleichsam aufs Herz legen: „Dafür schlägt mein Herz, und dafür soll auch Dein Herz schlagen! Das ist mein Gebet – und es soll ganz zu Deinem Gebet werden. Es soll Dein Wünschen und Sehnen gestalten. Dein ganzer Wunsch soll es sein, meinen und Deinen Vater zu ehren. Dass das Reich Gottes kommen möge. Dass der Wille Gottes in Deinem Leben geschehen möge. Dieses Gebet soll zu Deinem Gebet werden: Betet ihr nun so!“

Es geht Jesus also im Unser Vater darum, in unser Herz dieses göttliche Sehnen hineinzulegen, das auch ihn erfüllte. Dieses Sehnen, das jeden einzelnen seines Herzschlags, jeden einzelnen seiner Atemzüge erfüllte. Diese Triebkraft, die ihn letztlich auch ans Kreuz brachte und für unsere Lebensschuld sterben liess. Es war sein ganzer Wunsch, dass der Name Gottes geheiligt werde. Dass Gott durch sein Leben geehrt würde und andere dazu angeleitet würden, Gott wieder zu ehren.

Diese Hingabe an den Vater kostete Jesus sein Leben. Seine Hingabe und Leidenschaft erschöpfte sich nicht einfach in frommen Wünschen, in Seifenblasen und Traumschlössern. Seine Hingabe war Realität. Die Realität der Liebe. Und so ist das Unser Vater nicht einfach ein liturgisch schönes, eingängiges Gebet. Das Unser Vater lebt als echte, tief empfundene und leidenschaftliche Sehnsucht in dem, der Jesus nachfolgt. Dieses Wünschen trägt der Nachfolger Jesu im Herzen, und es prägt und gestaltet sein Handeln im Alltag. Das Unser Vater ist Hingabe an Gott.

Ich wünsche mir, dass das Unser Vater immer mehr zu meinem Gebet wird. Ich möchte, dass die Sehnsucht Jesu mein Leben – mein Denken und Handeln – prägt und in meinem Herzen lebt.

Hast du das Unser Vater schon zu deinemGebet gemacht?

Posted by RD

Irgendwie passt das alles zusammen… Gestern in der Jugendstunde ging es um das Thema “Dienst” und die Stellung von “Dienst” gegenüber der Beziehung zu Jesus. Dann habe ich heute diesen Artikel, der auch genau dies Thema behandelt, gelesen. Bei Dienst soll es nicht um die Sache, um das Projekt selber gehen sondern um die Menschen die dahinter stehen. Ich muss nicht mehr darauf erpicht sein, dass hauptsache alles laufen muss. Gefahr dabei ist, dass man die Menschen, um die es ja eigentlich geht, in den Hintergrund stellt.

Aber lest den Artikel selbst. Read the rest of this entry »