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Habe eben gerade mit ein paar Jungs die TV-Debatte im ZDF zu Dawkins neuem Buch “Der Gotteswahn” zu Ende geguckt. Fand die insgesamt sehr interessant, obwohl ich sehr müde war.
Dawkins -ein britischer Evolutionsbiologe- vertritt, dass “Religion irrational und zerstörerisch ist” und aus Menschen zu Mördern macht.

Mit dabei waren noch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, ehemaliger CSU- Generalsekretär Dr. Heiner Geißler und EKD Ratsvorsitzender Wolfgang Huber.
Ich fand im groben und Ganzen das viele verschiedene Bereiche angesprochen wurden und das Gespräch viele Spitzen hatten. Die Beweisführung in den Gesprächen seitens der deutschen hat mir sehr gut gefallen. Immer wieder haben sie Dawkins gezeigt und meiner Meinung nach auch gut und verständlich gezeigt, dass er nicht wissenschaftlich -zumindest nicht in Passagen seines Buches wissenschaftlich- mit der Bibel und der dazugehörigen Bereichen gearbeitet hat. Der Dawkins immer wieder in Engpässe.
Schade war nur, dass bei dem Thema Hölle niemand so richtig das gesagt hat, was er glaubt. Huber hat dies gut beschrieben aber nicht deutlich genug gesagt.

Das witzigste fand ich aber wie Johannes B. Kerner das Gespräch abgeschlossen hat, indem er den Dawkins direkt gefragt hat, was nach seinem Leben ist und was er denn evtl. tun würde, wenn er doch vor Gott stehen würde.
Wer die Sendung nicht angucken konnte, wird dies demnächst bei youtube oder direkt auf ZDF machen können
Bisher habe ich das Buch noch nicht gelesen, aber vielleicht hole ich mir das noch. Im Gegenzug zu dem Buch ist fast gleichzeitig “Der Atheismuswahn” von Alister McGrath erschienen.

FeuerEs haben bisher schon einige etwas zu der Sendung geschrieben und ich habe sie mir heute dann auch endlich mal angeguckt, nachdem ich sie mir letztens aufgenommen hat.

Ich war ziemlich enttäuscht und ehrlich gesagt auch etwas aufgebracht von der Reportage, von den Leuten die interviewt worden (vor allem von den Christen) sind.
Die Bibel wurde als “Index für strafbewärte Missetaten” genannt und es wurden Themen behandelt, die doch so gar nicht wirklich zentral in der Bibel sind.
Ich frage mich, wieso keiner gesagt hat (vllt. gab es auch gar nicht die Möglichkeit) worum es Zentral in der Bibel geht, nämlich, dass der Mensch wieder in Harmonie mit Gott leben kann. Dass durch Jesus die Möglichkeit geschaffen wurde in Harmonie, in einer Beziehung mit Gott zu leben.
Und wenn ich diese Beziehung habe, dann ist für mich das Einhalten dessen worum die Bibel im Bezug auf die Ehe und weiterer Ethikfragen kein blindes Einhalten, sondern dann kann ich doch immer mehr verstehen, was der Hintergrund ist, was Gott sich dabei gedacht hat.

Eine zweite Sache die ich mir gewünscht hätte, die mehr betont würde (nur der idea chef sagte dies), dass Menschen die geschieden sind, die homosexuell sind etc. trotzdem Menschen sind, die Gott liebt und daher auch von Christen geliebt und angenommen werden sollten. Dabei geht es nicht darum, die Fehler die sie gemacht haben oder noch mache zu akzeptieren, daran kann man arbeiten, aber es geht um die Grundhaltung zu den Menschen. Der Mensch steht doch im Mittelpunkt und nicht dass was er getan hat, das wird, so finde ich, oft vergessen.

weitere Statements:

243244.jpgHier mal ein humorvolles Cartoon zum Thema “Abstammung des Menschen vom Affen”

Viel Spaß euch damit ;-)

[via livenet.ch]

Habe hier einen kurzen Beitrag gelesen der sich auf folgende Seite bezieht und den ich einfach mal so weitergeben wollte: Intelligente Schöpfung


“Gestern bin ich auf folgende Seite gestoßen. Für alle Lesefaulen:
Es geht hauptsächlich darum, dass die Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Bibel steht, sehr wohl möglich ist. Es gibt zahlreiche Argumente gegen ein Alter des Universums von ca. 15-15 Mrd. Jahren und Argumente für ein Erdalter von 6000 Jahren. Teilweise sind die Theorien schwer zu verstehen, aber andere sind recht einfach zu verstehen. So ist z.B. die Evolutionstheorie in Kombination mit der Theorie über die Sonne ein Argument für den Creationismus.

Im Endeffekt enthält für mich die Bibel mehr Wahrheit als die ganzen Theorien über den Urknall. Somit ist für die Urknalltheorie nur eine Theorie, die mit jeder Antwort noch Fragen aufwirft und der Creationismus eine abgeschlossene Sache, die der Mensch nicht weiter ausarbeiten muss. Das einzige was noch bleibt ist die Erforschung unserer Welt in ihrer kleinsten Bausteine und wie man sie nutzen kann.”