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Die nächsten Tage werden etwas aktiver bei mir persönlich und etwas ruhiger hier im Blog.
Morgen gehts mit Peter nach Hamburg zum Emerging Church Seminar. Bin da schon sehr gespannt darauf.

Am Wochenende geht es mit meiner Jugendgruppe zur Jugendfreizeit (komisch, ein dutzend Leute fragt mich wohin ich fahren, und ich habe schlichtweg keine Ahnung wie der Ort heißt ;-) ). Thema ist Mission, bin gespannt wies wird. Ich bete und hoffe, dass Herzen berührt und verändert werden.

Ich hoffe in diesen Tagen mir zum letzten Post zum Thema Kleingruppen ein paar Gedanken zu machen und diese dann am Montag zu posten….

Das da oben, war das Motto von dem Jugendmissionstag gestern bei mir in der Gemeinde.
Initiiert wurde das ganze von t2fc (Teens und Twens für Christus) und ICW (Internationales Centrum für Weltmission).
Grob geschätzt waren ca. 450 Jugendliche dort, so dass das Gemeindehaus schon ziemlich gut gefüllt war.

Der Tag ging so richtig um 11 Uhr los, in dem der Tag eingeleitet wurde und dann auch die erste Predigt von Stuart Briscoe kam. Die Predigt war wirklich super und sehr bewegend. Ich bewundere Leute, die eine Botschaft mit Humor verpacken können. Stuart Briscoe ist so jemand gestern gewesen. Er hat über Matthäus 9,36 gepredigt, wo Jesus die Volksmenge sieht und sie mit einer Schafherde ohne Hirten vergleicht.

Nachmittags gab es dann diverse praktische Aktionen deren Ziel es war, den Jugendlichen die Augen für tagtägliche Nöte anderer Menschen zu öffnen. Einige Menschen waren mit der Heilsarmee unterwegs, waren beim Bielefelder Tisch oder liefen durch die Stadt um für Menschen zu beten.

Nachdem die Jugendlichen von den Einsätzen zurückkamen gings nach Kaffee & Kuchen mit der zweiten Predigt weiter, die über Matth. 9,37 (Die Ernte ist groß, aber die Zahl der Arbeiter ist wenig…).
Stuart hat darüber gesprochen, woran es liegt, dass wenig Arbeiter auf dem Feld sind (um das ganze Mal in dem verwendeten Bild auszudrücken) und was ein richtiger Arbeiter ist.

Insgesamt fand ich den Tag wirklich sehr gelungen, Höhepunkte waren die Predigten, die mich wieder total motiviert haben die Augen zu öffnen und anzupacken. Nicht überall anzupacken, aber da wo man kann, da wo Gott einem das Herz, die Leidenschaft für gegeben hat….

Am 1. November, das ist ein Donnerstag, gibt es einen Jugendmissionskonferenz in meiner Gemeinde, Bielefeld.
Näherers zum Ablauf, Referenten und dem Ort der Veranstaltung könnt ihr hier unten lesen. Vielleicht sieht man sich ja dort?! :D

Ich war gestern, wie auch der Rest der christlichen Jugendlichen (so hatte ich auf jedenfall den Eindruck), auch in Lemgo auf dem Hillsong Konzert.
Die Leute machen echt gute Musik und was mich da noch am meisten begeistert sind die Texte. In den Texten geht es nicht um irgendwelches Gelabere, sondern sie enthalten tiefe geistliche Weisheiten. Das begeistert mich am meisten.

Anfangs stand ich vor der Bühne mit allen anderen Leuten, dann bin ich nach oben auf die Tribüne gegangen um auch mal “richtig” etwas zu sehen (ich bin nämlich nicht der allergrößte ;-) ). Wir saßen dann mit einigen Freunden fast ganz rechts, so das wir die Bühne direkt vor uns hatten und auch teilweise den Backstage Bereich sehen konnten :D

Die Predigt war sehr interessant, lebendig erzählt und war auch evangelistisch ausgerichtet, was super war! Der Kerl (ich weiß grad nicht, wer genau das war..) hat über Apostelgeschichte 3, wo Petrus und Johannes zum Tempel gingen und dann den bekannten Satz zu einem Lahmen gesagt haben: “Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, steh auf und geh umher!”
Das meiste was mir von der Predigt hängen geblieben ist, war die Aussage, das auch wenn ich materiell gesehen gar nichts habe, Jesus aber in mir wohnt, ich immer etwas zugeben habe. Ich kann Jesus weitergeben und das ist das Beste was es auf der Welt gibt.

Was ich aber auch etwas schade fand, dass die ganze zeit von der “New Generation, you can make a difference” gesprochen wurde. Im Grunde hat er schon recht, die junge Generation kann einen Unterschied machen, sie kann vorantreiben und verändern. Aber das gilt genauso gut allen anderen Generationen im Reich Gottes, in der Gemeinde. An diese muss genauso appelliert werden, dass sie in ihrem Bereich, in ihrem Umfeld und in ihrem Kontext, da wo sie Leben Jesus bezeugen können und müssen, dass sie einen Unterschied machen.