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Durch die letzten Ausgabe der dran musste ich über die Gnade Gottes nachdenken. In den verschiedenen Artikel (z.B. Begnadigt, nicht berechtigt) geht es immer wieder darum, dass Gnade nicht die Voraussetzung der Buße und des Bekenntnisses hat. Gnade ist einfach da. Das sehen wir in Geschichten von der Ehebrecherin in Joh. 8 oder bei dem Mann, der von seinen Freunden über das Dach zu Jesus gebracht wird. Jesus vergibt.
Und wir lesen nicht, dass diese Menschen in irgendeiner Weise vorher ihr bisheriges Leben bereut und bekannt haben.

Gnade überrascht. Gnade kommt immer als erstes.

Gestern habe ich dann noch Römer 2,4 gelesen:

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Nachsicht und erkennst du nicht, dass Gottes Güte dich zur Buße führen will?

Gnade überrascht. Sie ist einfach da. Sie kommt als erstes.

Gott ist derjenige, der seine Hand uns als erstes entgegenstreckt. Und der Mensch kann zu packen. Sich helfen lassen. Aufhelfen und weitergehen.
Das ist der Schritt der Buße/Umkehr. Umkehr und Sinnesänderung ist der Schritt zu dem Gott uns führen möchte. Es ist der Moment, in dem wir gestärkt durch Gottes Hand aufstehen und weitergehen.

Zu erst die Gnade. Einfach so. Ohne Voraussetzung. Sie ist einfach da. Gott ist einfach da. Immer.

Er erwiderte: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich. Lk 18,27

Das Jahr 2009 ist zwar voll im Gange, die Jahreslosung können vielleicht viele gar nicht mehr hören. Ich finde sie auf jedenfall klasse und total motivierend!
Letztens habe ich mir erstmal mit ein paar Leuten angeguckt in welchem Zusammenhang die Jahreslosung steht. Und das hat mich dann noch mehr motiviert.
Die Jahreslosung ist nämlich eine Antwort von Jesus auf eine Frage der Leute um ihn herum. Die Frage lautet:

Wer kann dann noch gerettet werden?

Vorher kommt das bekannte Zitat von Jesus: “Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt”

Also die Menschen um ihn herum fragen Jesus, wer kann zu Gott kommen, wer kann gerettet werden? Der reiche Jüngling der vorher mit Jesus war nach außen gesehen für viele Menschen vielleicht ein anerkannter Mann. Er hatte Geld, was oft als Segen Gottes gesehen wurde, hielt angeblich die Gebote. An für sich – ein frommer Mann.

Und dieser Mann soll es schwer haben ins Reich Gottes zu kommen, fragen die Menschen. Wenn der es nicht schafft, wer dann?
Da kommt dann die Antwort Jesus, die Jahreslosung: Bei Gott ist es möglich! Auch wenn wir uns das nicht vorstellen können.
Also jeder kann zu Gott kommen, jeder hat die Möglichkeit gerettet zu werden. Vom äußerlich oberfrommen Menschen zu dem normalen Familienvater oder der Hausfrau, bis zu den Leuten am Rand der Gesellschaft. Menschen die keiner haben will, Leute von der Straße, Alkoholiker, Drogenabhängige.

Jeder kann zu Gott kommen, jeder kann gerettet werden! Weil bei Gott nichts unmöglich ist!

img_0244.jpgIch trage seit active-zone ein kreuz aus Speckstein um den Hals, das eine Freundin von mir gemacht hat.
Heute wurde ich auf der arbeit gefragt warum ich denn ein Kreuz trage,die Auferstehung sei doch viel wichtiger. Das Kreuz symbolisiert doch den Tod und das kreuz wäre ohne die Auferstehung gar nichts wert, es zeigt nur Trauer, Tod und ist generell negativ behaftet.
Wir kamen dann noch kurz darauf zu sprechen, dass beides miteinander zusammenhängt und das eine ohne das andere Unsinn ist. Ich hatte dann noch erwidert, dass es schwierig ist ein offenes Grab um den hals zu hängen, da meinte sie nur das ich mir gar nichts umhängen sollte. Doch darauf habe ich kein bock ;-)
So habe ich denn weiter darüber nachgedacht… Kam dann auch zu der frage, warum denn die ganzen Kirchen Kreuze an und in ihren Gebäudes hängen haben.
Auf dem weg zum Zug kam mir dann die Antwort, ich weiß nicht ob es die allgemeine Antwort ist und dies die Begründung der Kirche für die vielen kreuze ist.

Nun meine Gedanken dazu…

Und zwar ist es so, dass ich bei dem Gedanken an das Kreuz, bei dem Blick auf ein Kreuz nicht an Tod, Trauer und generell negativ denke, sondern an Liebe. Das Kreuz ist das höchste Ausmaß der Liebe Gottes zu den Menschen. Es zeigt das Ende des Lebens Jesu auf dieser Erde, sein ganzes Leben zielte auf diesen Augenblick ab. Dafür hat er einiges abgegeben (Phil. 2,7 ff). So ganz werde ich nie verstehen, was genau es Jesus gekostet hat auf die Erde zu kommen und sein Leben für den Menschen hinzugeben, aber ich weiß das er das nicht machen musste. Jesus gab sich freiwillig hin (Joh. 10,17-18). Gottes Wunsch, Gottes Mission war es dass jeder Mensch gerettet ist und Kontakt, eine Beziehung zu Gott haben kann. Jesus identifizierte sich mit dieser Mission, mit dem Wunsch. Gottes Liebe zu den Menschen gleicht Jesu Liebe zu uns.
Das Kreuz ist also das höchste Ausmaß an Liebe. Wenn ich an Liebe denke, muss ich an Gott denken, denn er ist Liebe (1.Joh. 4,8). Es ist seine Haupteigenschaft, sein Wesensmerkmal.

Je mehr ich mir also das Kreuz anschaue, desto mehr lerne ich von dieser Liebe, desto mehr verstehe ich sie. So ganz verstehen werde ich sie wahrscheinlich, zumindest auf Erde, nie. Doch je mehr mich diese Liebe beeinflusst, desto mehr beeinflusst mich Gott, weil Gott Liebe ist. Seine Liebe wird immer mehr zu meiner Liebe, so dass ich auch lieben kann (1.Joh. 4,8) und erkenne wer Gott ist, was er denkt, wie er die Menschen sieht, wofür sein Herz schlägt.

Deshalb trage ich das Kreuz. Weil es Liebe zeigt, weil es Gott zeigt….

Wege


„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen“, heißt es in einem Sprichwort. Wir planen unser ganzes Leben. Wir planen, um Sicherheit zu haben und uns auf etwas zu freuen. Doch was, wenn Gott uns einen Strich durch die Rechnung macht? Was ist, wenn wir merken, dass er etwas anderes von uns möchte?

Darum geht es hier
bei idea. Die Berichte von den Menschen finde ich sehr interessant, habt ihr auch schon ähnliches erlebt?