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Wollte hier kurz einen Ausschnitt aus dem Buch “Exiles – Living Missionally in a Post-Christian Culture”, das DoSi zusammengefasst hat wiedergeben, den ich wirklich sehr interessant fand:

  • Würdigung (Liebe, Respekt): Gott wertschätzen in all unserem Denken und Glauben, in all unserer Bewunderung und Vorstellungskraft.
  • Verehrung (öffentliche Anbetung): Gott auf eine formale, liturgische Weise in einer
    öffentlichen Zusammenkunft anbeten.
  • Zuneigung (lieben, sich erfreuen): Gott lieben, ihm eine freudige Liebe darbringen, unsere
    Herzen auf Gott ausrichten und ihm unsere Liebe geben.
  • Unterwerfung (Gehorsam, Dienst): Uns dem Dienst Gottes durch unsere Handlungen
    widmen. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen: Bibelstudium, Gebetsleben,
    Zeugnis, mitfühlsames Leben, Freigiebigkeit und Gastfreundschaft, die in Gottes Namen
    dargebracht werden. Wer dem göttlichen Willen durch Dienen gehorcht, verherrlicht Gott.

Hatte hier geschrieben, dass ich das Buch Unchristlich lese.
Weit bin ich bisher nicht gekommen, aber ich bin jetzt schon gespannt und kann gar nicht darauf warten, bis ich etwas mehr Luft für diese Buch finde.
Den Anfang finde ich schon sehr interessant. Warum heißt das Buch überhaupt “unchristlich”. Einfach deswegen weil offen fair die Meinungen und Ansichten der Andersdenkenden wiedergegeben werden soll. Wenn wir die Menschen um uns herum wirklich verstehen wollen, dann müssen wir wirklich schauen was sie denken und nicht nur was wir vermuten. Ignorieren hilft da gar nichts. Deswegen spiegelt das Buch ungefilterte Reaktionen von Andersdenkenden auf das Christentum wider. Also heißt das Buch unchristlich.

In der Studie wurden alle zwischen 16-29 Jahren berücksichtigt, die den christlichen Glauben anders sehen und von Außen betrachten. Agnostiker, Angehöriger anderer Religionen, und Atheisten. In den meisten Fällen werden diese Personen von Christen als Heiden, oder Verlorene bezeichnet. Laut der Studie ist das ein Problem, da die Menschen dadurch mit abwertenden Ausdrücken, die sie meistens anstößig finden, bezeichnen. Selbst Begriffe wie, Nichtchristen oderNichtgläubige zeigen nur was diese Menschen nicht sind!
Daher wird in dem Buch ein neutraler Begriff verwendet: Die Andersdenkenden.