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So langsam aber sicher komme ich weiter mit den kleinen Propheten, bin jetzt schon bei Micha angelangt.

Habe etwas sehr interessantes im 11 Vers gelesen:

Micha 2, 11
Würde einer sich nach dem Wind drehen und dir vorlügen: Ich prophezeie dir Wein und Bier!, das wäre ein Prophet für dieses Volk.

Parallel habe ich dann noch diese Stelle gelesen:

2. Tim 4, 3-4
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.

Mir sind dazu einfach 2 Fragen aufgekommen:

1. Wie gehe ich mit direkten Aussagen, Zurechtweisungen oder Hinweisen um?
Micha hat klare Gerichtsankündigungen und Zurechtweisungen gepredigt, die er von Gott bekommen hat, doch wie geht das Volk Israel damit um?

Micha 2,6-7

Sie geifern: Prophezeit nicht!, und sagen: Man soll nicht prophezeien: Diese Schmach wird nicht enden.
Ist etwa das Haus Jakob verflucht? Hat der Herr die Geduld verloren? Sind das seine Taten? Sind seine Worte nicht voll Güte gegenüber dem, der geradeaus geht?

Sie lehnen das komplett ab, was Gott ihnen durch Micha sagen will und wollte ihren Lebenswandel keineswegs korrigieren…

2. Bin ich bereit, Hinweise, Zurechtweisungen auszusprechen oder ganz einfach Unrecht aufzeigen?

Habe ich dazu nicht eigentlich die Pflicht?
Was ist wenn mein bester Freund großes Unrecht tut? Traue ich mir dann ihm das zu sagen? Ihn darauf hinzuweisen?

Oder was ist wenn großes Unrecht in der Gesellschaft geschieht, wie z.B. die Abtreibungen? Erhebe ich dann die Stimme und tue etwas dagegen?

Ich glaube wir müssen beides mehr tun: Genau auf das hören was Gott uns sagt, vllt. einfach auch auf andere Gebiete die Ohren öffnen. Wer weiß vllt. will Gott uns auf neue Weise etwas aufzeigen?!

Zum anderen dürfen wir nicht schweigen, wir müssen bereit sein unsere Stimme zu erheben wenn Unrecht geschieht oder Zurechtweisung nötig ist (aber bitte alles in Liebe). Egal wo sei es in der Familie, Gemeinde oder bei meinen besten Freunden..

Wie macht ihr das? Bzw. seid ihr schon mal in solch einer Situation gekommen, wo ihr vllt. sogar eurem besten Freund zurechtweisen musstet? Wie hat er reagiert, oder wie sollte man sowas am besten anstellen?

Habt ihr vllt. irgendwelche Tipps? Würde mich wirklich interessieren….

Habe jetzt letztens angefangen den Propheten Jona zu lesen. Zuerst habe ich natürlich das erste Kapitel gelesen und als ich das fertig gelesen hatte, dachte ich gut kennste schon was machste jetzt. Bisschen hin und her überlegt, bis mir dann ein Wort bzw. in der englischen Übersetzung 2 Wörter aufgefallen sind…

Nämlich steht in meiner Menge Übersetzung direkt im ersten Vers das Wort:” Einst” oder in der Good News Bible “One Day.

Jona 1,1
Einst erging das Wort des Hern an Jona…

One Day, eines Tages erging das Wort des Herrn an Jona. Jona war also überhaupt nicht bereit sein für das was Gott von ihm wollte:

Jona 1,2
Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr (das Strafgericht) an! Denn die Kunde von ihrer Schlechtigkeit ist bis zu mir heraufgedrungen.

Okay also ich dann das Kapitel nochmal gelesen habe, und nach Anhaltspunkte gesucht habe, wie man denn für den Ruf, Auftrag oder für den Dienst des Herrn bereit werden sein kann.
Bin auch fündig geworden und ein paar Sachen wollte ich euch an dieser Stelle widergeben.

1. richtige Gotteserkenntnis


Jona 1,3
Jona machte sich auf den Weg; doch er wollte nach Tarschisch fliehen, weit weg vom Herrn…

Jona wollte von Gott fliehen, was aber doch eigentlich gar nicht geht, da gott allgegenwärtig ist und nicht nach unseren Dimensionen lebt.
Auf die richtige Erkenntnis Gottes kommt es an, wie genau wir Gott kennen und wieviel wir von ihm und seinem Handeln wissen.

2. Schrei zu Gott


Jona 1,5
Die Seeleute bekamen Angst und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe.

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Wann schreien wir, wann schreist du wirklich zu Gott? Nur in großer Not oder für jedes kleine Anliegen?
Habe hier schon mal dazu was geschrieben und werde demnächst was dazu aus Jona Kapitel 2 schreiben.
Aber es lässt sich gesagt sein, dass zu Gott schreien, rufen zu Gott unersetzbar ist, denn sonst wird man nicht bereit für den Dienst. Im Dienst gibt es nämlich am meisten Dinge die nur durch Gebet geregelt werden können.

3. Sei ein Zeuge!!



Jona 1,8-9
8. Da fragten sie ihn: Sag uns, was treibst du für ein Gewerbe und woher kommst du, aus welchem Land und aus welchem Volk?
9. Er antwortete ihnen: Ich bin ein Hebräer und verehre Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat.

Jona sagt hier ohne zu zögern wer er ist, was er denkt und woran er glaubt. Die Bereitschaft vor jedem Menschen (1.Petrus 3,15) egal zu welcher Zeit (2.Tim. 4,2) Zeugnis von dem was man mit Gott mit Jesus erlebt hat und was man durch ihn ist, zugeben ist für die Bereitschaft in den Dienst des Herrn zu treten unabdingbar
Doch wie können wir zeugnis geben? Ich lese aus Jonas Satz eine Leidenschaft eine Gepacktsein von diesem Gott: “ich verehre den Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat”.
Wir können nur begeistert von etwas weitererzählen, von etwas zeugen wenn wir davon begeistert sind, wenn wir eine Leidenschaft entwickeln und das was wir erzählen auch leben



Dies sind drei Dinge, drei Kriterium die, so wie ich denke, absolut für die Bereitschaft zum Dienst gehören. Hatte eigentlich 6 rausgelesen, aber diese drei reichen erstmal