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Jesus ist echt der beste, gerade wo ich viel selber über meine Beziehung zu Gott, meine eigene Spiritualität nachgedacht habe, bekomme ich die neue Ausgabe der Zeitschrift dran. Dort geht es in vielen Artikel um das Thema dran.

Hier ein Artikel von Toby Faix: Spiritualität in der Postmoderne

Spiritualität in der Postmoderne

Die Sehnsucht nach mehr und die lähmende Schwerkraft des Alltags: Tobias Faix über die Suche nach einer suchenden Generation

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Bild: photocase – tobi.tobsen

Spiritualität ist eine menschliche Ausdrucksweise, um Gott zu begegnen. Oder, wie es der Systematische Theologe Heinzpeter Hempelmann sagt: „Im tiefsten Kern ist Spiritualität immer Anbetung Gottes.“ Sie ist tief verwurzelt in der jeweiligen Kultur der Menschen.

In Afrika würde kaum ein Christ auf die Idee kommen, frühmorgens „Stille Zeit“ zu machen….weiterlesen

In der aktuellen Ausgabe der dran geht es um das Thema Freunde, sehr interessant. Bin noch dabei das zu lesen. Freunde sind etwas cooles, etwas herausforderndes.

johannes postet hier etwas über Freunde. Freunde in verschiedenen Bereichen, am idealsten wäre es natürlich wenn ein Freund alles abdeckt, aber ich finde das muss auch nicht sein…

1. Wer ist dein Coach? Wer fordert dich heraus?
2. Wer fordert dich geistig heraus, auch über ungeliebte Themen nachzudenken?
3. Wer träumt mit dir? Wer hört dir zu, ohne gleich alles realistisch zu sehen?
4. Wer passt auf dich auf und warnt dich, wenn du eine gefährliche Richtung einschlägst?
5. Wer dient Gott mit dir?
6. Wer darf dir in dein Leben reinreden und ermahnen?
7. Wer spielt mit dir und mit wem kannst du einfach Spaß haben?
8. Wer entdeckt Gott mit dir?


Sind Christen Marionetten? Die fünf gängigsten Vorurteile

Hey, Geppetto, wie läuft’s mit Pinocchio?

„Mist, jetzt hat sich die doofe Puppe schon wieder verheddert. Warum muss die auch an jedem Stolperstein hängen bleiben? Und das, obwohl ich sie so gut führe! Ach, jetzt ist da auch noch ein Knoten! Sohn,…Sohn? Kannst du mir bitte mit den Fäden hier helfen?“

„Schon wieder? Mmhh, also gut, dann gucken wir mal… So, sollte wieder gehen Vater!“

„Danke! Ich weiß ja auch nicht, aber diese Menschen Christen…irgendwie…ich denke, ich sollte vielleicht die Fäden noch ein wenig straffer ziehen, oder?“

Finger runter, wem dieses Bild nicht bekannt ist!

Immerhin wird man als Christ mit dem geschilderten Bild öfter mal konfrontiert, oder? Dieses Bild vom leicht naiven bis lebensunfähigen Christen, der nach absoluter Willensaufgabe nicht mehr ist als die Marionette einer höheren Instanz, im Volksmund als Gott bezeichnet (außerdem unter dem Code-Namen A.L.T.E.R. G.R.E.I.S. bekannt). Diese graue Eminenz im Hintergrund, die mit ihren Püppchen so ihre Spielchen spielt.

Finger hoch, wer nicht denkt, dass in diesem Bild ein Fünkchen Wahrheit steckt! Ein böses Vorurteil, oder? Oder ist vielleicht am Ende doch mehr dran?

Abgesehen von einigen Stellen in der Bibel, in die man ohne weiteres Prädestination hineinlesen kann (oder vielleicht sogar muss?), mache ich mich tatsächlich im Glauben von Gott abhängig und gehe nur in enger Verbindung mit ihm. Ich frage Gott nach seinen Plan für mein Leben. Ich frage, was er will. Hören und gehorchen sind zwei sehr zentrale Begriffe des Glaubens. Das hinterlässt heute einen bitteren Nachgeschmack, nicht wahr? Aber: Sollte ich Angst davor haben? Gott meint es gut, sogar sehr gut mit mir. Er möchte mein Bestes, das hat er durch seine Taten sehr eindeutig bewiesen. Welchen Weg sollte ich also sonst gehen?

Leider geht mit diesem Fakt des Glaubenslebens auch oft die Annahme einher, dass man nach der Bekehrung seinen Verstand an den Nagel hängen kann. Denn daneben kann man kaum liegen. Gott offenbart mir das Leben. Er macht mir klar, worum es geht. Zugleich hilft und führt er mich. Er sagt mir aber auch klar, dass ich verantwortlich für mein Handeln bin. Ich bin ihm, meinem Nächsten und mir selbst gegenüber verantwortlich, da ich weiß, was Sache ist. Mehr denn je gilt für mich, aufmerksam zu leben. Immer wieder sollte ich mir bewusst machen und nachdenken, warum ich was mache. Ich bin mit all meinem Sein somit sogar ein Gegenüber für Gott.

Oft genug jedoch lasse ich mich in irgendwelche Muster, Strömungen, oder Launen fallen. Ich gebe mich dann tatsächlich in die Hand eines dubiosen Strippenziehers, bis…ja bis Gott mich – da ich es selber nicht mehr schaffe – wieder herausholt, mich wieder frei macht.

Mir stellt sich gerade eine Frage: An welchen Fäden hängst du? Und vor allem: Wer zieht daran?

Der Christ – ein Polizist?

PolizistAn den kommenden Samstagen wird es bei Glaube24.de um jeweils ein Vorurteil gegenüber Christen gehen. Mit einem Schwung Ironie, Übertreibung und Humor werden die typischen Vorurteile dund Bilder von Christen mal genauer betrachtet und analysiert, was wirklich dahinter steckt. Heute geht es um “Der Christ – ein Polizist”.

So viel Unrecht geschieht in der Welt und nicht selten sind die Menschen selbst schuld daran. Braucht es da nicht uns Christen als Polizisten, die den anderen sagen, wo es lang geht? Unser Chef ist Inspekteur Gott, der uns sagt, was zu tun ist und wie wir andere in ihre Schranken verweisen können. Ja, wir sind die Ausführer der Befehle unseres Obersten!
„Stopp! Komm her! Geh auf die Seite!“ – Umweltzerstörung, Mobbing und Missbrauch. Soviel läuft in dieser Welt schief und wir als Abgesandte und Boten des Inspekteurs Gott haben das Recht, anderen auf gerade Bahnen zu verhelfen, wenn es sein muss auch unter Zwang. Wir schauen den anderen auf die Finger und korrigieren ihr Verhalten. Schließlich ist auch Gott ein Polizist – der Höchste von uns allen – und er wacht über uns und passt auf, dass wir nicht gegen seine Gesetze verstoßen.

Auf unserer Lebensstraße hat er uns schließlich nicht zum Spaß „Einbahnstraßen“-, „Sackgassen“- und „Vorfahrt achten“-Schilder zur Seite gestellt. Wir Christen leben nicht zum Spaß, sondern haben uns an die Regeln zu halten und sollen auch unsere Mitmenschen mit unserer „Kelle“ dazu anhalten.

Ein überzogenes Bild – zugegeben. Aber kann es sein, dass manche oder mancher so von Christen denkt? Ist das begründet oder schlichtweg ein unberechtigtes Vorurteil?

Sicherlich gibt es Situationen, die den erhobenen Zeigefinger legitimieren, weil Dinge offensichtlich nicht so laufen, wie sie sollten. Wir als Christen sollten aber darauf achten, dass wir Gott nicht als den strengen Wachmann repräsentieren, sondern viel mehr als unseren „Freund und Helfer“, der das Beste für uns und die Menschen um uns herum will. Die „Stoppschilder“ und „30er-Zonen“ hat Gott nicht auf unseren Lebensweg gestellt, um uns zu ärgern, sondern um uns zu bewahren und vorzuwarnen. Das dürfen wir liebevoll auch anderen weiter sagen und somit das Bild vom “vollkommenen Vorzeige-Christ-Polizisten” in ein Bild des “wohlgesonnenen und nächstenliebenden Beamten” verwandeln.

[via glaube24.de]