V.6 „Denn ich, der Herr, hae mich nicht geändert, und ihr habt nicht aufgehört, Jakobssöhne zu sein“
Gott hat sich in der ganzen Geschichte Israels nicht geändert, doch Israel hat von Anfang seine Gebote nicht gehalten (V.7)
Das ändert aber nichts daran, was sie für Gott bedeuten, welchen Wert, welchen Status sie vor ihm haben. Sie sind und bleiben Jakobssöhne, sein auserwähltes Volk.
Oft kommt das Denken vor, dass Gott unterschiedlich handelt, sich im Umgang mit den Menschen verändert (gerade im Hinblick des AT und des NT).
Ich glaube aber vielmehr, dass es an den Menschen selber liegt. Er verändert sich, entfernt sich von Gott und bekommt daher ein falsches oder einseitiges Bild von Gott.
Deswegen sagt Gott Israel auch in V.7 folgendes:
V.7 Kehret um zu mir, so will ich mich wieder zu euch kehren!
Gott gibt Israel und auch allen Menschen immer die Möglichkeit zu ihm zu kommen, er ist bereit, er streckt die Hand entgegen.
Wenn das geschieht, dann wird dies darin bemerkbar, dass sich etwas in unserem Leben verändert ?? Gott sagt zu Israel, dass wenn sie ihm mal wieder anfangen würden den Zehnten ehrlich und aufrichtig zu geben (V.8-10) und ihn darin nicht mehr betrügen würden, dann würde er
- Den Heuschrecken Einhalt gebieten
- Den Weinanbau segnen
- Und vieles mehr (V.10 „Segen in überreicher Fülle..“)
Das würde dazu führen, dass „alle Heidenvölker“ Israel glücklich preisen, denn Israel ist ein „Land des Wohlgefallens“ geworden.
Wenn wir uns Gott also wieder zukehren und einfach schauen, in welchen Bereichen wir uns vielleicht von ihm entfernt haben, dann kann er uns segnen. Er kann uns so segnen, dass der Segen eine Außenwirkung bekommt. Unsere Mitmenschen werden diesen Segen sehen, erleben und wir können für die Menschen selber ein Segen sein!