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Letzten Freitag ist sind die active-zone Tage zu Ende gegangen. Schöne Tage mit vielen Dingen, die begeistern. Aber irgendwie auch Tage in denen viel Erschöpfung und Müdigkeit da war. Warum weiß ich auch nicht direkt, wo vieles delegiert wurde und man sich auf dem Gelände kaum um etwas kümmern musste. Aber das ist egal. Die Tage waren einfach nur zu schön. Motivierte Mitarbeiter, die angepackt haben wo es nur ging, mit offenen Augen rumgelaufen sind und den Kids wunderbar mit der Liebe Gottes begegnet sind.

Die Abende waren genauso gut. Die Teens in der Teentime haben echt verstanden worum es uns ging. Thema war “Connaction”. Es ging also um Beziehungen, Umgang miteinander und was für eine Rolle Gott da spielt. Ich merke nur, dass die Teens einen anderen Entscheidungsweg haben, anders als es die meisten von den Mitarbeitern und ich auch erlebt haben. Wir wurden schon früh mit dem Evangelium konfrontiert, haben eigentlich schon immer gewusst was es damit auf sich hat. Viele von den Teens beschäftigen sich noch nicht lange damit und haben das Evangelium, wenn überhaupt, noch nicht oft gehört. Der Weg vom Kopf, wo sie das Ganze grundsätzlich verstanden haben, zum Herzen ist dann länger als ich es mir wünsche. Aber das macht nichts. Momentan säen wir viel unter den Teens, ich bin gespannt und bete wann die Saat aufgehen wird. Was wir auf jedenfall sehen ist, dass etwas in den Herzen der Kids und Jugendlichen passiert. Beim Nachtreffen am Sonntag hat ein Junge extra auf sein Mittagessen verzichtet und ist erstmal hungrig hingekommen. Sowas begeistert total!

In der letzten Zeit war es hier im Blog etwas ruhiger. Liegt einfach daran, dass ich einiges für active-zone machen musste. active-zone haben wir diesmal von Montag bis Mittwoch gemacht. Angedacht war es, wie im Sommer bei der Schule zu machen. Für die Workshops wäre es nur etwas zu kalt und Sport konnte man bei dem Wetter auch nicht wirklich draußen machen.
Haben uns daher kurzer Hand entschlossen alles ins Gemeindehaus zu verlegen. So wurden die Workshops im Gemeindehaus gemacht, viel Kicker und Tischtennis gezockt und zwischendurch konnte man auf dem Gemeindeparkplatz etwas mit den Kids zocken (Wenn das Wetter “normal” war ;-) ).
Das Wetter hat mich echt erstaunt. Wir haben eine Menge für Sonne und gutes Wetter gebetet, aber Gott wusste, dass wir das nicht brauchten. Das heftigste war am Dienstag. Da schien die Sonne, es hat geschneit, gehagelt, geregnet, Schneeregen, Graupel, Wind, Wolken – quasi alles.

Die Kids hat das aber nicht beeindruckt, die waren motiviert und haben sich einen Keks gefreut, dass wir was mit ihnen gemacht haben.

Obwohl es diesmal nur drei Tage waren, bin ich etwas mehr geschlaucht als im Sommer. Was mich aber immer wieder freut, dass die jugendlichen Mitarbeiter motiviert nach Hause gehen. Viele kriegen ein neues Herz, offene Augen für diese Kids und wollen auch weiter die Beziehungen pflegen.

nullDie letzten Tage, eingenommen heute waren ziemlich stürmisch und gingen wie nichts vorbei.
Seit kurzem haben wir für active-zone Bielefeld ein eigenes Planungsteam, mit dem wir uns zum ersten Mal treffen konnten um das weitere Vorgehen zu besprechen, einander zu inspirieren und die Arbeit etwas zu visionieren. Besonders super fand ich, dass das ganze Team den gleichen Gedanken hat die Arbeit längerfristig und nicht nur innerhalb von Schulferien zu machen. Das liegt mir nämlich am meisten am Herzen und dafür möchte ich mir auch mehr Zeit freischaufeln – koste es was es wolle ;-)

Am Dienstag haben wir uns mit dem Leitungsteam der Jugendarbeit getroffen. Es wurde viel über Struktur und Einbindung aller Jugendlicher in die Jugendarbeit gesprochen und nachgedacht. Werde auch versuchen die Tage (vllt. werden es auch Wochen) hier darüber etwas zu schreiben. Die eigenen Jugendlichen verantwortlich in die Jugendarbeit zu integrieren und zur Mitarbeit zu motivieren ist super wichtig und ich merke selber, wie ich das viel zu oft vernachlässige.
Die Gespräche waren lange und ziemlich intensiv, so dass ich dann mehr oder weniger nachts hundemüde nach Hause kam ;-)

Mittwoch bin ich erst Mittags zur Arbeit – woran ich mich echt gut gewöhnen könnte. Ein Freund ich haben die nächste Bibelarbeit aus Johannes 2,1-11 angefangen zu durchplanen. Aus der Hochzeit zu Kana ist eine Menge zu lernen!
Nach der Arbeit direkt ein Gespräch mit einem Jugendlichen über Hauskreise und ein System bzw. Konzept für Hauskreis, was mir vor Augen strebt. Das ganze ist noch total unreflektiert und vllt. schreibe ich auch hier nochmal was dazu, um eure Meinung zuhören.

Heute morgen war ich zum ersten Mal bei der Bezirksjugendkonferenz. Wir als Gemeinde sind Träger der öffentlichen Jugendarbeit und daher ist eigentlich auch immer jemand mit am Start. Die Konferenz war ziemlich interessant. Ein Polizeibeamter vom Staatsschutz war da und hat über seine Arbeit berichtet.
Als zweites wurde ein neues Projekt des Evangelischen Gemeindedienstes in Zusammenarbeit mit der “Aktion Mensch” vorgestellt: “Freiräume: Angebote für Kinder und Familien von Inhaftierenden und Haftentlassenen” Ein ähnliches Projekt gibt es bislang nur ein zweites Mal in Nürnberg.

Abends gings zum Schulungshauskreis zum Thema “Zeitmanagement”. An sich nichts Neues, aber trotzdem interessant darüber zu reden.

Bild via Stockexpert

logogif.jpgAm Freitag ist das erste active-zone in Bielefeld zu Ende gegangen und ich muss sagen, ich bin einfach nur begeistert :D Was active-zone ist, hatte ich hier schon beschrieben.
Egal was passiert ist, es hat irgendwie alles geklappt und Gott hat großes in dieser Woche gemacht. Von Montag bis Freitag kamen immer kontinuierlich mehr Kids&Teens.
Am Dienstag hat es voll geregnet, was aber irgendwie gar nicht tragisch war, wir sind mit den Kids einfach ins Gemeindehaus umgezogen und haben dort die Workshops durchgeführt und ein Kickerturnier veranstaltet. Ansonsten gab es an den anderen Tagen immer das passende Wetter.
Am Abend sind wir von der Schule mit den Kids gemeinsam für das Abendessen zum Gemeindehaus gegangen. Dann gab es die Abendveranstaltung mit Fotos vom Tag, einer Siegerehrung, Kinderstunde und Teentime.
Die Teentime haben wir so gestaltet, dass wir zu einem Thema eine Art Gesprächsrunde hatten, die dann mit einer Ausgangsfrage abgeschlossen wurde und an die dann im Nachtcafe angeknüpft wurde. Für das Nachtcafe wurde ein Raum im Gemeindehaus schön und chillig mit Sofas und Snacks fertig gemacht, wo man dann den Abend ausklingen konnte, etwas ernsterer Gespräche führen konnte oder sich einfach gut kennengelernt hat.

Einige von den Kids wollen jetzt auch zur Teeny und Jungschar kommen, was wirklich sehr cool ist und ich irgendwie gar nicht erwartet hatte.

Insgesamt kam active-zone in Bielefeld sehr gut an, einige von den Kids haben schon seit 10 Uhr (laut ihrer eigenen Aussage ;-) ) auf dem Schulgelände gewartet und fast geheult, als es dann am Freitag zu Ende war. An ihrer Stelle sollten wir das die ganzen 6 Wochen in den Schulferien machen. Einige Eltern die vorbeigekommen sind waren auch davon begeistert und uns ermutigt das weiter zu machen.

Projekte wie active-zone können eigentlich in jeder Stadt durchgeführt werden, Kinder gibt es eigentlich überall. Das einzige was dazugehört sind einige, mit viel Liebe ausgestatteten, Mitarbeiter. Ideen für Sportaktionen, Workshops lassen sich relativ schnell finden.

Einige Bilder habe ich bei Flickr hochgeladen und die könnt ihr euch unten anschauen.