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[via nikodemus.net]

Habe eben gerade noch kurz diesen Vers gelesen und irgendwie hat der mich umgehauen:

Sprüche 16,7
Wenn die Wege eines Menschen dem Herrn gefallen, lässt er sogar seine Feinde in Frieden mit ihm leben

Jesus sagt ja in seiner Bergpredigt, dass ich als Christ meine “Feinde lieben und ihn Gutes tun” soll? Menschlich gesehen war das für mich nie möglich. Ich wusste,wenn überhaupt dann kann das nur Jesus, nur die Liebe von Jesus in mir tun.
Durch den Vers aus Sprüche wird mir das auch noch etwas deutlicher. Wenn ich Gott total nachfolge, alles für die Beziehung, für die Gemeinschaft mit ihm aufgebe, dann wird er mich segnen. Ein Segen kann sein, dass ich auf übernatürliche Art und Weise Frieden, vielleicht sogar Freundschaft, mit meinen “Feinden” schließen kann. Feinde müssen nicht unbedingt Menschen sein, die mich gerne einen Kopf kürzer sehen würden, sondern es können einfach Menschen sein mit denen ich nicht klar komme, die mit mir nicht klar kommen. Da herrscht vielleicht Neid (z.B. bei Arbeitskollegen) längerer Streit, Verbitterung, ja sogar bis zu tiefsten Hass.

Doch Jesus kann das alles in Liebe und Frieden umwandeln, und wie?
Wenn ich mich bedingungslos Jesus abgebe, wird er mein Leben beeinflussen und mit Liebe tanken. Das gute bei Liebe ist, im Gegensatz zu Benzin bei einem Auto, dass es nie leer wird. Was ich an Liebe abgebe kann ich automatisch bei Jesus auftanken!

highriseDurch youthhacks und Life in student ministry bin ich auf das Tool “Highrise” von 37 Signals gestoßen. Von Namen kannte ich das schon aber mehr eigentlich auch nicht.
Ich selber benutze für ein Projekt hin und wieder basecamp aber Highrise habe ich selber noch nie ausprobiert.

Highrise ist ein gutes Tool für Jugend- und Gemeindearbeit. Selbst der free account reicht für viele Dinge. Ein Nachteil ist, dass man keine Dateien hochladen kann.

Um Highrise zu benutzen muss man mühsam alle Kontakte die man vorher schon hatte neu eintippen, wäre ja auch total aufwendig. Bei Highrise kann man einige Dateiformate wie vcard, csv formate oder sogar Excel importieren.

Highrise hat einige feature, die besten sind wahrscheinlich:

  • Notizen Du kannst alle deine Aktivitäten mit einer Person notieren. Dies kann ganz nützlich sein um sich an das letzte Gespräch zu erinnern. Zum anderen kannst du auch emails direkt in Highrise integrieren.
  • Aufgaben Du kannst für jeden Kontakt eigene To-Do Listen erstellen. Dies kann bei Schulungen, Hauskreise oder längere Projekte sehr hilfreich sein
  • Sharing Bei Highrise kannst du mehrere Mitarbeiter Zugriff zu den Kontakten geben. Bei dem free-account können höchstens 2 Leute Zugriff haben.

Highrise kann also ganz flexibel genutzt werden. Ich werde mal schauen inwieweit ich das verwenden kann. Auf den ersten Blick kann ich das aber auf jedenfall weiterempfehlen.

5. mitarbeiten statt betreuen

Entscheidend ist nicht, dass wir die Jugendlichen gut betreuen,
sondern wie wir gemeinsam mit ihnen den Auftrag erfüllen!

  • “Die Ernte ist so groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter!”
    (Jesus in Matthäus 9,37)
  • Viele Jugendarbeiten gleichen stärker einem Pflegeheim als einer Werkstatt – das ist grundlegend falsch!
  • Die Jugend ist nicht die Gemeinde von morgen, sondern sie ist bereits Teil der Gemeinde von heute! Wenn wir die Jugendlichen nur trainieren und sie auf die “richtigen Sachen” vorbereiten, dann werden wir dieser Tatsache nicht gerecht und bleiben bei blosser Beschäftigungstherapie stehen.
  • Als Leiter müssen wir mit den Jugendlichen gemeinsam Reich Gottes bauen und erleben – alles andere ist zu wenig! Wir arbeiten zusammen – das heisst Mitarbeit. Die Jugendlichen sind nicht weniger Mitarbeiter als wir und wir nicht mehr als sie.
  • Wenn Jugendliche ihren biblischen Auftrag in der Welt wahrnehmen, dann haben die Leiter ihren Auftrag ausgeführt. Die Jugendlichen sind also der einzige Massstab, an dem ein Leiter feststellen kann, ob er seinen “Job” erfüllt oder nicht.