
Ich habe letztens eine kurze Geschichte gehört, die sehr einfach Gottes Liebe illustriert.
In einer kleinen Stadt im Süden Deutschlands arbeitete ein Mensch als Busfahrer. Er fuhr immer, jeden Tag, die kleinen Kinder von einer Bushaltestelle auf dem Berg runter in die Schule. Vom ersten Tag an hat er die Kinder sehr lieb gewonnen und fuhr sie immer wieder gerne zur Schule.
Eines Tages fuhr er wie immer die Kinder vom Berg runter in die Schule. Als er schon fast unten im Tal angekommen ist, versagten die Bremsen auf einmal. Dazu kam noch, dass einige hundert Meter vor ihm ein Kind auf der Straße stand. Links und Rechts von der Straße waren tiefe Abgründe, so dass er nicht hätte ausweichen können. Der Busfahrer überlegt was er denn machen sollte. Ausweichen wodurch ein ganzer Bus voller Kinder sterben würde oder das eine Kind überfahren.
Er entschied sich für das zweite und überfuhr das Kind. Als er dann nach längerem hin und her sicher unten in der Schule ankam, stürmten sofort alle Leute zu ihm und redeten auf ihn ein. Wie er denn sowas machen könnte, einfach ein Kind eiskalt überfahren, dass er dafür eingesperrt werden sollte.
Auf einmal meldete sich ein Mann aus der Menge und sagte zu den anderen: “Moment mal Leute. Wisst ihr was ihr da gerade macht? Das Kind das unser Busfahrer überfahren hat war sein einziger Sohn!”
Es gibt Christen die evangelisieren, damit Menschen zumindest einmal die Gute Nachricht von Jesus gehört haben.
Und es gibt Christen die evangelisieren, weil ihnen die Menschen wichtig sind. Denen es schmerzt, wenn sie sehen wie die Menschen verloren gehen und sie wollen, dass diese Menschen erleben was es heißt ein Leben mit Jesus zu führen.
Was denkt ihr darüber? Würdest du dem zustimmen? Gibt es diesen Unterschied überhaupt?
Wir wissen, dass es schwierig ist – aber wir tun es trotzdem