Fortsetzung von Jugendarbeit mit Vision Notizen #9
3. Warum Evangelisation schwierig ist…
4. Wir wollen Mitarbeiter, die Jugendliche lieben
Eine evangelistische Jugendarbeit brauch Mitarbeiter, die die Jugendlichen wirklich lieben. Wenn du Jugendliche erreichen willst, musst du gerne mit ihnen zusammen sein.
Jugendarbeiten, die erfolgreich kirchendistanzierte Jugendliche erreichen, werden fast immer von einem Mitarbeiter geführt, dessen Herz für Nichtchristen schlägt.
Es ist unmöglich, Gottes Herz nahe zu kommen, ohne sich denen zu nähern, für die sein Sohn, unser Retter, sein Leben gab.
5. Wir brauchen Mitarbeiter, die einen evangelistischen Lebensstil vorleben
Wenn die Schlüsselpersonen in einer Gemeinde keinen evangelistischen Lebensstil vorlebt, dann werden es die Freiwilligen und Jugendlichen auch nicht tun. Alles Schwierige – wie auch Evangelisation-muss von der Leiterschaft vorgemacht werden.
Eine evangelistische Jugendarbeit spornt ihre Teilnehmer zu einem evangelistischen Lebensstil an
Zuerst gehört es den Missionarischen Auftrag an die Jugendlichen immer wieder weiterzugeben. Es ist am besten wenn man schon in den frühen Jahren von Jugendlichen ihnen die Wichtigkeit von Evangelisation aufzeigt.
Wir erwarten von unseren Jugendlichen nicht, dass sie Missionare werden (ist natürlich immer gut), aber wir wollen, dass sie evangelistisch leben. Wir erwarten nicht, dass sie sich auf dem Schulhof auf einen Tisch stellen und predigen, aber wir möchten, dass sie den Wunsch entwickeln, dass ihre Nichtgläubige Freunde zu Gott finden, dass sie für sie beten und sie zu geeigneten Veranstaltungen einladen.
1.Motivier deine Jugendlichen in kleinen Schritten
Nichts ist niederschmetternder für Jugendliche, als sie einfach auf die Straße zu schicken, um mit völlig Fremden über ihren Glauben zu sprechen. Die meiste Jugendlichen sollten diese Art der Evangelisation gar nicht machen müssen, sie ist nun einfach nicht jedermanns Sache. Wenn du deinen Jugendlichen Möglichkeiten zeigst, die sie auch wirklich umsetzen können, dann werden sie sicherer und offener, wenn es darum geht, ihren Freunden von ihren Erfahrungen mit Gott zu erzählen. Hier ist ein Beispiel, wie solche Schritte aussehen könnten:
Schritt 1: Erzähl deinem Freund bei passender Gelegenheit, dass du an
Gott glaubst
Schritt 2: Lade deinen Freund zu einer geeigneten Veranstaltung ein
Schritt 3: Sag deinem Freund, warum du an Gott glaubst
Schritt 4: Erzähl deinem Freund, wie du Christ geworden bist
Schritt 5: Frag deinen Freund, ob er oder sie Gott näher kommen möchte
Obwohl dies mehr eine mündliche Aktivität als ein Programm ist, sprechen wir davon als primäres Programm, um Nachbarschaftsjugendliche zu erreichen.
Es wird Jugendliche geben, die alle fünf Schritte vielleicht in der ersten Schulwoche durch haben, andere brauchen für die ersten beiden Schritte ein halbes Jahr, das macht aber nichts.
Fragen/Anregungen
- Wie würdest du deine Leidenschaft für die Evangelisation definieren?
- Wann hast du das letzte Mal mit einem Nichtgläubigen über deinen Glauben gesprochen? Wie stark können deine Jugendlichen mitbekommen, dass du einen evangelistischen Lebensstil pflegst.
- Nenne einige Jugendliche in deiner Gemeinde, denen du gern Leidenschaft für Evangelisation vermitteln würdest.
- Nenne einige Jugendliche in deiner Gemeinde, die ein Herz für Kirchendistanzierte haben. Hat jemand die Jugendlichen kürzlich ermutigt?
- Was wären einige Programmpunkte, die du als absolute Highlights für Nachbarschaftsjugendliche bezeichnen würdest.
- 6. Glaubst du, die Freundschaftsevangelisation würde bei einigen deiner Jugendlichen funktionieren? Warum oder warum nicht?