In nächster Zeit, werde ich nicht wirklich poste können, da ich bisschen viel zutun haben werde.

Daher möchte ich euch zu einer Diskussion bei Scot einladen, die ich wirklich sehr interessant fand.
Es geht darum, wie eine Jugendarbeit missionarisch bzw. evangelistisch sein kann, was dazu gehört und wie diese aufgebaut werden kann.

Scot selber vertritt eine Art “Mentorenmodell”, in dem der Jugendleiter,-diakon,- pastor, wie auch immer als ein Mentor fungiert.
Der Jugendleiter muss hier voranschreiten, er ist derjenige, der informiert, darüber predigt und die Jugendlichen durch sein eigenes Leben motiviert. Er betont dabei den Dienst, den Einsatz der Jugendlichen untereinander und für Gemeindedistanzierte Jugendliche. Ziemlich oft muss hierfür erst die Sicht geöffnet, der Blick der Jugendlichen verändert werden, damit sie ein Herz für sich selbst und für die Jugendlichen in ihrem alltäglichen Umfeld bekommen.

Eine weitere Sache, die ich auch sehr interessant finde, ist die Stellung der Gemeinde in diesem Punkt. Hindert sie eher daran, dass die Jugendarbeit missionarisch sein kann, oder öffnet sie Türen dafür.

Also schaut vorbei und lasst uns das Thema vllt. auch hier durchsprechen.

Was gehört dazu, dass eine Jugendarbeit evangelistisch/missionarisch wird?
Welche Schwierigkeiten kann es geben und habt ihr vllt. schon mal erlebt?
Wie sollte die Gemeinde im Bezug auf diesen Punkt stehen?

Versuche niemals, jemanden so zu machen, wie du selbst bist! Du weißt es und Gott weiss es auch, dass einer von deiner Sorte genug ist.
Ralph Waldo Emerson

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8. Das Programm für gottesdienstdistanzierte Jugendliche: Eine offene Tür Distanzierte

Hier bei sind zuerst vier Elemente wichtig, die dir helfen können Jugendliche zu erreichen und zu halten:

  1. Eine angenehme Atmosphäre
  2. Das Spaßelement
  3. Die Mitarbeit der Jugendlichen
  4. Eine verständliche Botschaft

Ein Gottesdienst brauch eine angenehme Atmosphäre

Negative, angespannte Atmosphären gibt es überall, in der Schule, mit Freunden, zu Hause. Ein Gottesdienst sollte als Gegenpol dazu eine deutlich positive Atmosphäre verbreiten.
Solange sich Jugendliche in ihrer Umgebung nicht wohl fühlen, sind sie für Gottes Wort nicht aufnahmefähig.
Man könnte auch anders formuliert sagen: Wenn Jugendliche spüren, dass sie nicht geliebt werden, können sie die Botschaft der Liebe nicht verstehen

Dies ist so unwahrscheinlich wichtig. Wenn Jugendliche in unseren Gruppen kommen und nicht spüren, dass sie akzeptiert, angenommen und geliebt werden, dann wird es sehr schwer fallen eine Verbindung zwischen dem herzustellen, was sie fühlen und dem, was sie über Gottes Liebe hören.
Jesus schaffte im Gespräch mit der Samariterin am Brunnen in Johannes 4 eine angenehme Atmosphäre dadurch, dass er die jüdische Tradition änderte und mit ihr sprach. Danach als die Samariterin sich angenommen fühlte, konnte er ohne Schwierigkeiten von der Botschaft der Liebe reden.
Hier ein paar beispielhafte Auflistungen von angenehmen bzw. unangenehmen Atmosphären

Angenehme Atmosphäre

  • Zeitgemäße Musik wird gespielt
  • Erwachsene und Jugendliche begrüßen die hereinkommenden Personen auf einer einladenden aber nicht aufdringlichen Art
  • Fotos, die lustige Szenen aus der Jugendarbeit zeigen, hängen an der Wand
  • Die Sitzgelegenheiten sind so arrangiert, dass sie einladend wirken
  • Der Raum ist nicht kahl, sondern einladend und gemütlich dekoriert

Unangenehme Atmosphäre

  • Der Seniorenchor singt, begleitet von einem Orchester
  • Die eigenen Jugendlichen stehen verteilt in Kreisen und gucken die hereinkommenden Jugendlichen blöd an
  • Die 10 Gebote stehen an der Wand und auch die Strafe die man bekommt, wenn man dabei erwischt wird, dass man ein Gebot gebrochen hat
  • Die Sitzgelegenheiten sind nach Geschlecht, Alter etc arrangiert

Die 10 Minuten Regel

Die Gestaltung des Gruppenraums und auch das ganze Programm sollte spätestens 10 Minuten bevor die Jugendlichen einmarschieren, fertig sein. Es ist unschön, wenn alle hektisch herumlaufen und verbreitet eine gestresste, hektische Atmosphäre. Zum anderen hat niemand wirklich Zeit die Jugendlichen zu begrüßen.
Als Jugendgruppe wirst du keine zweite Chance bekommen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die Jugendlichen, die den Jugendtreff besuchen, werden die Jugendlichen der Gemeinde und die ganze Jugendarbeit nach der ersten Begrüßen einschätzen.

Weitere Gedanken:

  • Die „Begrüßer“ sollten Jugendliche seien, die wissen worum es geht und mit einem Lächeln und einer freundlichen Ausstrahlung die Menschen begrüßen
  • Gruppenleiter sollten sich zu den Jugendlichen stellen und ein Gespräch beginnen
  • Wenn jemand alleine kommt, sollte einander bekannt gemacht werden
  • Echtes, authentisches Interesse an ihnen zeigen
  • Achte auf angemessene Körperkontakte, nicht überall ist es üblich sich die Hand zu reichen
  • So viele Jugendliche wie möglich vor Beginn der Veranstaltung persönlich begrüßen

Nach dem Serg, Simon, hufi, haSo, DoSi, Ralf und Markus sich einer ernsthaften Untersuchung unterzogen haben, ob sie denn “blogsüchtig” sind.

Hier gibts meine Diagonse. Das einzige was mich jetzt zum Nachdenken bringt ist, was mir diese Diagnose sagen will *grübl*

81%How Addicted to Blogging Are You?

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