März 22, 2010 0

Buchempfehlung: Aufbruch zum Nächsten: Oder: Gemeinde für alle!

Von waldy (Schrotty) in Bücher, Evangelisation/Mission, Jugendarbeit

Jugendarbeit, die Wege bahnt – vom Rand der Gesellschaft mitten in eine “Gemeinde für alle”

So heißt der Untertitel des Buches!

Wie kann meine Gemeinde offen und integrationsfähig werden?
Wie können sozial benachteiligte junge Menschen Jesus kennenlernen?
Was sind konkrete Schritte für den Aufbruch zum Nächsten in meiner Gemeinde?

Das Buch ist ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Es geht um viele Beispiele und Ansätze, Fragen zur Reflexion und konkreten Hilfen.

Für das Buch wurden verschiedene Projekte interviewt, ausgewertet und die Erfahrungen dieser Projekte zusammengefasst.

Roland Werner, der auch das Vorwort geschrieben hat:

Viele Christen und Gemeinden in Deutschland wollen sich auf den Weg machen zu ihrem Nächsten und nicht länger die Augen vor den Nöten unserer Gesellschaft verschließen. Endlich gibt es auch ein Buch, das diesen “Aufbruch zum Nächsten” gerade unter jungen Menschen unterstützt. Es gibt wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Antworten darauf, wie Jugendliche vom Rand der Gesellschaft ein Teil der Gemeinde Jesu werden können. Die Beiträge aus verschiedenen Werken und Gemeinden sind ansteckend und inspirieren zur Nachahmung! “Ein Appell von Aktivisten der Liebe Gottes in unserer Zeit.”

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März 18, 2010 0

7 Gebote der Motivation

Von waldy (Schrotty) in Artikel, Gemeinde, Jugendarbeit

1. Versuche nie, jemanden zu motivieren, den du nicht liebst
2. Sieh im Menschen nie nur ein Mittel, sondern immer den Zweck deiner Bemühungen
3. Respektiere die Würde, Einmaligkeit und Individualität jedes Menschen.
4. Sorge dafür, dass Menschen angstfrei mit dir kommunizieren können
5. Lobe, ermutige und fördere so viele Menschen, wie du nur kannst.
6. Sei in deinen motivatorischen Bemühungen ehrlich und transparent.
7. Habe immer das Beste für eine größtmögliche Anzahl von Menschen im Auge.

aus “Motivieren” von Klaus Douglass

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März 17, 2010 3

Next Generation Leader / 3 Formen von Mut

Von waldy (Schrotty) in Artikel, Bücher, Jugendarbeit

1. Der Mut, Nein zu sagen

Mike Nappa sagte: “Chance ist nicht gleich Verpflichtung”. Das heißt man muss nicht jeder Chance, die anklopft “Herein!” rufen und willkommen heißen. Die Fähigkeit, die wenigen wirklich notwendigen Dinge auszumachen und sich darauf zu konzentrieren, ist das Kennzeichen exzellenter Führungsgestalten.
Aufgrund der vielen Chancen, geht die Konzentration oft verloren. Ein Mangel an Konzentration verwandelt sich schließlich in einen Verlust von Vision. Ist die Vision verschwommen, können Menschen ihr nicht folgen.

Es ist meine Erfahrung, dass große Führungspersönlichkeiten trotz vieler Ablenkungen den Fokus nicht aus den Augen verlieren. Sie wissen, wie man Menschen inspiriert und motiviert, auf die “eine große Chance” hinzuarbeiten. Sie lassen sich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken.

Der Mut, der aktuellen Realität ins Auge zu sehen

Leiter müssen auch bereit sein, der aktuellen Realität ins Auge zu sehen. Weigert er sich, so leidet er womöglich sogar an Wirklichkeitsverlust.
Wir wollen glauben, dass die Dinge gut stehen. Unser Ego und unsere Selbstachtung sind unerbittlich mit unser Führungsfähigkeit verbunden

Begeisternde Leiter sind bereit, die gegenwärtige Realität zu sehen und zu akzeptieren, ganz gleich wie entmutigend oder unangenehm sie sein mag.
Wenn wir nicht aufpassen, ignorieren wir die nackten Tatsachen und handeln stattdessen nach einer “Realität”, die wir uns nur eingebildet haben.

7 Gebote der gegenwärtigen Realität

  • Du sollst nicht heucheln
  • Du sollst dich den Tatsachen nicht verschließen
  • Du sollst nicht übertreiben
  • Du sollst den Überbringer schlechter Nachrichten nicht erschießen
  • Du sollst dich nicht hinter Zahlen verstecken
  • Du sollst konstruktive Kritik nicht ignorieren
  • Du sollst dich nicht isolieren

Mut zum Träumen

Als Leiter gibt es eine dritte Form des Mutes. Den Mut, von dem zu träumen, was sein könnte und sein sollte. Dabei muss man den Gedanken erlauben, die Grenzen des IST zu überschreiten und im Geist ein Bild dessen zu malen, was SEIN könnte. Großes erreicht nicht unbedingt der begabteste, oder der am besten Ausgebildete, sondern derjenige, der sich weigert, sein Denken in ein Korsett zu pressen.
Träumen fordert Mut. Denn jedem Traum ist der Dämon des Zweifels auf den Fersen. Oft schwirren einem sofort viele Gründe im Kopf rum, warum das nicht klappen wird, was wir uns erträumen.
Jemand sagte mal: “Träume keine kleinen Träume, denn sie berühren die Herzen der Menschen nicht”.
In großen Träumen zu träumen, in großen Maßstäben und ohne Angst, das ist herausfordernd und braucht Mut.

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März 15, 2010 1

Kinderpsychologe: “Jugendgewalt nimmt zu”

Von waldy (Schrotty) in Artikel, Gesellschaft/Wissenschaft, Jugendarbeit

Eine deutliche Zunahme der Jugendgewalt hat der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann beobachtet. Im TV-Sender “Phoenix” plädierte er dafür, gewalttätigen Jugendlichen mit Liebe statt Strafen zu begegnen. Die Gewalt Jugendlicher zeige den schlechten Zustand der Gesellschaft, sagte er.


Foto: Michael Panse/ flickr

Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann sieht eine klare Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Das sagte er am Mittwoch in der Talkshow “Phoenix Runde” zum Thema “Ein Jahr nach Winnenden – Wird unsere Jugend immer brutaler?”, wie “Phoenix” am Donnerstag mitteilte. Bei gewalttätigen Jugendlichen stellte er eine “dissoziale, fast autistische Unfähigkeit zu kommunizieren” fest. Die Ursachen der zunehmenden Jugendgewalt seien gesellschaftlicher Natur: “Die Taten spiegeln einen restlosen Verfall, eine Hemmungslosigkeit unseres öffentlichen Lebens, unserer Kultur wider”.

Mehr Kontrolle, Disziplin und Strafen seien der falsche Weg, der Jugendgewalt entgegen zu wirken. Vielmehr seien emotionale Nähe, feste Bindung und Zuneigung der Schlüssel zu erfolgreicher Erziehung. “Liebe ist das einzige Präventionsprogramm, das wir organisieren und gestalten müssen, und zwar rechtzeitig. Wir müssen begreifen, wie die Kinder so kalt und dissozial geworden sind”, sagte Bergmann und weiter: “Alles wirkt besser als Disziplin und Strafe.”

Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig beklagt in der Talkshow einen Autoritätsverlust des Staates und sieht ebenfalls ein Absinken der Hemmschwelle zur Gewalt bei Kindern und Jugendlichen: “Die Laissez-faire-Strukturen sind überholt, wir müssen staatliche Institutionen in ihrer Handlungskompetenz stärken.” Die Richterin beobachtet dieselben Phänomene der Jugendgewalt in sozial schwachen Familien im gesamten Bundesgebiet. Als letztes Mittel helfe bei nicht-strafmündigen Tätern nur der Kindesentzug: “Wenn die Eltern sich um das Wohlergehen der Kinder und ihre Erziehung überhaupt nicht kümmern, gibt es zur Herausnahme aus der Familie keine Alternative”.

Wolfgang Bergmann ist Diplom-Pädagoge und Leiter des “Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie” in Hannover. (pro)

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