Jeder zweite Jugendliche hat Gott erfahren

Jeder zweite Jugendliche in Deutschland glaubt offenbar an Gott und ein Leben nach dem Tod. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, bei der 7.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren nach ihren Glaubensansichten befragt wurden.

Was glauben Jugendliche?
Quelle: fotolia

Die Umfrage, bei der Jugendliche einen Online-Fragebogen ausfüllen konnten, fand im Rahmen des Religionsmonitors der Gütersloher Bertelsmann Stiftung statt. Der Religionsmonitor untersucht weltweit Fragen von Religiosität und Glaube. Er wurde von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen entwickelt und 2007 zum ersten Mal durch Umfragen durchgeführt.

Wie die Stiftung weiter mitteilte, seien mehr als die Hälfte der christlichen Jugendlichen davon überzeugt, dass Gott keine menschliche Idee, sondern ein personales Gegenüber ist. Selbst rund zehn Prozent der Konfessionslosen teilten diese Ansicht.

Rund die Hälfte der jungen Christen hat die Gegenwart Gottes im eigenen Leben schon erfahren. Bei den Konfessionslosen sind es gut 15 Prozent. “Liebe” verbinden mit Gott über 50 Prozent der 14- bis 17-jährigen Katholiken, bei den evangelischen Gleichaltrigen sind es gut 40 Prozent. Bei den 18- bis 21-Jährigen sagen das rund zwei Drittel der katholischen und rund 47 Prozent der evangelischen Christen.

Unterschiede bei Protestanten und Katholiken

Katholiken von 14 bis 17 Jahren glauben zu 41 Prozent “stark” und fast 40 Prozent “mittelstark” an Gott. Bei den Evangelischen sind von den 14- bis 17-Jährigen 35 Prozent “stark” und weitere 40 Prozent “mittelstark” glaubend. Für über die Hälfte der jungen Katholiken hat die Mitfeier der Gottesdienste mittlere beziehungsweise hohe Bedeutung. Bei den evangelischen Jugendlichen sind es 39 bis 43 Prozent. Das private Gebet ist für 60 bis 65 Prozent der jungen Katholiken wichtig. Bei den evangelischen Jugendlichen sind es rund 50 Prozent.

VON: AD | 16.12.2009

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Werteorientierte Jugendforschung – Thema Suizid

Die Initiative für werteorientierte Jugendforschung“ im Institut für Ethik & Werte hat in ihrer aktuellen Ausgabe, dass Thema “Suizid” aufgefasst.

Mit Sicherheit interessant zu lesen – gerade in den Diskussionen um Suizid, Depressionen in der Gesellschaft.

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Was ist Ruhe?

Was ist Ruhe, was ist Stille?
Das beschäftigt mich schon länger und dass dies das Thema für 2010 passt einfach.

Gott hat sich nachdem er die Erde geschaffen hat am 7. Tag ausgeruht (1.Mo 2,1-3). Musste sich Gott von einer körperlichen Arbeit ausruhen? War Gott erschöpft? Oder was heißt es dann, dass Gott ruhte?

Wie sollen sich dann die Menschen ausruhen, oder wozu? Wie ruht man sich denn am besten aus?

Dem Volk Israel sagt er immer wieder, dass sie still sein sollen, das sie vor Gott ruhig werden sollen:

Jesaja 30,15
Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke.

Also was heißt das – irgendwelche Ideen?

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Jugendstudie: Jugendliche leben in neuen Medienwelten

Deutsche Jugendliche schauen täglich 137 Minuten fern, 134 Minuten verbringen sie im Internet. Dies geht aus der neuen Studie “JIM 2009″ hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht.

Immer mehr Jugendliche besitzen zudem einen eigenen Computer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil bei den 12- bis 19-Jährigen von 71 auf 75 Prozent gestiegen. Circa 52 Prozent können vom eigenen Zimmer aus online gehen. 60 Prozent der Jugendlichen und damit fast genauso viele wie im Vorjahr haben ein eigenes Fernsehgerät.


Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer bei den 12- bis 19-Jährigen.
Quelle: PRO

90 Prozent der Jugendlichen sehen mehrmals pro Woche fern. Von 84 auf 90 Prozent gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer. Am häufigsten werden von den Jugendlichen Suchmaschinen, E-Mail-Accounts oder Plattformen wie “SchülerVZ” verwendet. Für Musikthemen sind Videoportale die erste Anlaufstelle. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium. Etwas weniger als die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über “Instant Messenger”, schicken Mails oder chatten. Eine eher untergeordnete Rolle spielt der Computer bei Schule und Ausbildung.

Wenig Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten

Drei Viertel der Internetnutzer besuchen Online-Communities mehrmals pro Woche. Als besorgniserregend bezeichnen die Forscher den Umgang der Jugendlichen mit ihren privaten Daten. Nicht einmal die Hälfte hat die “Privacy-Option” aktiviert, die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich macht. 24 Prozent der Jugendlichen sind im Freundeskreis schon einmal mit Cyber-Mobbing konfrontiert worden. Davon sind deutlich mehr Mädchen als Jungen und schon ein Fünftel der 12- bis 13-Jährigen betroffen.

Zur Information über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport und Stars bleibt das Medium Fernsehen die erste Wahl. “Es zeigt sich, dass Fernsehen und Internet weniger stark in Konkurrenz zueinander stehen, als gemeinhin angenommen wird. Das Fernsehen als Informationsmedium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert”, so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, bei der Vorstellung der Zahlen in Mannheim.

Klassische Medien haben immer noch Einfluss

Obwohl Jugendliche meist über Computer und Internet verfügen, spielen die klassischen Medien weiterhin eine wichtige Rolle. Über die Hälfte der Jugendlichen hört täglich Radio, knapp die Hälfte liest mehrmals pro Woche Bücher und greift zu einer Tageszeitung. Trotzdem sind nach wie vor auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien wichtig, etwa das Treffen mit Freunden und der Sport. Bei Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen ist das Fernsehgerät erste Wahl, bei lokalen Inhalten wird in erster Linie die Tageszeitung herangezogen.

Computer-, Konsolen- und Onlinespiele nutzen vier Fünftel der Jugendlichen. 45 Prozent spielen mehrmals pro Woche; nur ein Fünftel der Mädchen, aber zwei Drittel der Jungen. Für Onlinespiele begeistern sich beide Geschlechter, inhaltlich sind bei den Mädchen Strategiespiele am beliebtesten, bei Jungen liegen Actionspiele vorne.

Fast alle Jugendlichen (95 Prozent) haben mittlerweile ein eigenes Handy. “Gebräuchliche Nutzungsformen, wie die Weiterverbreitung von gewalthaltigen und pornographischen Bildern und Filmen, sind leider auch zu beklagen”, bilanziert die Studie. Jeder vierte Handybesitzer konnte dies schon im Freundeskreis feststellen, selbst betroffen hiervon waren zwei Prozent. Jeder dritte Handybesitzer hat den Vorfall des “Happy Slapping” schon einmal erlebt. Dabei handelt es sich um das Aufzeichnen von Gewalthandlungen mit dem Handy.

Die repräsentative Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) bildet seit 1998 das Medienverhalten von jeweils 1.200 Jugendlichen ab.

[via pro ]

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Der ideale Pastor #2

DER IDEALE PASTOR

DER IDEALE PASTOR IST SCHWER ZU FINDEN. ABER WENN DEINE GEMEINDE
GLÜCK HABEN SOLLTE, DANN FINDET IHR EINEN, DEN IHR DANN ANSTELLEN
KÖNNT. DA ER DER IDEALE PASTOR IST, IST DAS AUCH NICHT ZU TEUER, DENN ER
LEBT JA AUS DEM GLAUBEN. MAN KANN SICH GLEICHZEITIG DARAUF VERLASSEN,
DASS ER EIN GROSSZÜGIGER ZEHNTENGEBER IST UND SICH EIN SCHÖNES HAUS
LEISTEN KANN, IN DEM ER REGELMÄSSIG DIE GANZE GEMEINDE ZU GAST HAT.

ER LIEBT DIE ÄLTEREN GEMEINDEGLIEDER UND BESUCHT SIE REGELMÄSSIG.
NEBEN DIESER AUFGABE VERBRINGT ER SEINE GANZE ZEIT MIT DEN TEENAGERN
DER GEMEINDE. SEIN BERUFSGEHEIMNIS IST ALLEN OFFENSICHTLICH, MAN KANN
ES AN SEINEN SCHEINENDEN AUGEN SEHEN, DASS ER VIELE STUNDEN IM GEBET
VOR GOTT VERBRINGT. TROTZDEM HAT ER IMMER ZEIT FÜR EIN KLEINES
SCHWÄTZCHEN UNTER FREUNDEN. WAS MACHT SCHON EINE HALBE STUNDE AUS,
DA ER JA SOWIESO EIGENTLICH NUR SONNTAGS ARBEITET.

DER IDEALE PASTOR LIEBT ES, SICH NEU BEKEHRTEN INTENSIV ZU WIDMEN, ER
BESUCHT DIE KRANKEN, DIE ALTEN UND DIE, DIE NUR SCHWER AUS DEM HAUS
KOMMEN. SEINE FAMILIE HAT EINEN MODELL CHARAKTER UND KANN ÜBERALL
VORGEZEIGT WERDEN.
ER IST IMMER IN SEINEM BÜRO, WENN DU IHN ANRUFST UND IMMER IM
KRANKENHAUS, UM ZU SEHEN, OB ES DORT NICHT EINE EINSAME SEELE GIBT, DER
ER IM HERRN DIENEN KANN. ER WÜRDE NIEMALS AUCH NUR EINE
GEMEINDEVERANSTALTUNG VERPASSEN UND NIMMT AN ALLEN TREFFEN DER
ÖRTLICHEN PASTORENVEREINIGUNG TEIL, DA IHM EINHEIT SEHR AM HERZEN
LIEGT. ZUSÄTZLICH TRIFFT ER SICH REGELMÄSSIG MIT VEREINSLEITERN UND DEM
STADTRAT DES ORTES, UM AUCH IHRE HERZEN ZU GEWINNNEN.

DER IDEALE PASTOR IST 29 JAHRE ALT UND HAT 30 JAHRE PREDIGTERFAHRUNG. ER
PREDIGT BOTSCHAFTEN, DIE DIE HERZEN DER VERLORENEN ANSPRECHEN UND
DEM GEREIFTEN CHRISTEN GUTE NAHRUNG BIETEN. ER TUT WUNDER WIE SMITH
WIGGLESWORTH, LEHRT WIE KENNETH HAIGIN, EVANGELISIERT WIE BILLY
GRAHAM, HAT DIE REDEGABE EINES SPURGEON UND DIE LEIDENSCHAFT EINES
MOODY. DENNOCH IST ER AUF SOLCH EINDRÜCKLICHE WEISE EINFACH, DASS
SELBST GRUNDSCHÜLER DURCH SEINE LEHRE GESEGNET WERDEN. TEENAGER
SCHREIBEN BEI SEINEN BOTSCHAFTEN MIT.

DER IDEALE PASTOR KENNT SICH MIT DEN KOMPLEXEN GEMEINDEFINANZEN
BESTENS AUS, IST EIN PROFI IM EINHALTEN VON BUDGETS UND SPRICHT NIEMALS
ÜBER GELD. ER GLAUBT STARK AN EINEN HEILIGEN LEBENSSTIL UND VERTRITT
DIE GEMEINDEZUCHT OHNE DASS ER JE EIN STRENGES ODER KORRIGIERENDES
WORT SPRICHT.

DER IDEALE PASTOR IST LEICHT ZU ERKENNEN. SCHAU NUR NACH DEM BEST
GEKLEIDETEN MANN IN DER GEMEINDE. SEINE KLEIDUNG PASST FARBLICH GUT
ZUSAMMEN UND SAGT BESONDERS GEMEINDE BESUCHERN AUS DER
GESCHÄFTSWELT: „HIER KOMMT EIN MANN, DER WEISS, WORAUF ES ANKOMMT“
UND DOCH, ALS ZEUGNIS SEINER ENORMEN SPARSAMKEIT, SIND ALLE SEINE
KLEIDUNGSSTÜCKE AUS DER SPENDENKISTE FÜR MISSIONARE ENTNOMMEN.

DER IDEALE PASTOR IST GROSS, ABER NICHT ZU GROSS, SCHLANK UND LEICHT
ATHLETISCH GEBAUT MIT BRAUNEN UND BLONDEN HAAREN. ER HAT EINE TIEFE,
RESONANTE STIMME, DIE, DA SIE AUF STILLE ART LAUT IST, ALLEN GEFÄLLT UND
AUCH VON SCHWERHÖRIGEN GUT VERSTANDEN WERDEN KANN.

ER SINGT GUT, KANN DEN LOBPREIS LEITEN UND DELEGIERT AUTHORITÄT AN
JEDEN. DANEBEN HAT ER IMMER ZEIT, SEINEN GEMEINDEGLIEDERN AUF
PRAKTISCHE WEISE ZU HELFEN, BEIM UMZUG ZUM BEISPIEL ODER WENN SIE
MÜHSAME DO-IT-YOURSELF PROJEKTE DURCHFÜHREN. KURZ, ER HAT ES SICH ZUR
AUFGABE GEMACHT, DIE GANZE GEMEINDE UND ALLE FAMILIEN AM LAUFEN ZU
HALTEN UND DAFÜR ZU SORGEN, DASS ES ALLEN GUT GEHT.

ES IST DIR SICHER MITTLERWEILE KLAR GEWORDEN, DASS DU NICHT MIT DEM
IDEALEN PASTOR GESEGNET BIST. ABER KEINE SORGE: DU KANNST JA RELATIV
LEICHT DEINEN GEGENWÄRTIGEN PASTOR UMERZIEHEN. ER WIRD AUF JEDEN FALL
AUF DEINE RATSCHLÄGE HÖREN, DENN ALS GOTTES DIENER IST ER VON DEMUT
UND BELEHRBARKEIT GEPRÄGT.

AUF DER ANDEREN SEITE; VIELLEICHT HAST DU SCHON DEN IDEALEN PASTOR.
DANN WARTE NUR NOCH EIN WEILCHEN – UND DU WIRST IHN NICHT MEHR HABEN.
DANN KANNST DU IHN ABER IM KRANKENHAUS BESUCHEN, DORT WIRD ER
NÄMLICH MIT SICHERHEIT LANDEN.
ODER DU ENTSCHEIDEST DICH FÜR DIE ALTERNATIVE ROUTE: DU LIEBST DEN
PASTOR, DEN DU HAST, BETEST FÜR IHN UND GOTT WIRD DIR ANTWORTEN. DANN
BLEIBT DIR DEIN PASTOR ERHALTEN – ZUMINDEST SOLANGE WIE ER NICHT ZU DER
IDEALEN GEMEINDE GEWECHSELT IST, DIE VOLL MIT IDEALEN
GEMEINDEGLIEDERN IST.

(Quelle/ englisch: The evangelical beacon – Zeitschrift der Evangelical Free Church of America,
copyright 1984)

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Der ideale Pastor…

Bericht des Gemeindeausschusses zur Suche nach dem idealen Pastor:

Leider gibt es zur Zeit keinen Erfolg zu verbuchen. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns noch nicht gelungen, einen geeigneten Kandidaten für unsere Gemeinde zu finden. Nach eingehender Beratung über die uns vorgeschlagenen Kandidaten sind wir zu dem folgenden Ergebnis gekommen:

ADAM. Eigentlich ein guter Mann, hat aber Probleme mit der Frau. Es ist uns auch von einer
Person zugetragen worden, dass sie gerne nackt im Wald spazieren gehen.

NOAH. In seinem letzten Pastorat 120 Jahre lang tätig, ohne einzigen Neubekehrten. Hat
Veranlagung zu völlig unrealistischen Bauprojekten.

ABRAHAM. Obwohl die Referenzen über ihn aussagten, dass er sexuelle Freizügigkeit praktiziert, scheint dies doch den Tatsachen nicht zu entsprechen. Er selbst hat nie mit der Frau eines anderen Mannes geschlafen hat, aber er hat seine Frau einem anderen Mann zum Beischlaf angeboten.

JOSEPH. Macht große Pläne, neigt zu Übertreibung. Trotz offensichtlicher organisatorischer Gabe ungeeignet, langes Vorstrafenregister.

MOSES. Sehr demütiger Mann, leider unbegabt in der Kommunikation, stottert. Jähzornsanfälle. Es geht das Gerücht um, dass er in einer früheren Gemeinde einen Mann erschlagen hat.

DAVID. Schien uns der bislang der beste Kandidat, bis es ans Licht kam, dass er ein Verhältnis mit der Frau seines Nachbarn hatte.

SALOMON. Fantastischer Prediger, nur: wie sollen wir seine ganzen Frauen im Pastorenhaus
unterbringen?

ELIAH. Anfällig für Depressionen – bricht unter Druck zusammen.

ELISA.
Wird von ihm berichtet, dass er in seiner letzten Gemeinde bei einer alleinstehenden Witwe im Haus gewohnt hat. Wirft ein schlechtes Licht auf seinen moralischen Lebenswandel.

HOSEA.
Sehr liebevoller und barmherziger Pastor, aber unsere Gemeinde könnte sich nie mit dem Beruf seiner Frau abfinden.

DEBORAH.
Ist eine Frau…

JEREMIAS.
Emotional, instabil, negativ, sieht immer nur Probleme, ohnehin zu jung – das Gerücht
sagt, dass er Unterwäsche am Fluss begraben hat, was soll das??

JESAJA.
Nicht wirklich im Kern der Gemeinde; sagt, er hätte Engel gesehen! Hat Schwierigkeiten
mit der Kommunikation.

JONAH.
Erzählte uns, dass er vor Gottes Berufung weg gelaufen ist, dann zum Gehorsam kam, weil ihn ein großer Fisch verspeiste und später wieder an Land ausspie – wir haben daraufhin das Telefonat beendet.

AMOS. Zu rau und unhöflich. Randaliert immer wieder gegen Reiche. Vielleicht könnte er nach einer Bibelschulausbildung einen passablen Pastor abgeben, aber wahrscheinlich besser für eine Arbeitergegend geeignet.

JOHANNES.
Sagt er wäre Baptist, sieht nach seiner Kleidung aber überhaupt nicht so aus.

PETRUS. Arbeiterklasse. Neigt zu Jähzornsausbrüchen, flucht.

PAULUS. Hochbegabter Leitertyp, faszinierender Prediger. Leider völlig taktlos, hart und
unversöhnlich im Umgang mit jungen Pastoren, predigt manchmal durch die ganze Nacht.

TIMOTHEUS.
Zu jung und hat Gesundheitsprobleme mit dem Magen.

JESUS. Hat zuweilen großen Zulauf gehabt. Gemeinde wuchs auf 5000+ Mitglieder, wurden dann aber von ihm so schlecht geführt, dass die Mitgliedschaft auf 12 sank. Bleibt selten lange an einem Ort. Zusätzlich problematisch: Immer noch Single

JUDAS.
Gute Referenzen. Stetiger Arbeiter, konservativ, mit guten Verbindungen. Kann gut mit Geld umgehen. Wir haben ihn für den kommenden Sonntag zur Predigt eingeladen. Sieht gut aus, vielleicht ist das unser Mann!

[Quelle: Frank Hottenbacher]

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