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Das da oben, war das Motto von dem Jugendmissionstag gestern bei mir in der Gemeinde.
Initiiert wurde das ganze von t2fc (Teens und Twens für Christus) und ICW (Internationales Centrum für Weltmission).
Grob geschätzt waren ca. 450 Jugendliche dort, so dass das Gemeindehaus schon ziemlich gut gefüllt war.

Der Tag ging so richtig um 11 Uhr los, in dem der Tag eingeleitet wurde und dann auch die erste Predigt von Stuart Briscoe kam. Die Predigt war wirklich super und sehr bewegend. Ich bewundere Leute, die eine Botschaft mit Humor verpacken können. Stuart Briscoe ist so jemand gestern gewesen. Er hat über Matthäus 9,36 gepredigt, wo Jesus die Volksmenge sieht und sie mit einer Schafherde ohne Hirten vergleicht.

Nachmittags gab es dann diverse praktische Aktionen deren Ziel es war, den Jugendlichen die Augen für tagtägliche Nöte anderer Menschen zu öffnen. Einige Menschen waren mit der Heilsarmee unterwegs, waren beim Bielefelder Tisch oder liefen durch die Stadt um für Menschen zu beten.

Nachdem die Jugendlichen von den Einsätzen zurückkamen gings nach Kaffee & Kuchen mit der zweiten Predigt weiter, die über Matth. 9,37 (Die Ernte ist groß, aber die Zahl der Arbeiter ist wenig…).
Stuart hat darüber gesprochen, woran es liegt, dass wenig Arbeiter auf dem Feld sind (um das ganze Mal in dem verwendeten Bild auszudrücken) und was ein richtiger Arbeiter ist.

Insgesamt fand ich den Tag wirklich sehr gelungen, Höhepunkte waren die Predigten, die mich wieder total motiviert haben die Augen zu öffnen und anzupacken. Nicht überall anzupacken, aber da wo man kann, da wo Gott einem das Herz, die Leidenschaft für gegeben hat….

Am 1. November, das ist ein Donnerstag, gibt es einen Jugendmissionskonferenz in meiner Gemeinde, Bielefeld.
Näherers zum Ablauf, Referenten und dem Ort der Veranstaltung könnt ihr hier unten lesen. Vielleicht sieht man sich ja dort?! :D

nullDer Christoph Gunia und seine Frau habe im Februar 2007 den Bibelpodcast gestartet. Ich habe zum ersten Mal von dem Bibelpodcast gehört, als Christoph mit sein Blog über Technik für Gemeinden zu dem Blognetzwerk relevantblogs zugestoßen ist.

Ich finde das Projekt was Christoph und seine Frau Evodia gestartet wirklich super, deswegen will ich dies an dieser Stelle auch mal vorstellen. Zum Anderen hat Christoph das ganze ebook mit den Tipps für die Jugendarbeit übersetzt, so dass ich wenigstens eine kleine Gegenleistung erbringen möchte.

Nun ein paar Worte zu den Personen.

Evodia Gunia

geboren 1981, Krankenschwester, absolvierte ihr dreijähriges Bibelstudium an der Bibelschule Wiedenest. Seit April 2007 absolviert sie einen Studiengang bei Team.F

Christoph Gunia

geboren 1981, Dipl. Informatiker. Nach dem Zivildienst in Tansania studierte er Applied Computer Science an der Berufsakademie Stuttgart und arbeitet heute für einen Dienstleister in Köln.

Was ist der “Bibelpodcast” denn nun?
Kurz gesagt: Der Podcast zu allen Büchern der Bibel. Von Mose bis Offenbarung, geschichtlicher Hintergrund, Autoren, Inhalte und Zusammenhänge.

Wenn man sich die einzelnen Sendungen aber mal anhört, dann merkt man, dass hinter dem ganzen etwas mehr Arbeit steckt.
Der Bibelpodcast beinhaltet:

  • Infos zum historischen Hintergrund, wie haben die Leute gelebt, was für eine Kultur herrschte dort…
  • Infos zum Autor und zur Abfassungszeit
  • theologische Zusammenhänge
  • Überblick und Gliederung des Buches

Der aktuelle Podcast behandelt das Buch Josua und ist hier zu finden.
Ich kann also nur jedem empfehlen dort mal reinzuschauen.

Ich war gestern, wie auch der Rest der christlichen Jugendlichen (so hatte ich auf jedenfall den Eindruck), auch in Lemgo auf dem Hillsong Konzert.
Die Leute machen echt gute Musik und was mich da noch am meisten begeistert sind die Texte. In den Texten geht es nicht um irgendwelches Gelabere, sondern sie enthalten tiefe geistliche Weisheiten. Das begeistert mich am meisten.

Anfangs stand ich vor der Bühne mit allen anderen Leuten, dann bin ich nach oben auf die Tribüne gegangen um auch mal “richtig” etwas zu sehen (ich bin nämlich nicht der allergrößte ;-) ). Wir saßen dann mit einigen Freunden fast ganz rechts, so das wir die Bühne direkt vor uns hatten und auch teilweise den Backstage Bereich sehen konnten :D

Die Predigt war sehr interessant, lebendig erzählt und war auch evangelistisch ausgerichtet, was super war! Der Kerl (ich weiß grad nicht, wer genau das war..) hat über Apostelgeschichte 3, wo Petrus und Johannes zum Tempel gingen und dann den bekannten Satz zu einem Lahmen gesagt haben: “Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, steh auf und geh umher!”
Das meiste was mir von der Predigt hängen geblieben ist, war die Aussage, das auch wenn ich materiell gesehen gar nichts habe, Jesus aber in mir wohnt, ich immer etwas zugeben habe. Ich kann Jesus weitergeben und das ist das Beste was es auf der Welt gibt.

Was ich aber auch etwas schade fand, dass die ganze zeit von der “New Generation, you can make a difference” gesprochen wurde. Im Grunde hat er schon recht, die junge Generation kann einen Unterschied machen, sie kann vorantreiben und verändern. Aber das gilt genauso gut allen anderen Generationen im Reich Gottes, in der Gemeinde. An diese muss genauso appelliert werden, dass sie in ihrem Bereich, in ihrem Umfeld und in ihrem Kontext, da wo sie Leben Jesus bezeugen können und müssen, dass sie einen Unterschied machen.