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	<title>Schrotty - think about &#187; Glaube&amp;Leben</title>
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	<description>wer verstanden werden will...muss zuhören</description>
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		<title>bonhoeffer Ethik #2 / Gott und die Welt in Jesus sehen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 05:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfältig ist, wer in der Verkehrung, Verwirrung und Verdrehung aller Begriffe allein die schlichte Wahrheit Gottes im Auge behält, wer nicht ein Dipsychos, ein Mann zweier Seelen ist, sondern der Mann des ungeteilten Herzens. Weil er Gott kennt und hat, darum hängt er an den Geboten, an dem Gericht und an der Barmherzigkeit, die täglich [...]]]></description>
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<blockquote><p>Einfältig ist, wer in der Verkehrung, Verwirrung und Verdrehung aller Begriffe allein die schlichte Wahrheit Gottes im Auge behält, wer nicht ein Dipsychos, ein Mann zweier Seelen ist, sondern der Mann des ungeteilten Herzens. Weil er Gott kennt und hat, darum hängt er an den Geboten, an dem Gericht und an der Barmherzigkeit, die täglich neu aus Gottes Mund gehen. Nicht gefesselt durch Prinzipien, sondern gebunden durch die Liebe zu Gott ist er frei geworden von den Problemen und Konflikten der ethischen Entscheidung. Sie bedrängen ihn nicht mehr. Er gehört ganz allein Gott und Gottes Willen. Weil der Einfältige nicht neben Gott auch auf die Welt schielt, darum ist er imstande frei und unbefangen auf die Wirklichkeit der Welt zu schauen. So wird die Einfalt zur Klugheit.<br />
Klug ist, wer die Wirklichkeit sieht, wie sie ist, wer auf den Grund der Dinge sieht. Klug ist darum allein, wer die Wirklichkeit in Gott sieht. Erkenntnis der Wirklichkeit ist nicht dasselbe wie Kenntnis der äußeren Vorgänge, sondern das Erschauen des Wesens der Dinge.<br />
[...]</p>
<p>In dem tatsächlichen das Bezeichnende zu erkennen ist Klugheit. Der Kluge kennt die begrenzte Empfänglichkeit der Wirklichkeit für Prinzipien; denn er weiß, dass die Wirklichkeit nicht auf Prinzipien aufgebaut ist, sondern in dem lebendigen schaffenden Gott ruht. So weiß er auch, dass der Wirklichkeit nicht mit den reinsten Prinzipien, aber auch nicht mit dem besten Wollen zu helfen ist, sondern nur mit dem lebendigen Gott. Prinzipien sind Werkzeuge in der Hand Gottes, die bald als untauglich weggeworfen werden. Der befreite Blick auf Gott und auf die Wirklichkeit, wie sie in Gott allein Bestand hat, vereinigt Einfalt und Klugheit. Es gibt keine rechte Einfalt ohne Klugheit und keine Klugheit oder Einfalt.</p>
<p>[...]</p>
<p>Mit ungeteiltem Blick auf Gott und auf die Wirklichkeit der Welt zu schauen vermag kein Mensch, solange Gott und die Welt zerrissen sind. Es bleibt bei aller Bemühung doch ein Schielen von einem zum anderen. Weil es aber einen Ort gibt, an dem Gott und die Weltwirklichkeit miteinander versöhnt sind, darum und darum allein ist es möglich, Gott und die Welt mit demselben Blick ins Auge zu fassen. Dieser Ort liegt nicht irgendwo jenseits der Wirklichkeit im Reiche der Ideen, sondern er liegt mitten in der Geschichte als göttliches Wunder, er liegt in Jesus Christus, dem Weltversöhner. [...]<br />
Wer Jesus Christus ansieht, sieht in der Tat Gott und die Welt in einem, er kann fortan Gott nicht mehr sehen ohne die Welt und die Welt nicht mehr ohne Gott.
</p></blockquote>

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		<title>bonhoeffer // Ethik #1 Das Denken in zwei Räumen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 05:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lese gerade das Buch Ethik von Dietrich Bonhoeffer und zu Beginn schreibt er über das &#8220;Denken in zwei Räumen&#8221;. Diese zwei Räume bestehen in dem Denken, dass in der Welt zwei Räume, zwei Bereiche dauernd aneinander stoßen. Zum einen ein göttlicher, heiliger, übernatürlicher, christlicher Raum und zum anderen ein weltlicher, profaner, natürlicher und unchristlicher [...]]]></description>
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<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AqCA5l08L._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" alt="" /></p>
<p>Ich lese gerade das Buch <a href="http://www.amazon.de/Ethik-Dietrich-Bonhoeffer/dp/3579071327/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&#038;qid=1327554170&#038;sr=8-1-spell">Ethik von Dietrich Bonhoeffer</a> und zu Beginn schreibt er über das &#8220;Denken in zwei Räumen&#8221;.<br />
Diese zwei Räume bestehen in dem Denken, dass in der Welt zwei Räume, zwei Bereiche dauernd aneinander stoßen. Zum einen ein göttlicher, heiliger, übernatürlicher, christlicher Raum und zum anderen ein weltlicher, profaner, natürlicher und unchristlicher Raum.</p>
<p>So schreibt er davon, dass der Mensch immer dazu neigt, sich in einen der beiden Räume zu stellen.</p>
<blockquote><p>Er will Christus ohne die Welt oder die Welt ohne Christus. In beiden Fällen betrügt er sich selbst. Oder aber der Mensch will in beiden Räumen zugleich stehen und wird damit der Mensch des ewigen Konflikts, wie ihn die nachreformatorische Zeit hervorgebracht hat und wie er sich selbst immer wieder als die einzige Wirklichkeit gemäße Gestalt christlicher Existenz ausgegeben hat.</p></blockquote>
<p>Seine These, die er dann weiter aufschlüsselt ist:</p>
<blockquote><p>Es gibt nicht zwei Wirklichkeiten, sondern nur eine Wirklichkeit, und das ist die in Christus offenbargewordene Gotteswirklichkeit in der Weltwirklichkeit.</p></blockquote>
<blockquote><p>Nicht zwei miteinander konkurrierende Räume stehen neben einander und machen sich gegenseitig die Grenzen streitig, so  dass die Grenzfragen immer wieder die entscheidenden der Geschichte wären, sondern die ganze Weltwirklichkeit ist bereits in Christus hineingezogen, in ihm zusammengefaßt und nur von dieser Mitte her und auf diese Mitte hin geht die Bewegung der Geschichte.</p></blockquote>
<p>In den nächsten Sätzen beschreibt er diese Gedanken ausführlicher, auch unter dem Gesichtspunkt der Theologie im Laufe der Kirchengeschichte.</p>
<p>Zum Schluss wird es praktischer. Er bezieht das ganze zum einen auf den Christen persönlich, dann aber auch auf die Rolle der Kirche unter diesem Gesichtspunkt:</p>
<blockquote><p>Wer sich zu der Wirklichkeit Jesus Christi als der Offenbarung Gottes bekennt, der bekennt sich im selben Atemzug zu der Wirklichkeit Gottes und zu der Wirklichkeit der Welt; denn er findet in Christus Gott und die Welt versöhnt. Eben darum aber ist der Christ auch nicht mehr der Mensch des ewigen Konflikts, sondern wie die Wirklichkeit in Christus eine ist, so ist er, der zu dieser Christuswirklichkeit gehört, auch selbst ein Ganzer. Seine Weltlichkeit trennt ihn nicht von Christus, und seine Christlichkeit trennt ihn nicht von der Welt. Ganz Christus angehörend steht er zu gleich ganz in der Welt.</p></blockquote>
<p>Und über die Kirche:</p>
<blockquote><p>&#8230;So ist auch die Kirche Jesu Christi der Ort &#8211; das heißt der Raum &#8211; in der Welt, an dem die Herrschaft Jesu Christi über die ganze Welt bezeugt und verkündigt wird. Dieser Raum der Kirche ist also nichts für sich selbst Bestehendes, sondern etwas immer schon weit über sich Hinausgreifendes, eben weil es nicht der Raum eines Kulturvereins ist, der um seinen eigenen Bestand in der Welt zu kämpfen hätte, sondern weil es der Ort ist, an dem von Begründung aller Wirklichkeit in Jesus Christus Zeugnis gegeben wird. Die Kirche ist der Wort wo bezeugt und ernstgenommen wird, daß Gott die Welt in Christus mit sich selbst versöhnt hat, daß Gott die Welt so geliebt hat, daß er seinen Sohn für sie gab.<br />
&#8230;Die Kirche kann ihren eigenen Raum auch nur dadurch verteidigen, daß sie nicht um ihn, sondern um das Heil der Welt kämpft. Andernfalls wird die Kirche zur &#8220;Religionsgemeinschaft&#8221;, die in eigener Sache kämpft, und damit aufgehört hat, Kirche Gottes in der Welt zu sein.</p></blockquote>

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		<title>Von Gnade überrascht</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 05:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die letzten Ausgabe der dran musste ich über die Gnade Gottes nachdenken. In den verschiedenen Artikel (z.B. Begnadigt, nicht berechtigt) geht es immer wieder darum, dass Gnade nicht die Voraussetzung der Buße und des Bekenntnisses hat. Gnade ist einfach da. Das sehen wir in Geschichten von der Ehebrecherin in Joh. 8 oder bei dem [...]]]></description>
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<p>Durch die letzten Ausgabe der <a href="http://www.dran.de">dran </a>musste ich über die Gnade Gottes nachdenken. In den verschiedenen Artikel (z.B. <a href="http://www.dran.de/dranthema/artikel/ansicht/181599begnadigt-nicht-berechtigt.html">Begnadigt, nicht berechtigt</a>) geht es immer wieder darum, dass Gnade nicht die Voraussetzung der Buße und des Bekenntnisses hat. Gnade ist einfach da. Das sehen wir in Geschichten von der Ehebrecherin in Joh. 8  oder bei dem Mann, der von seinen Freunden über das Dach zu Jesus gebracht wird. Jesus vergibt.<br />
Und wir lesen nicht, dass diese Menschen in irgendeiner Weise vorher ihr bisheriges Leben bereut und bekannt haben. </p>
<p>Gnade überrascht. Gnade kommt immer als erstes.</p>
<p>Gestern habe ich dann noch Römer 2,4 gelesen:</p>
<blockquote><p>Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Nachsicht und erkennst du nicht, dass Gottes Güte dich zur Buße führen will?</p></blockquote>
<p>Gnade überrascht. Sie ist einfach da. Sie kommt als erstes. </p>
<p>Gott ist derjenige, der seine Hand uns als erstes entgegenstreckt. Und der Mensch kann zu packen. Sich helfen lassen. Aufhelfen und weitergehen.<br />
Das ist der Schritt der Buße/Umkehr. Umkehr und Sinnesänderung ist der Schritt zu dem Gott uns führen möchte. Es ist der Moment, in dem wir gestärkt durch Gottes Hand aufstehen und weitergehen.</p>
<p>Zu erst die Gnade. Einfach so. Ohne Voraussetzung. Sie ist einfach da. Gott ist einfach da. Immer.</p>

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		<title>Bonhoeffer // der Mensch als Ebenbild Gottes und der Grund warum Gott Mensch wird</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe einen sehr interessanten Gedanken in Bonhoeffers Buch &#8220;Nachfolge&#8221; gelesen (s. 297ff.). Ich glaube hier ist auch eine gute Möglichkeit Muslimen zu erzählen, warum Gott Menschen werden musste. Gott schuf einst Adam zu seinem Ebenbild. Gott suchte in Adam als der Vollendung seiner Schöpfung das Wohlgefallen an seinem eigensten Bild, &#8220;und siehe es war [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.amazon.de/Nachfolge-Kart-Ausgabe-Dietrich-Bonhoeffer/dp/357907136X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1321458882&#038;sr=8-1"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/11zB2WKSnHL._SL500_AA300_.jpg" alt="" /></a></p>
<p><em>Ich habe einen sehr interessanten Gedanken in Bonhoeffers Buch &#8220;Nachfolge&#8221; gelesen (s. 297ff.). Ich glaube hier ist auch eine gute Möglichkeit Muslimen zu erzählen, warum Gott Menschen werden musste.</em></p>
<p>Gott schuf einst Adam zu seinem Ebenbild. Gott suchte in Adam als der Vollendung seiner Schöpfung das Wohlgefallen an seinem eigensten Bild, &#8220;und siehe es war sehr gut&#8221; (1.Mose 1,31). In Adam erkannte Gott sich selbst. So ist es das unauslöschliche Geheimnis des Menschen von Anfang an her, dass er Geschöpf ist und doch dem Schöpfer gleich sein soll. Der geschaffene Mensch soll das Bild des ungeschaffenen Gottes tragen. Adam ist <em>wie Gott</em>. Nun soll er sein Geheimnis, Geschöpf und doch gottgleich zu sein, dankbar und gehorsam tragen. Es war die Lüge der Schlange, dass sie Adam vorhielt, er müsse erst noch werden wie Gott, und zwar aus eigener Tat und Entscheidung.<br />
Da verwarf Adam die Gnade und erwählte die eigene Tat. Adam wollte das Geheimnis seines Wesens, Geschöpf und gottgleich zu sein, selbst lösen. Er wollte von sich aus werden, was er von Gott her schon war. Das war der Sündenfall. Adam wurde &#8220;wie Gott&#8221; &#8211; sicut deus-  in seiner Weise. Er hatte sich selbst zum Gott gemacht und hatte jetzt keinen Gott mehr. Er herrschte allein als Schöpfergott in einer entgotteten, unterworfenen Welt.<br />
Aber das Rätsel seines Daseins bleibt ungelöst. Der Mensch hat sein eigenes, gottgleiches Wesen, das er von Gott hatte, verloren. Er lebt nun ohne seine wesentliche Bestimmung, Gottes Ebenbild zu sein. Der Mensch lebt, ohne Mensch zu sein. Er muss leben, ohne leben zu können. Das ist der Widerspruch unseres Daseins und die Quelle aller unserer Not.<br />
Seitdem suchen die stolzen Kinder Adams das verlorene Bild Gottes aus eigner Kraft in sich wiederherzustellen. Aber gerade je ernster, je hingebender ihr Streben, das Verlorene wiederzugewinnen, und je überzeugender und stolzer der scheinbare Erfolg, desto tiefer der Widerspruch zu Gott.<br />
Ihre Mißgestalt, die sie an dem Bild ihres selbsterdachten Gottes prägen, trägt ohne ihr Wissen mehr und mehr das Bild Satans. Das Ebenbild Gottes als die Gnade des Schöpfers bleibt auf dieser Erde verloren.<br />
Aber Gott wendet sein Auge nicht von seinem verlorenen Geschöpf. Er will in ihm sein Bild zum zweiten Mal schaffen. Gott will wieder Wohlgefallen haben an seinem Geschöpf. Er sucht an ihm sein eignes Bild, um es zu lieben. <strong>Aber er findet es nicht, als indem er selbst aus lauter Barmherzigkeit das Bild und die Gestalt der verlorenen Menschen annimmt. Gott muss dem Menschenbild gleich werden, weil der Mensch dem Bilde Gottes nicht mehr gleich werden kann.</strong><br />
Gottes Bild soll im Menschen wieder hergestellt werden.<br />
Dabei geht es um ein Ganzes. Nicht das der Mensch wieder rechte Gedanken über Gott habe, nicht dass er seine einzelnen Taten wieder unter Gottes Wort stelle, sondern dass er als Ganzheit, als lebendiges Geschöpf Gottes Bild sei, ist das Ziel und die Bestimmung. Leib, Seele und Geist, die ganze Gestalt des Menschen soll das Bild Gottes auf Erden tragen.</p>
<p><em>Ich glaube das Satan uns auch gerade oft an diesem Punkt angreift. Er will uns, wenn wir uns für Jesus entschieden haben, einflößen, dass wir keine Kinder Gottes sind. Das wir immer noch genug Sünde an uns haben usw. Er greift unsere Identität, wie wir vor Gott stehen, an , weil er weiß, dass das das Fundament ist.</em></p>

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		<title>Bonhoeffer über die Bibel</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2011-11/bonhoeffer-uber-die-bibel/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hermeneutik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese gerade die neue Biographie von Dietrich Bonhoeffer &#8211; Bonhoeffer, Pastor, Märtyrer, Prophet von Eric Metaxas. An einer Stelle wird ein Ausschnitt des Briefes an seinen Schwager Rüdiger Schleicher zitiert, in dem Bonhoeffer über die Bedeutung der Bibel in seinem Leben schreibt. Finde ich klasse: Ich will da zunächst ganz einfach bekennen: ich glaube, [...]]]></description>
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<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PcpjHEODL._SS500_.jpg" alt="" />Ich lese gerade die neue Biographie von Dietrich Bonhoeffer &#8211; <em><a href="http://www.amazon.de/Bonhoeffer-Pastor-Agent-M%C3%A4rtyrer-Prophet/dp/3775152717/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1320757526&#038;sr=8-1">Bonhoeffer, Pastor, Märtyrer, Prophet</em> von Eric Metaxas</a>.</p>
<p>An einer Stelle wird ein Ausschnitt des Briefes an seinen Schwager Rüdiger Schleicher zitiert, in dem Bonhoeffer über die Bedeutung der Bibel in seinem Leben schreibt. Finde ich klasse:</p>
<blockquote><p>Ich will da zunächst ganz einfach bekennen: ich glaube, daß die Bibel allein Antwort auf alle unsere Fragen ist, und daß wir nur anhaltend un detwas demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.<br />
Die Bibel kann man nicht einfach lesen wie andere Bücher. Man muß bereit sein, sie wirklich zu fragen. Nur so erschließt sie sich. Nur wenn wir die letzte Antwort von ihr erwarten, gibt sie sie uns. Das liegt eben daran, daß in der Bibel Gott zu uns redet. Und über Gott kann man eben nicht so einfach von sich aus nachdenken, sondern man muß ihn fragen. Nur wenn ihn suchen, antwortet er.<br />
Natürlich kann man die Bibel auch lesen wie jedes andere Buch, also unter dem Gesichtspunkt der Textkritik etc.<br />
Dagegen ist garnichts zu sagen. Nur daß das nicht der Gebrauch ist, der das Wesen der Bibel erschließt, sondenr nur ihre Oberfläche. Wie wir das Wort eines Menschen, den wir lieb haben, nicht erfassen, indem wir es zuerst zergliedern, sondern wie ein solches Wort einfach von uns hingenommen wird und wie es dann Tage lang in uns nachklingt, einfach als Wort dieses Menschen, den wir lieben, und wie sich uns in diesem Wort dann immer mehr, je mehr wir es &#8220;im Herzen bewegen&#8221;, wie Maria, derjenige erschließt, der es uns gesgt, so sollen wir mit dem Wort der Bibel umgehen.<br />
Nur wenn wir es einmal wagen, uns so auf die Bibel einzulassen, als redete hier wirklich Gott zu uns, der uns liebt und uns mit unseren Fragen nicht allein lassen will, werden wir an der Bibel froh&#8230;</p>
<p>Bin ich es, der sagt, wo Gott sein soll, so werde ich dort immer einen Gott finden, der mir irgendwie entspricht, gefällig ist, der meinem Wesen zugehörig ist. Ist es aber Gott, der sagt, wo er sein will, dann wird das wohl ein Ort sein, der meinem Wesen zunächst garnicht entsprechend ist, der mir ganicht gefällig ist. Dieser Ort aber ist das Kreuz Jesu. Und wer ihn dort finden will, der muß mit unter dieses Kreuz, wie es die Bergpredigt fordert. Das entspricht unserer Natur garnicht, sondern ist ihr völlig zuwider. Dies aber ist die Botschaft der Bibel, nicht nur im Neuen sondern auch im Alten Testament.<br />
Und ich will Dir nun auch noch ganz persönlich sagen: seit ich gelernt habe die Bibel so zu lesen &#8211; und das ist noch garnicht so lange her &#8211; wird sie mir täglich wunderbarer. Ich lese morgens und abends darin, oft auch noch über den Tag und jeden Tag nehme ich mir einen Text, den ich für die ganze Woche habe, vor und versuche mich ganz in ihn zu versenken, um ihn wirklich zu hören. Ich weiß, dass ich ohne das nicht mehr richtig leben könnte.</p></blockquote>

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		<title>Zitat: üble Nachrede / Gerüchte</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2011-01/zitat-uble-nachrede-geruchte/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 08:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube&Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn jemand schlecht über Dich redet, dann lebe so, dass niemand es glaubt. Autor unbekannt Tags: Gerüchte, Nachrede, Zeugnis, Zitate]]></description>
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<blockquote><p>Wenn jemand schlecht über Dich redet, dann lebe so, dass niemand es glaubt. </p></blockquote>
<p>Autor unbekannt</p>

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		<title>Jugendarbeit &#8211; Berufung oder Hobby?</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-11/jugendarbeit-berufung-oder-hobby/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 09:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube&Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgleich]]></category>
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		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt durch den Beitrag &#8220;Von der Kunst zu brennen ohne zu kochen&#8221; von Stefan Hänsch habe ich wieder über die Beziehung zwischen Berufung und Hobby nachgedacht. In dem Beitrag empfiehlt er sich über vier Lebensbereiche Gedanken zu machen und zu schauen ob diese Lebensbereiche in einer Balance zueinander stehen. Die Lebensbereiche sind: Familie, Beziehungen, Partnerschaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Angeregt durch den Beitrag &#8220;<a href="http://www.stefanhaensch.de/?p=1642#more-1642">Von der Kunst zu brennen ohne zu kochen</a>&#8221; von <a href="http://www.stefanhaensch.de">Stefan Hänsch</a> habe ich wieder über die Beziehung zwischen Berufung und Hobby nachgedacht. In dem Beitrag empfiehlt er sich über vier Lebensbereiche Gedanken zu machen und zu schauen ob diese Lebensbereiche in einer Balance zueinander stehen.<br />
Die Lebensbereiche sind:</p>
<ol>
<li>Familie, Beziehungen, Partnerschaf</li>
<li>Beruf, Karriere, Ausbildung.</li>
<li>Geistliches Leben, Sinn, Gemeinde.</li>
<li>Hobby, Sport, Gesundheit.</li>
</ol>
<p>Ziel ist bei dieser Überlegung herauszufinden welcher dieser Lebensbereiche auf &#8220;Sparflamme&#8221; brennt bzw. welcher dieser Lebensbereiche schon fast am überkochen ist. Eine Ausgewogenheit sollte herrschen.</p>
<p>In anderen Büchern habe ich das auch schon gelesen und finde das sehr wichtig und sehr gut!</p>
<p>Ich habe mir aber gerade bei den letzten beiden Lebensbereichen, Geistliches Leben, Sinn, Gemeinde und Hobby, Sport, Gesundheit, etwas schwer getan. Diese beiden Lebensbereiche kann ich sehr schwer voneinander trennen. Wenn ich über Hobbys nachdenke, dann weiß ich, dass ich gerne lese, mit Leuten rede und gerne Sport mache. Alle drei Sachen habe ich durch die Jugendarbeit. Ich lese Bücher dafür, einfach weil mich bestimmte Dinge interessieren und das vom Gefühl her auch keine Arbeit ist. Gespräche auf verschiedener Ebene führe ich auch durch die Jugendarbeit und gerade mit den Jungs mache ich regelmäßig Sport.</p>
<p>Also ist Jugendarbeit irgendwo mein Hobby. Die Jugendarbeit umfasst viele Dinge, die ich sehr gerne mache. Auf der anderen Seite weiß ich aber, dass ich trotzdem etwas Ausgleich brauche. So genieße ich es z.B. wenn ich mit ein paar Freunden einfach nur einen Abend zusammen sind und Themen, die irgendetwas mit Jugendarbeit zutun haben, überhaupt nicht zur Sprache kommen.</p>
<p>Ich habe aber auch gemerkt, dass ich den Ausgleich bewusst planen muss. Sonst plant das keiner für mich und ich habe das immer wieder beobachtet, dass ich dann insgesamt mehr reagiere, als dass ich agiere. Ich versuche deshalb demnächst bestimmte Abende bewusst zu blocken um Zeit alleine zu haben oder um Zeit zu haben, mich mit bestimmte Personen zu treffen. In der Vergangenheit hatte ich das immer wieder, dass sonst Zeiten mit irgendwelchen noch so wichtigen Treffen gefüllt wurden. &#8220;Ich bin da verplant&#8221; oder &#8220;Nein, ich kann nicht&#8221;, sind Sätze, die ich dafür üben muss.</p>

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		<title>Zitat: Geben</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-11/zitat-geben/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 15:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube&Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geben]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann Sabine Ball in Mehr Wert als Millionen Tags: Geben, Geld, zitat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<blockquote><p>Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann</p></blockquote>
<p><em>Sabine Ball in Mehr Wert als Millionen</em></p>

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		<title>Mit Menschen im Gespräch / Unterwegs im ICE</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2010-09/mit-menschen-im-gesprach-unterwegs-im-ice/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 09:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation/Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube&Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterwegs im ICE In einem Abteil des ICE von Hannover nach Frankfurt sitzen eine Mitarbeiterin der Kinderkirche und ein Manager. Er liest den Wirtschaftsteil der FAZ, sie blättert in den Vorbereitungsunterlagen für den nächsten Sonntag. Ihr erster Impuls ist, die Unterlagen so zu halten, dass er nicht sieht, dass sie von der Kirche ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Unterwegs im ICE<br />
In einem Abteil des ICE von Hannover nach Frankfurt sitzen eine<br />
Mitarbeiterin der Kinderkirche und ein Manager. Er liest den<br />
Wirtschaftsteil der FAZ, sie blättert in den Vorbereitungsunterlagen<br />
für den nächsten Sonntag. Ihr erster Impuls ist, die Unterlagen so<br />
zu halten, dass er nicht sieht, dass sie von der Kirche ist und sich mit<br />
Kinderarbeit beschäftigt. Am besten überhaupt ein Gespräch<br />
vermeiden. Ab Göttingen ging der Plan schief.</p>
<p>Der Manager faltete die Zeitung sorgfältig zusammen, begann mit<br />
harmloser Konversation und war schnell bei seinem Beruf, offensichtlich<br />
seinem Lieblingsthema. Seine Firma stellte Verpackungen für<br />
Zahnpastatuben her und er hatte gerade ein neues Beschäftigungsmodell<br />
entwickelt, das dem Standort Deutschland völlig neue Impulse geben<br />
würde.</p>
<p>Die Frau war beeindruckt, wie ein Mensch so von der Bedeutung seiner<br />
Tätigkeit überzeugt sein konnte, ganz für eine Sache zu leben.<br />
In diesem Moment aber kam die Frage, die sie die ganze Zeit<br />
gefürchtet hatte: „Und was machen Sie so?&#8221;</p>
<p>Da kam der Heilige Geist über die Frau.<br />
Sie setzte sich kerzengerade hin und lächelte: „Ist ja<br />
interessant&#8221;, sagte sie, „ich glaube, wir haben ganz ähnliche<br />
Geschäftsinteressen. Wir haben gerade auch ein völlig neues<br />
Konzept für den Standort Deutschland entwickelt. Allerdings arbeiten<br />
wir weniger mit Verpackungen als mit Inhalten. Wir wenden theologische<br />
Basisprinzipien an, um eine positive Modifikation der Persönlichkeit<br />
unserer Klienten herbeizuführen.&#8221;</p>
<p>Er hatte keine Ahnung, wovon sie redete, hätte das aber nie<br />
zugegeben.<br />
„Äh, irgendwie habe ich schon einmal davon gehört&#8221;, meinte<br />
er. „Haben Sie ein Büro in Frankfurt?&#8221; „Oh, wir haben<br />
mindestens eins in jeder Stadt. Von Alaska bis Kasachstan. Wissen Sie:<br />
Die neuen Märkte sind für uns alte Hüte.&#8221;<br />
Ihm fiel die Kinnlade runter. Man sah richtig, wie er sein Gehirn<br />
durchstöberte, um diese große Firma zu identifizieren, über die<br />
er sicher schon ein mal gelesen hatte.<br />
„Tatsächlich arbeiten wir&#8221;, fuhr die Frau fort, „auf<br />
internationaler Ebene. Unsere Führungsebene plant, bis zum Ende der<br />
Geschäftsperiode mindestens ein Standbein in jedem Land der Welt zu<br />
haben.&#8221; Sie legte eine Kunstpause ein. „Haben Sie auch so etwas<br />
vor?&#8221;</p>
<p>„Äh, nein, noch nicht&#8221;, stammelte er. „Aber Sie haben Ihre<br />
Führungsebene erwähnt. Wie machen die das?&#8221;<br />
„Es ist ein Familienunternehmen. Es gibt einen Vater, einen Sohn und<br />
einen &#8230;,nun ja, einen guten Geist. Nun, die drei halten alles am<br />
Laufen.&#8221;<br />
„Es muss ein Haufen Kapital im Spiel sein&#8221;, sinnierte er.<br />
„Meinen Sie Geld?&#8221; fragte die Frau, „ja, das nehme ich auch<br />
an. Niemand weiß genau, wie viel, aber wir machen uns auch unsere<br />
Gedanken darüber. Der Chef scheint immer genug zu haben.&#8221;<br />
„Und die Mitarbeiter?&#8221; fragte der Mann.<br />
„Oh, die sollten Sie mal sehen. Sie haben einen ganz besonderen<br />
Geist, der das Unternehmen prägt. Es läuft ungefähr so:<br />
Der Vater und der Sohn gehen so liebevoll miteinander um, dass die Liebe<br />
sich auf die Mitarbeiter überträgt und sie sich untereinander auch<br />
lieben.<br />
Ich weiß, es klingt altmodisch, aber ich kenne Menschen bei uns, die<br />
wären bereit, füreinander zu sterben. Wie ist das bei Ihnen?&#8221;<br />
„Noch nicht so weit&#8221;, sagte der Mann und änderte seine<br />
Strategie: „Sie haben sicher gute Vergünstigungen?&#8221;<br />
„Allerdings&#8221;, strahlte die Frau, „ich habe eine<br />
Überlebensversicherung, Alters- und Todesvorsorge, alles auf Kosten<br />
des Chefs. Und das Beste: Er hat für mich ein großzügiges<br />
Appartement in einer riesigen, tollen Wohnanlage reserviert, da kann ich<br />
einziehen, wenn ich mit der Arbeit hier fertig bin.&#8221;<br />
„Äh&#8221;, sagte er verwirrt, „wissen Sie, eins beschäftigt<br />
mich noch. Ich lese viel, und wenn Ihr Unternehmen wirklich so ist, wie<br />
Sie es beschreiben, warum habe ich dann noch nie davon gehört?&#8221;</p>
<p>„Eine gute Frage&#8221;, sagte sie. „Vielleicht lesen Sie die<br />
falsche Zeitung. Immerhin blicken wir auf eine 2000 Jahre alte Tradition<br />
zurück. Aber vielleicht möchten Sie sich uns anschließen? Wir<br />
bieten ein Orientierungsseminar an für Menschen wie Sie. Menschen,<br />
die weiterkommen wollen.&#8221;<br />
„Weiterkommen, ja&#8221;, warf der Mann ein. „Aber wohin?&#8221;<br />
„Oh&#8221;, sagte die Frau, „ genau auf diese Frage haben wir uns<br />
spezialisiert.&#8221;</p>
<p>Manred Schaller, IVCG-Leitertreffen in Pforzheim </p>
<p>[<a href="http://desertcrocus.blogspot.com/2010/09/unterwegs-im-ice.html">via</a>]</p>

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		<item>
		<title>dran: Moderne Gleichnisse / Wie hältst Du das aus, Gott?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 20:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>waldy (Schrotty)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft/Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube&Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus/Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[dran]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann war seit Jahren mit Gott befreundet, und sie redeten viel. Als der Mann einmal im Wald spazieren ging, bat er Gott: &#8220;Lass mich die Welt sehen, wie du sie siehst!&#8221; &#8220;Das geht nicht,&#8221; sagte Gott. &#8220;Dazu müsstest du ich sein.&#8221; &#8220;Und in abgeschwächter Form, kannst du es mir nicht in abgeschwächter Form zeigen?&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.dran.de/fileadmin/dran/templates/main/img/latestCover.png" alt="" /></p>
<blockquote><p>Ein Mann war seit Jahren mit Gott befreundet, und sie redeten viel. Als der Mann einmal im Wald spazieren ging, bat er Gott: &#8220;Lass mich die Welt sehen, wie du sie siehst!&#8221;<br />
&#8220;Das geht nicht,&#8221; sagte Gott. &#8220;Dazu müsstest du ich sein.&#8221;<br />
&#8220;Und in abgeschwächter Form, kannst du es mir nicht in abgeschwächter Form zeigen?&#8221;<br />
&#8220;Das hältst du nicht aus.&#8221;<br />
&#8220;Bitte! Lass mich die Welt sehen, wie du sie siehst, aber so, dass ich es aushalte.&#8221;<br />
Da sah er plötzlich Tannenmeisen in den Zweigen nisten, hoch über sich, und er freute sich unbeschreiblich über die Tannenmeisen. Er hörte das friedliche Rauschen der Baumwipfel. Im Moos glitzerten Tautropfen. Käfer krabbelten über den Waldboden. Tief im Erdreich grub eine Maus ihre Gänge, er war entzückt. über die Maus, und über die Würmer, nur, dass die Maus die Würmer fraß, versetzte ihm einen Stich. Ein Reh versteckte sich im Gebüsch, nicht weit weg von ihm. Er wollte es zu sich rufen und ihm über das Fell streicheln.<br />
&#8220;Das ist gar nicht so schlecht&#8221;, lachte er, &#8220;lass mich mehr sehen, ich verkrafte es!&#8221;<br />
&#8220;Komm mit&#8221;, sagte Gott.</p>
<p>Helles Licht blendete ihn. Er fand sich unvermittelt in einer Kleinstadt wieder, und sah einen Mann, der eine Frau küsste, die nicht seine war. Es schmerzte ihn so sehr, dass er keine Luft bekam. Die Frau des Küssenden war klug und gutherzig, warum liebte er diese andere, warum wollte partout die Verbotene haben? Er machte sich das Leben kaputt, und seine Frau saß zu Hause und weinte sich die Augen aus. Da war eine Jugendliche, die sich mit zitternden Fingern eine Kanüle zwischen die Zehen stach, sie weinte, sie wollte nicht mehr leben, nicht mehr süchtig sein. &#8220;Ich weiß einen Ausweg&#8221;, rief er, &#8220;warte, tu es nicht!&#8221; Aber das Heroin floss in ihre Adern, und das Weinen hörte auf, und er musste zusehen, und er musste zusehen, wie ihr Leben zerbrach. &#8220;Gott&#8221;, ächzte er.</p>
<p>Eine alte Frau stahl im Kaufhaus, ein betrunkener Vater verprügelte seine Tochter, eine Mutter warf ihren Säugling fort. Ein Penner erfror auf der Parkbank. Ein Vierundzwanzigjähriger schlitterte mit seinem Motorrad aus der Kurve und krachte gegen einen Baum. Ein Mann entließ vierhundert Mitarbeiter und wurde reich, und jene hatten nichts mehr.</p>
<p>Dann war es ihm, als würde sich selbst von außen sehen. Und er war traurig darüber, dass er blind war und taub war, dass er Dinge nicht sah, nicht staunte, obwohl es bestaunenswerte Dinge waren, nicht half, obwohl jemand in einer Notlage steckte. Tränen liefen ihm über die Wangen und er flüsterte:<br />
&#8220;Wie hältst du aus?&#8221;<br />
&#8220;Liebe&#8221;, sagte Gott.
</p></blockquote>
<p>Titus Müller, <a href="http://www.dran.de/">dran Magazin</a>, Ausgabe Nr. 8/10</p>

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