Archives for category: Bibelnotizen

In letzter Zeit habe ich viel über das Leben mit/unter Christen nachgedacht. Was das für eine Gnade ist, aber auch oft mit Problemen zusammenhängt. Viel zu diesen beigetragen haben die Bücher “Gemeinsames Leben” von Dietrich Bonhoeffer und “Gott liebt Chaoten” von Mike Yaconelli (Eine Rezension dürfte demnächst folgen…).

Daher habe ich mich entschlossen, bzw. mit zwei anderen Jungs aus meiner Jugendgruppe, dies Thema für die nächste Bibelarbeit nächsten Freitag zu nehmen.

Ein Buch und das wird das letzte heute sein, diente uns als eine sehr gute Vorlage: “Jeder ist normal, bis du ihn kennst” von John Ortberg. Er spricht einige wichtige Aspekte für die christliche Gemeinschaft an und das tolle ist, dass er am Ende eines jeden Kapitels konkrete Fragen zum Nachdenken und zur Umsetzung gibt. Wirklich empfehlenswert!

Von den vielen Aspekten, die wichtig ist sind, haben wir uns vier ausgesucht:

  • Konfrontation – 2. Sam 12
  • Annahme – Johannes 8,1-11
  • Vertrauen – Lukas 5, 17-20;24-26
  • Vergebung – Matthäus 18,21-35
Download Kleingruppenarbeit

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch die angucken, selber verwenden oder weitergeben. Wenn ihr sie verwendet habt, wäre es schön, wenn ihr kurz schreibt wie es gelaufen ist, wie die Jugendlichen (oder wo auch immer sie anwendet) reagierten etc..

In letzter Zeit habe ich relativ viel über das Thema Gebet und mein Gebetsleben nachgedacht und mit anderen Leuten geredet.
Genau in dieser Zeit habe ich dann diesen Post
von Storch gelesen, der genau in meine Situation und mein Denken gepasst hat.

Letzten Freitag war ich in meiner Jugendgruppe mit der Bibelarbeit (ich mag das Wort nicht, kennt jemand ein anderes ;-) ) dran. Kurzerhand habe ich mich entschlossen Lukas 18, 1-8 zu nehmen. Zusammen mit noch zwei Jungs haben wir die dann eine Woche vorher ausgearbeitet und am Freitag gings dann los.

Die Bibelarbeit laufen, um kurz einmal den Ablauf zu skizzieren, in Gruppen mit einer abschließenden Zusammenfassung vorne.
Ich musste mich bei der Gruppe, in der ich war, etwas zurückhalten, da ich ja eigentlich alle Antworten kannte. So war es ziemlich interessant einfach mal zuzuhören und zu sehen, dass zumindest meine Gruppe verstanden hat, was Jesus mit dem Gleichnis aus Lukas 18, 1-8 verdeutlichen wollte:

Hier einmal den Text:

1 Mit einem Gleichnis zeigte Jesus seinen Jüngern, den Männern und Frauen, dass sie immer beten müssen und darin nicht nachlassen dürfen. Er erzählte:
2 »In einer Stadt lebte ein Richter, der nicht nach Gott fragte und alle Menschen verachtete.
3 In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe. Sie kam immer wieder zu ihm gelaufen und bat ihn: Verhilf mir zu meinem Recht!
4 Lange Zeit wollte der Richter nicht, doch schließlich sagte er sich: Es ist mir zwar völlig gleichgültig, was Gott und Menschen von mir halten;
5 aber weil die Frau mir lästig wird, will ich dafür sorgen, dass sie ihr Recht bekommt. Sonst kratzt sie mir noch die Augen aus.«
6 Und der Herr fuhr fort: »Habt ihr gehört, was dieser korrupte Richter sagt?
7 Wird dann nicht Gott erst recht seinen Erwählten zu ihrem Recht verhelfen, wenn sie Tag und Nacht zu ihm schreien? Wird er sie etwa lange warten lassen?
8 Ich sage euch: Er wird ihnen sehr schnell ihr Recht verschaffen. Aber wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde überhaupt noch Menschen finden, die in Treue auf ihn warten?«
Download Bibelarbeit zu Lukas 18 - Thema Gebet

Held

Die Helden Gottes

In dem 11. Kapitel von 1. Chronik werden Personen geschrieben, die im Dienste des Königs David standen. Genauer gesagt waren dies die Helden Davids. Normalerweise kannte ich nur Helden, bzw. Kriegshelden aus irgendwelchen mittelalterlichen oder antiken Kriegsfilmen wo Männer mit richtigen Kanten ihre Mitmenschen anführten.

Aber Nein, Helden gab es irgendwo in jedem Königreich, also auch in Davids Königsreich. Da gibt es z.B. den Joschobam, der zu den 3 der 30 Helden gehörte. Er stand auf einen Feld und erschlug 300 Phillister wie nichts. WOW… starke Sache.

Aber worum es mir eigentlich geht ist, dass es in Gottes Reich genauso Helden gibt. Und um solch ein Held zu sein, muss man keine Kante sein und “300 Phillister” wie Fliegen erschlagen. Nein, jeder kann ein Held Gottes sein, weil sobald du etwas im Reich Gottes tust, bist du ein Held bist.

Das Reich Gottes, die Gemeinde Gottes ist wie ein Körper, bestehend aus vielen Teilen. Auch obwohl einige Teile ganz unscheinbar sind, sind sie doch bedeutend und wären sie nicht da, würde etwas im Körper nicht funktionieren.

1.kor. 12,18
Gott hat unseren Körper mit vielen Gliedern und Organen geschaffen und jedem Körperteil seinen Platz gegeben, wie er es wollte.

Das heißt also es ist egal was du machst, ob du jetzt predigst und sich Massen für jesus entscheiden oder ob du nur den Gemeindehof pflegst. Du tust damit etwas für Gott und dadurch bist du ein Held.

Viel zu oft komme ich als Christ in die Gefahr zu vergleichen, auf Personen zu schauen, bei denen anscheinend so viel passiert. Das mag auch so sein und ich kann mir bei vielen Personen eine Scheibe abschneiden. Aber das schlimme ist, dass man dann oft versucht nachzuahmen und das geht so gut wie nie, dadurch wird man nur deprimiert und denkt Gott kann mich nicht gebrauchen. Dies ist aber Quatsch! Gott gebraucht dich und mich auf seine gewisse Art und Weise, und das einzige was ich tun muss bereit zu sein, mich gebrauchen und formen zu lassen.
Dann segnet Gott und wird großes mit dir tun, und warum?
Weil du ein Held Gottes bist!

Ich habe mich letztens mit einem Freund über diese Stelle unterhalten:


V.18
Wenn ich zum Gottlosen sage: ?Du musst sterben?, und du gibst diese Warnung nicht an ihn weiter und redest nicht mit ihm, um ihn von seinen bösen Taten abzubringen, damit er am Leben bleibt, dann wird er wegen seiner Sünde sterben, doch ich werde dich für seinen Tod zur Verantwortung ziehen.
V. 19 Wenn du ihn aber warnst und er sich trotzdem nicht von seiner Gottlosigkeit und seinem schlimmen Lebenswandel abbringen lässt, dann wird er wegen seinen Sünden sterben, während du dein Leben gerettet hast.
V. 20 Wenn ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt und etwas Böses tut, dann bringe ich ihn zu Fall, und er wird sterben, wenn du ihn nicht warnst. Wegen seinen Sünden wird er sterben und seine guten Taten von früher werden ihm nicht helfen. Doch ich werde dich für seinen Tod zur Verantwortung ziehen.

Wir wurden über diese Stelle nicht ganz schlau, weil wir versucht haben uns das praktisch vorzustellen.
Wenn ich als Christ jemanden nicht von Gott und von der Rettung durch Jesus erzählt habe, wie genau kann ich dann für dessen eventuellen Tod zur Rechenschaft gezogen werden?
Durch Jesu Tod bin ich ja für immer von der Schuld befreit und Gottes Sohn, also wie würde dieses “zur Verantwortung ziehen” aussehen?

Vielleicht dadurch, dass ich nachher im Himmel weniger Lohn bekomme (aber wird mir das nicht egal sein, weil es ja kein Neid gegenüber anderen im Himmel geben wird?)?

Ich hoffe ihr versteht meine Frage und vielleicht kann ja der eine oder andere, z.B. Danny, Simon, haso, Karl , Storch oder auch die anderen. Fühlt euch frei.