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Nach Wochen gibt es jetzt mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Mein bloggen ist zum stillstand gekommen, weil die letzten Wochen persönlich sehr anstrengend waren.

Ab nächster Woche wird wieder gebloggt.

Einige wenige Worte zu Weihnachten…

“Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.” Joh 1.14

In Jesus Christus hat Gott uns zu Weihnachten “Gnade” und “Wahrheit” gebracht. Was genau steckt hinter diesen Worten?

Die Hoffnung für alle übersetzt an dieser Stelle: “In ihm sind Gottes vergebende Liebe und Treue zu uns gekommen.” Während die Gute Nachricht von “Güte und Treue” spricht.

Ehrlich gesagt finde ich beide Übersetzungen schwach. Andere morderne Übersetzungen wie Neues Leben oder Neue Genfer Übersetzung haben Gnade und Wahrheit stehen lassen und nicht versucht, durch eine Interpretation zu ersetzten.

Hier nun kurze Gedanken zu den beiden Wörtern, die die Herrlichkeit Jesu ausgemacht. Es war die Herrlichkeit, der Menschen begegnet sind und ihr Leben verändern ließen (oder eben auch nicht!). Jesus hat es geschafft, Gnade und Wahrheit zusammen zu bringen, was uns Menschen sooft schwer fällt.

Wahrheit ohne Gnade ist brutal: Wir können jemanden die Wahrheit vor den Kopf hauen (zB: seine Schwächen und Fehler), doch ohne Gnade bringt das den Menschen nicht weiter. Er wird erschlagen mit der Wahrheit.

Gnade ohne Wahrheit ist billig: Wenn wir jemanden seine Schuld an uns immer wieder vergeben und sagen: “War ja nicht so schlimm. Ist okay.”, ist das eine billige Gnade, ohne Konsequenzen, ohne Veränderung und somit kraftlos.

Mit der “Gnade und Wahrheit” wünsche ich euch ein frohes Fest!

Meine Verlobte Rosi und ich sind derzeit auf der Suche nach einem Trauvers. Wir wünschen uns eine Art Lebensmotto, das uns begleitet und Ausrichtung auf unser gemeinsames Leben gibt. Derzeit haben wir zwei in engerer Auswahl:

Phil 2,3 “… in Demut achte einer sich höher als sich selbst.” (LU)

Hebr 10,24: “Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun.” (NGÜ)

Eigentlich finde ich beide Verse sehr passend. Wie viele Beziehungen gehen daran kaputt, dass es nur um die eigenen Wünsche, Ziele und Verwirklichungen dessen geht?! In den Versen kommt die Verantwortung dem Anderen gegenüber sehr deutlich zum Ausdruck, was schnell untergehen kann. Hebr 10,24 drückt das im aktiven “gegenseitig dazu anspornen” aus. Viele Beziehungen “spornen” sich zu gar nichts mehr an. Kein Weiterkommen in der Beziehung, in der Persönlichkeit im gemeinsamen Glauben an Gott. Wobei doch gerade die Ehe als tiefe Beziehung zweier Personen eine Schmiede zur persönlichen Entwicklung werden kann. Oder!?

Anfangs war es nur ein wenig Husten. Später wurde dieser husten immer schlimmer. Ich konnte kaum zwei Minuten reden, ohne durch einen Hustenanfall unterbrochen zu werden. Später waren es schlaflose Nächte, Reizhusten bis zum Erbrechen, andauerndes frieren und Kräftelosigkeit. Warum all das? Vielleicht hat mir Gott eine Antwort geschenkt.

  • Ich muss weniger reden, damit Gott mehr in meinem Leben zu Wort kommt.
  • Ich habe weniger Kraft, damit Gottes Kraft in mir zu meiner ganzen Stärke wird.
  • Ich habe weniger Appetit, damit ich mir bewusst mache, dass ich nicht nur vom Brot allein lebe.
  • Ich liege nachts wach auf meinem Kissen, damit ich zum Himmel schaue, von wo mir Hilfe kommt.

Manchmal kann Gott auch nur über Krankheit in das Leben eines Menschen sprechen. Bei mir war das wohl bereits in meiner dritten Dienstwoche als Jugendpastor nötig.