Archives for the month of: März, 2010

Eine deutliche Zunahme der Jugendgewalt hat der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann beobachtet. Im TV-Sender “Phoenix” plädierte er dafür, gewalttätigen Jugendlichen mit Liebe statt Strafen zu begegnen. Die Gewalt Jugendlicher zeige den schlechten Zustand der Gesellschaft, sagte er.


Foto: Michael Panse/ flickr

Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann sieht eine klare Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Das sagte er am Mittwoch in der Talkshow “Phoenix Runde” zum Thema “Ein Jahr nach Winnenden – Wird unsere Jugend immer brutaler?”, wie “Phoenix” am Donnerstag mitteilte. Bei gewalttätigen Jugendlichen stellte er eine “dissoziale, fast autistische Unfähigkeit zu kommunizieren” fest. Die Ursachen der zunehmenden Jugendgewalt seien gesellschaftlicher Natur: “Die Taten spiegeln einen restlosen Verfall, eine Hemmungslosigkeit unseres öffentlichen Lebens, unserer Kultur wider”.

Mehr Kontrolle, Disziplin und Strafen seien der falsche Weg, der Jugendgewalt entgegen zu wirken. Vielmehr seien emotionale Nähe, feste Bindung und Zuneigung der Schlüssel zu erfolgreicher Erziehung. “Liebe ist das einzige Präventionsprogramm, das wir organisieren und gestalten müssen, und zwar rechtzeitig. Wir müssen begreifen, wie die Kinder so kalt und dissozial geworden sind”, sagte Bergmann und weiter: “Alles wirkt besser als Disziplin und Strafe.”

Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig beklagt in der Talkshow einen Autoritätsverlust des Staates und sieht ebenfalls ein Absinken der Hemmschwelle zur Gewalt bei Kindern und Jugendlichen: “Die Laissez-faire-Strukturen sind überholt, wir müssen staatliche Institutionen in ihrer Handlungskompetenz stärken.” Die Richterin beobachtet dieselben Phänomene der Jugendgewalt in sozial schwachen Familien im gesamten Bundesgebiet. Als letztes Mittel helfe bei nicht-strafmündigen Tätern nur der Kindesentzug: “Wenn die Eltern sich um das Wohlergehen der Kinder und ihre Erziehung überhaupt nicht kümmern, gibt es zur Herausnahme aus der Familie keine Alternative”.

Wolfgang Bergmann ist Diplom-Pädagoge und Leiter des “Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie” in Hannover. (pro)

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Ich habe gestern in meiner Jugendgruppe einen Vortrag über das Thema: “Kann ich der Bibel vertrauen?” gehalten. Von meinem Studium aus hatten wir 3 Tage Unterricht darüber. Daher fiel es mir gar nicht so leicht, den richtigen Inhalt rauszupicken und zusammen zu stellen. Zu Mal ich auch kein Mensch für eher theoretische Themen mit vielen Fakten und Daten bin. Da reizen mich die praktischeren Themen sehr viel mehr.

Insgesamt hat es aber doch Spaß gemacht, die Vorbereitung sowie der Vortrag selber.

Unten könnt ihr die Präsentation und den Vortrag runterladen.

Kann ich der Bibel vertrauen?
Download Kann ich der Bibel vertrauen?

Führungspersönlichkeiten lieben den Fortschritt. Nichts ist entmutigender irgendwo gestrandet zu sein, wo es nicht mehr weitergeht. Fortschritt setzt aber Veränderung voraus.
Menschen in Organisationen, Firmen und Gemeinden wünschen sich Stabilität. Veränderung und Fortschritt wird da oft als Widerspruch angesehen.
Eine Führungspersönlichkeit kann das aber nicht akzeptieren. Den Status quo zu akzeptieren heißt ein Todesurteil anzunehmen. Der letzte Satz einer sterbenden Gemeinde ist: “Das haben wir schon immer so gemacht..”.

Führungspersönlichkeiten stellen in Fragen, was ist – im Interesse von etwas, das sein könnte und sein sollte. Das zu erkennen macht noch niemanden zu einer Führungspersönlichkeit. Die Führungsrolle fällt dem zu, der den Mut hat, nach seinen Erkenntnissen zu handeln. Mut ist eine unabdingbare Eigenschaft.

Derjenige der als Erster zu neuen Ufern aufbricht, ist ein Anführer und hat Mut. Mut ist die Grundlage für Führungsverantwortung.

Neben der Aufgabe den Status quo zu hinterfragen, hat die Führungsperson die Aufgabe die Menschen an Orte zu führen, an denen sie bisher noch nicht waren. Meistens müssen die Menschen sogar dorthin geführt werden, wo man selbst noch nicht war. Da ist es selbstverständlich, dass Menschen Angst haben. Genauso wie bei Betreten eines dunklen Zimmer, dass man bisher nicht kennt. Führen erfordert den Mut, im Dunkeln zu wandern.
Angst widersetzt sich der Logik, die Menschen um einen herum werden auf viele logische Informationen und Argumente nicht reagieren. Daher ist die Art, wie eine Führungsperson auf Dunkelheit reagiert, entscheidend ob die Menschen ihm auch die Führung anvertrauen oder nicht.

Mut ist nicht das Fehlen von Angst. Mut setzt Angst voraus. Hätten wir beispielsweise gewartet, bis die Angst verschwindet, bevor wir das erste Mal vom Sprungbrett ins Wasser tauchten, dann stünden wir heute noch da.

Mut hat auch etwas mit Risiko zu tun. Oft muss das Risiko eingegangen werden auch Fehlschläge zu machen. Führungspersonen leben leichter damit es versucht zu haben und gescheitert zu sein, als es gar nicht erst versucht zu haben.
Durschnittsmenschen haben Angst davor, eine neue Chance zu ergreifen. Führungspersonen haben Angst davor, sie zu verpassen.

Man kann nicht führen ohne Risiko einzugehen. Man geht kein Risiko ein, wenn man keinen Mut hat. Mut ist eine unverzichtbare Führungsqualität