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Zitat aus “Jesus for President”
Das große Paradox und der Humor, mit dem Gott kühn seine Macht einsetzt: Ein stotternder Prophet wird zur Stimme Gottes, eine kinderlose alte Dame wird Mutter eines Volkes,
ein Hirtenjunge wird ihr König …
und ein Säugling ohne Heimat soll sie nach Hause führen.

Dazu passt dieser Vers, der mich immer wieder motiviert:

2. Kor. 3,5 (Einheitsübersetzung)
Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott.

Der Titel des Buches das ich vor 3 Stunden von der Post erhalten habe ist schon lustig: Jesus for President. Jedem dem ich von dem Buch erzähle, schaut erstmal komisch und ein Grinsen anschließend ist nicht zu vermeiden. Macht das wirklich Sinn? Jesus als Präsident, Vorsteher einer Nation oder worum geht es überhaupt in dem Buch?

Das Buch ist wirklich schick gemacht, das Design total ansprechend – nicht umsonst zahlt man 20€ dafür. Der Inhalt sieht ebenfalls sehr viel versprechend aus. Die Einleitung habe ich bereits hinter mir. Das AT in dem ganzen Buch als “Hebräische Heilige Schrift” umbenannt. Wieso nicht?

Weitere Seiten folgen in den nächsten Wochen noch -ob ich was dazu schreibe, werde ich sehen.
Mein Ziel ist es, dass Buch bis zum Studientag am 1. November, wo der gute Autor des Buches der Redner ist. Weitere Infos hier.

Gegen Juni haben wir uns mit dem Team hier in Bielefeld überlegt das Projekt in active-zone Bielefeld vom Namen her zu ändern. Inspiriert wurden wir vom dem Projekt active-zone in Köln und anfangs wollten wir einfach erstmal anfangen und keine großartige Mühe in einen Namen investieren, zumal wir auch gar nicht wussten wie sich die Arbeit entwickelt.

Mittlerweile sind zwei Jahre her, wir sind immer noch dabei, machen jede Ferien etwas, treffen uns jeden Sonntag mit den Teens und haben auch eine Hausaufgabenhilfe gestartet. Zwischendurch wurden wir schon mal mit der Arbeit in Köln verwechselt und so musste ein neuer Name her. Auch weil jede Arbeit ihr eigenes Ding, mit einem eigenen Hintergrund, anderen Teens und anderen Mitarbeitern ist.

Die Kids und Teens haben die Ferienaktionen oft ein “fest” genannt. Das fanden wir irgendwie klasse, weil das ausdrückt, dass es etwas Besonderes für sie ist. Die Zeit mit ihnen ist etwas Besonderes und immer wieder spannend. Seit jetzt gut 1,5 Jahren machen wir auch jeden Sonntag etwas mit ihnen und unser Wunsch ist noch mehr im Leben und Alltag von ihnen zu sein. Wir wollen ein Punkt im Alltag sein.
So entstand der Name festpunkt. – Ein fester punkt für Kids und Teens, der ihren Alltag zu einem fest macht.
Das ist die Kurzbeschreibung. An einem Log wird gerade noch gebastelt.

Wenn ihr mehr wissen wollt oder den Rundbrief kriegen wollt, schreibt mir einfach.

Ich habe so eben das Buch “Deutschlands große Chance – Was sich Kinder wünschen und warum wir sie unbedingt ernst nehmen müssen” von Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher gelesen.

Der Gründer und der Pressesprecher der Kinderarche haben damit ihr drittes Buch herausgegeben. 2007 wurde das Buch “Deutschlands vergessene Kinder” und 2008 “Deutschlands sexuelle Tragödie” veröffentlicht. Gerade das letztere wurde viel diskutiert und hat einiges in Bewegung gebracht. Es zeigt die sexuelle Verwahrlosung vieler Kinder in Deutschland.

In dem neuen Buch geht es um die Wünsche und Träume der Kinder. In einer Studie wurden im Sommer 2008 200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren befragt. Über diese Studie hinaus gab es noch weitere Befragungen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Dabei ließen sich vor Allem bei sozial benachteiligten Kindern vier Hauptwünsche herauskristallisieren:

  • das Gefühl, willkommen zu sein
  • Zeit und Zuneigung von Erwachsenen
  • Förderung und Forderung
  • eine Perspektive

Nach diesen Hauptwünschen ist auch das ganze Buch aufgeteilt. Erst wird der Wunsch in ein paar Seiten beschrieben und anschließend gibt es Porträts von Kindern (insgesamt 22 Geschichten).
Im 5 Kapitel gibt es Infos und Tipps was die Gesellschaft, aber vor Allem jeder Einzelne machen kann. Auch hier gibt es dann Porträts mit Geschichten von Kindern, die durch Anstrengung von Einzelpersonen, Vereinen, Werken und Gemeinden einen guten Weg gehen konnten.

Ziel des Buches ist es aufzuzeigen welchen Stellenwert Kinder heute in unserer Gesellschaft haben und gerade warum es so wichtig ist über diesen Stellenwert und die Haltung nachzudenken. 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention beschlossen, die sichern sollen, dass in allen UN-Mitgliedsstaaten diese Rechte gesichert werden. In Deutschland herrschen diese Rechte – jedoch haben lange nicht alle Kinder die gleichen Chancen.

Die Autoren warnen davor, dass wenn die Haltung der Gesellschaft gegenüber den Kindern sich nicht in den nächsten Jahren nicht ändert, Deutschland vor einem sozialen GAU steht. Denn die meisten Kinder werden in Hartz IV-Familien geboren und viele dieser Kinder werden selber zu Hartz IV Empfängern, da sie keine Perspektive vorgelebt kriegen, keine Chancen sehen, die Schule früher abbrechen…

Das Buch finde ich sehr gut zu lesen, die Abwechslung zwischen Informativen Teilen und den lebensnahen Berichten macht das Ganze ansprechend und malt die Situation gut vor Augen. Es geht dabei aber nicht darum, dass das Buch gut zu lesen und interessant ist. Lesen und Weglegen ist da nicht. Dazu ist das Thema zu wichtig.
Ich sehe da eine riesige Verantwortung und Möglichkeit für Christen in Deutschland! Dazu muss man nicht sofort ein Werk gründen wie die Kinderarche – aber man kann klein anfangen, indem man erstmal die Augen aufmacht und schaut was mit den Kindern vor Ort los ist. Das Buch motiviert und fordert dazu heraus – und das ist gut so!

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