Archives for the month of: April, 2009

Ich bin via context21 auf ein super Video über Gemeinde gestoßen: “What is the Church?”

Wir sind nicht evangelistisch …

1. …weil wir keine Ahnung haben, wie man im 21. Jahrhundert den Deutschen ein Deutscher ist, obwohl wir uns die ganze Zeit darüber streiten, wie man richtig evangelisiert

2. …weil wir für Evangelisation keine Power mehr haben, denn wir verballern unsere Power lieber im Fitnessstudio, am Bildschirm oder vorm Fernseher

3. …weil Evangelisation für uns erst nach Feierabend beginnt, denn wir sind ja schließlich keine Vollzeitler

4. …weil wir nicht nach dem Motto „Dein Reich komme!“, sondern nach dem Motto „Mein Reich komme!“ leben

5. …weil gute evangelistische Maßnahmen ganz schön teuer sind und wir unser Geld lieber für „schönere“ Sachen ausgeben

6. …weil wir viele Veranstaltungen haben, bei denen wir unsere christliche Subkultur pflegen und fast keine, wo man „normale“ Leute mit hinnehmen kann

7. …weil wir nicht gerafft haben, dass wir ein Bankkonto und eine Villa im Himmel haben und uns deshalb hier einrichten, als würden wir hier ewig leben

8. …weil Evangelisation für uns ein Hobby ist und wir haben viele Hobbys

9. …weil wir leben, was wir glauben aber gerne glauben, was wir nicht leben

10. …weil wir nicht tun, was wir hören, aber gerne hören, was wir nicht tun

11. …weil es bequemer ist es nicht zu tun, als es zu tun

12. …weil wir uns dann vielleicht um Leute kümmern müssten, die uns nicht sympathisch sind und darauf haben wir einfach keinen Bock

13. …weil es uns nicht fertig macht, dass unsere Freunde in die Hölle kommen, aber uns macht die Angst fertig unseren Freunden was „Absurdes“ aufzuquatschen

[via EC-Jugend]

  1. Eine Gruppe braucht einen Leiter. Wenn immer abgestimmt wird, was als nächstes passieren soll, dann wird meistens nicht viel passieren. Ein guter Leiter sorgt für eine gute Gruppe.
  2. Eine gute Gruppe hat ihren Kern in Gottes Wort. Es kann ziemlich schnell passieren, dass es bei einer Gruppe nur noch um die Beziehungen in der Gruppe geht. Beziehungen sind mehr als wichtig, aber den Fokus in der Gruppe auf Gottes Wort zu legen, bringt wirklich weiter.
  3. Eine Gruppe hat eine vertrauensvolle Atmosphäre. Wenn die Menschen nicht offen reden können, ohne Angst haben zu müssen, abgelehnt, verurteilt, ausgelacht oder dem Klatsch zu verfallen, dann wird die Gruppe nicht lange bestehen.
  4. Eine Gruppe dreht sich nicht nur um sich selbst.Den Blick nach Außen zu öffnen und gemeinsam anderen Menschen dienen, schweißt zusammen und verändert.
  5. Eine Gruppe braucht Pausen. Oft ist es gut den Sommer als Pause zu nehmen. So freut man sich mehr, wenn es wieder losgeht und hat viel zum Austauschen.
  6. Eine Gruppe hält zusammen. Eine Gruppe geht gemeinsam durch Trauer, wenn jemand trauern muss, eine Gruppe freut sich zusammen. Das beste (das brauch aber auch Zeit) ist es, wenn die Personen sich auf die Gruppe verlassen können und wissen die Gruppe steht mir bei.

[via lifechurch.tv]