Archives for the month of: Dezember, 2008

Ich habe mir heute ein paar Gedanken zum Jahresrückblick gemacht. Generell bin ich nicht der Fan davon, wenn oft auf Veranstaltungen in Gemeinde oder Jugendarbeit meistens krampfhaft und unnatürlich ein Jahresrückblick gemacht wird bzw. was man sich für das neue Jahr vornimmt.
Ersteres finde ich an sich interessanter und habe mir daher mal spontan ein paar Fragen ausgedacht:

Persönliche / eigene Reflexion

  • Welche Personen hast du neu kennengelernt?
  • Zu welchen Personen ist der Kontakt weniger geworden oder ganz abgebrochen?
  • Welche Konflikte haben dich beschäftigt?
  • Welche Bücher hast du gelesen?
  • Welche „größeren“ Entscheidungen musstest du treffen?

Allgemeine Reflexion (z.B. für das Leitungsteam)

  • Was hat dich in dem letzten Jahr motiviert + begeistert?
  • Was hat dich frustriert und demotiviert?
  • Was für Aufgaben hast du dies Jahr erledigt, waren neue und herausfordernde dabei?
  • Wo hast du dazugelernt?
  • Wo hast du versagt, was ist dir nicht gelungen?

weiter Fragen

  • An welchen Traum erinnere ich mich?
  • Wer oder was hat mich wirklich überrascht?
  • Welche Person habe ich enttäuscht?
  • Welcher Streit ist gut ausgegangen?
  • Was hab ich verloren oder gefunden?
  • Welchen Wunsch habe ich mir erfüllt?
  • Welchem Vorsatz bin ich treu geblieben?
  • Welche neuen Freunde habe ich gewonnen?
  • Was war mein glücklichster Tag?
  • Was war mein traurigster Tag?
  • Was war mein größter Erfolg?
  • Was war meine bitterste Niederlage?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Worin bin ich stärker geworden?
  • Welcher Abschied fiel mir schwer?
  • Was hat zum Guten gewendet?

Wie macht ihr das? Nehmt ihr euch Zeit um über das Jahr nachzudenken? Welche Fragen stellt ihr euch?
Macht ihr zu dem Thema etwas in euer Gemeinde, Jugendarbeit?

Habe per Artikel bei ZEIT ONLINE über die Vermehrung der Tafeln seit 1993 gelesen. Damals fing die erste Tafel in Berlin an, mittlerweile gibt es nach dem Stand Juni 2008 787 deutschlandweit.

Was sagt das über die Entwicklung in Deutschland? Werden die Leute ärmer oder wurden die Augen nur für die Armen geöffnet?


Nicht nur barmherzig ein paar Münzen spenden, sondern grundlegend was gegen unfaire Lebensbedingungen tun. Ein Plädoyer, diesoziale Dimension von Gottes Evangelium wieder anzupacken.

Ein ganz normaler Sabbattag. Jesus geht wie gewohnt in die Synagoge von Nazareth. Ihm eilt bereits sein Ruf voraus und man fragt sich: „Wer genau ist dieser Mann?“ Was er bisher in den umliegenden Synagogen gelehrt hat, kann man nur vermuten. Dieser Tag wird kein normaler bleiben. Denn er macht klare Ansagen. Und handelt sich richtig Ärger ein. Er steht auf, lässt sich das Buch Jesaja geben und liest: „Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt mit dem Auftrag, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen, und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen.“

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Habe die Tage diesen Artikel gelesen: Online-Sesucht Porno, na und?. Finde den an sich ganz interessant. Wusste bisher nicht ob und wieviel das Thema auch in der säkularen Welt behandelt wird.
Habe mir vor kurzem auch das Buch “Deutschlands vergessene Tragödie” gekauft, werde es die nächsten Wochen lesen. Den Artikel kann ich empfehlen, obwohl der jetzt nicht sehr aufschlussreich ist, sondern lediglich ein paar Meinungen wiedergibt.