Archives for the month of: November, 2008

Seit einiger Zeit habe ich ,motiviert durch meine Teamleiterin hier beim stoffi, angefangen jeden Tag zu versuchen eine “verrückte” Tat zu machen. Einiges ist wirklich verrückt, das Andere weniger – es klappt auch nicht wirklich jeden Tag.
Irgendwie kamen wir mit meinem WG Kollegen auf den Gedanken jeden Tag ein Wunder Gottes zu erwarten und aufzuschreiben. Ein Wunder, etwas wo wir Gottes Wirken sehen. Gott handelt nämlich jeden Tag, wirkt jeden Tag – doch viel zu oft sind meine Augen für das Wirken Gottes verschlossen und sehen die kleinen Dinge gar nicht mehr.
Ich habe das Ganze dann etwas abgewandelt und es “Jeden Tag eine verrückte Tat Gottes”, genannt. Verrückt muss es nicht sein – wie schon geschrieben, kommt es meistens auf die kleinen Dinge an. Auch hier gelingt es mir nicht jeden Tag etwas aufzuschreiben, oft auch weil ich nicht daran gedacht habe, nicht beobachtet habe und vieles selbstverständlich genommen habe.
Was ich bisher aber sagen kann, dass durch die Dinge, die ich aufgeschrieben habe, ich für eine Menge Dinge mehr dankbar bin und bewusster wahrnehme.
Denn Gott wirkt jeden Tag, ob verrückt in meinen Augen oder nicht – egal! Hauptsache meine Augen sehen das verrückte, wenns da ist.

Wer alles anders macht, als die Anderen, der macht mehr richtig, als die meisten



Daniel mein WG Kollege

Wir haben letztens bei uns in der WG bzw. mit den anderen Praktikanten über unser geistliches Zuhause geredet. Sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unser geistliches Zuhause im stoffi (Abkürzung für den stoffwechsel) selber haben. Anfangs dachte ich noch mich bis Weihnachten auf eine Gemeinde festzulegen, zu der ich jeden Sonntag gehen werde, aber mittlerweile bin ich davon weggekommen. Der Stellenwert des sonntäglichen Gottesdienstes hat sich total verändert und einiges an Bedeutung verloren. Es ist nicht so, dass ich den sonntäglichen Gottesdienst für unnötig halte, aber bisher war es oft so, dass die Woche und das Gemeindeleben auf den Sonntag hinausgelaufen ist. Auf Predigt, Lobpreis und Gemeinschaft mit Christen.
Im stoffi fängt jedes Team mit einem Gebet, einer Andacht oder einer Lobpreiszeit an. Um 12 Uhr wird für 5 Minuten die Arbeit angehalten um für das zu beten, was man bisher gemacht hat, gerade macht oder noch machen möchte. Abends sitzen wir oft in der WG oder mit den anderen Praktikanten und reden mal mehr mal weniger auch über geistliche Dinge. Hier merke ich wirklich Gemeinde zu leben, die basics von Gemeinde deutlich zu sehen (Gebet, Gespräch, Gemeinschaft, Lobpreis, Input).

ZeitOnline-Zuender hat sich was lustiges ausgedacht und Websites von historischen Personen gebastelt.


1. Jesus von Nazareth
Jesus’ Seite wäre so einfach gewesen wie er selbst. Wer sich mit Flashapplikationen und anderen Spielereien befasst, verliert wertvolle Zeit, Liebe unter die Menschen zu bringen. Wichtig ist nur die interaktive Beichtfunktion und, dass die Seite in allen Sprachen verfügbar ist.






2. Gaius Julius Caesar
Es war nicht schwer, ein gutes Vorbild für die Seite des Imperators zu finden. Wir haben einfach die von George W. Bush genommen. Zeitlos gut, wie wir finden.








3. Che Guevara
Ganz klar: Che hätte getwittert. Anders lässt sich aus dem bolivianischen Hochland kaum eine Site betreiben. Es nerven nur die ständigen Liebesbekundungen irgendwelcher Dorfteenies. Dafür funktioniert der Shop ganz gut.




weitere: Illuminaten, Kolumbus, DDR

[via zuender]