Archives for the month of: Mai, 2008

Die letzten und nächsten Wochen waren/werden ziemlich turbulent -vielleicht hat man das hier auch gemerkt. Dinge wie die Zusammenfassung von “Jugendarbeit mit Vision” schaffe ich leider nicht mehr nachzukommen.
Das hängt auch damit zusammen, dass ich ab August ein FSJ anstelle des Zivi bei stoffwechsel in Dresden anfangen werde. Daher gibt es einige Dinge in der Jugendarbeit fertig zu machen um die dann abgeben zu können. active-zone findet im August statt, diesmal mit etwas mehr Aufwand im thematischen Bereich.

Bei stoffwechsel werde ich an einem neuen Projekt mitarbeiten. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Gerade dabei habe ich letztens die Stelle aus 2. Kor. 12 gelesen, in der Paulus schreibt, dass Jesus seine Kraft und seine Stärke ist. Das hat mir geholfen und hilft mir immer wieder. Jesus ist meine Kraft, wenn ich viel um die Ohren habe!

Die letzten Tage, um genau zu sein seit Mittwoch, war ich auf einer Predigerkonferenz. Organisiert wurde das ganze vom BTG, dem Bibelseminar Bonn. Es waren auch ein paar Amis vom Southwestern Baptist Seminary da.

Es gab verschiedene Workshops bei denen man Donnerstag und Freitag dabei sein konnte. In den Hauptvorträgen ging es um die Themen:

  • Der Prediger und seine Berufung
  • Der Prediger und seine Botschaft
  • Der Prediger und seine Zuhörer
  • Der Prediger und seine Hingabe

Insgesamt ein paar sehr eindrucksvolle Tage mit guten Gesprächen und viel Input. Muss mir das ganze auf jeden Fall nochmal angucken, habe aber schon ein paar Dinge zum umsetzen. Vielleicht poste ich auch ein paar Notizen von den Vorträgen…

Christen sind heuchlerisch, antihomosexuell, abgeschottet, zu politisch und verurteilend. Das ist das Bild, das viele US-amerikanische Nichtchristen vom Christentum haben, fanden die Buchautoren David Kinnaman und Gabe Lyons in einer dreijährigen Studie in den Vereinigten Staaten heraus. Die Ergebnisse sowie zahlreiche Hintergründe haben sie im Buch “Unchristlich” zusammengefasst.

[via pro]

Habe das Buch gestern bekommen, werde es so schnell wie möglich lesen. Bin gespannt….

Studie unter Jugendlichen: Religion beeinflusst Gewaltbereitschaft

Gewalt ist unter muslimischen und jüdischen Jugendlichen doppelt so stark akzeptiert wie unter jungen Christen. Eine europäische Forschergruppe unter Leitung des Würzburger Religionspädagogen Hans-Georg Ziebertz ging der Frage nach: “Wie stark beeinflusst die religiöse Orientierung die Lebensgestaltung und Wertorientierung bei Jugendlichen?”

Die Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen wird offenbar stark durch das Zusammenwirken von Nationalkultur und Religion beeinflusst. Für die Studie befragten die Wissenschaftler in den vergangenen vier Jahren rund 10.000 Jugendliche aus Europa, der Türkei und Israel. Rund 5,4 Prozent der Befragten gaben an, bei der Durchsetzung politischer Vorstellungen bereits Gewalt angewendet zu haben, und etwa 37,2 Prozent finden Gewaltanwendung unter bestimmten Voraussetzungen gerechtfertigt. Mehr als die Hälfte lehnten Gewalt bei der Durchsetzung politischer Ziele strikt ab. Unter muslimischen und jüdischen Jugendlichen zeigen sich doppelt so viele gewaltbereit wie junge Christen.

Stark fallen auch die Unterschiede im Hinblick auf Fremdenfeindlichkeit aus. Während 20 Prozent der christlichen Jugendlichen Sympathie für Fremdenfeindlichkeit zeigen, sind es rund 30 Prozent unter den muslimischen und etwa 50 Prozent unter jüdischen Befragten. Dennoch könne “Religionszugehörigkeit nicht als isolierter Grund” ausgemacht werden, so Ziebertz. Denn beispielsweise näherten sich die Werte der in Westeuropa aufgewachsenen Muslime bei Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit denen der westlich-christlichen Jugendlichen an. “Es muss somit ein Mix von Nationalkultur und Religion als Einflussgröße angenommen werden.”


“Traditionell katholische Länder fremdenfeindlicher”

Ebenfalls müsse im christlich dominierten Europa auch zwischen den Konfessionen unterschieden werden. So sei die Gewaltbereitschaft und Fremdenfeindlichkeit in traditionell katholischen Ländern wie Polen und Kroatien höher als im übrigen Europa. Neben den religiösen Einflüssen befördern aber auch die Kultur und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale solche Tendenzen wie beispielsweise problematischen Elternbeziehungen oder Autoritätshörigkeit.

Zudem zeigt sich bei Jugendlichen, die überzeugt sind, ihre Religion sei die einzig wahre, eine erhöhte Gewaltbereitschaft. Diese Haltung werde vor allem von jungen Muslimen in der Türkei, jüdischen Jugendlichen in Israel und Katholiken in Polen vertreten, heißt es in der Studie. Weiter stünden diese Jugendlichen mit einer monoreligiösen Haltung der Idee Europas als einem vielgestaltigen Kulturraum oft skeptisch gegenüber. “Interessant ist, dass stark religiöse Muslime, Juden und Christen ähnliche Denkstrukturen aufweisen”, so der Religionspädagoge. “Die Unterschiede sind graduell, aber nicht strukturell.” (PRO)

[via pro medienmagazin]

Update
Dazu hier auch noch ein Artikel bei Spiegel Online über die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2007, aus der hervorgeht, dass Jugendliche immer gewalttätiger werden.