Ich war mit um die 100 anderen, meist unbekannten Personen, am Wochenende auf dem Dünenhof in Cuxhaven. Der Gordon MacDonald aus USA war da. Ein Mann mit einer menge Erfahrung, dass kann man auf jedenfall sagen. Er hat viele gute Gedanken gehabt und vieles aus seinem eigenem Leben widergegeben erzählt und als Beispiel benutzt. Was ich noch klasse fand, dass man beim Kaffee oder zu Mittag ziemlich schnell mit den Leuten ins Gespräch kommen konnte. Irgendwo wusste man, dass alle die da sind etwas mit dem Bereich Leiterschaft zutun haben müssen – sonst wären sie ja nicht da – und daher konnte man ziemlich schnell konkret ins Gespräch kommen.
Was leider Schade war, dass mir vieles nicht mehr neu war. Dies liegt mehr an mir, als an der Tagung selber, aber ich hatte trotzdem gedacht, dass insgesamt schon paar neue Sachen kommen. Das andere ist, was aber auch typisch amerikanisch ist, dass sich nicht so strikt ans Thema gehalten wurde. Am Freitagabend sollte es eigentlich um “Intuitive Leiterschaft” gehen. Besprochen wurde aber über Organisationssoziologie, also wie sich eine Organisation entwickelt und warum es wichtig ist, als Leiter zu wissen an welchem Punkt man auf dem “Lebenszyklus” der Organisation man sich momentan befindet.
Was mir auch sehr komisch vorkam, war dass es auf dem Büchertisch kein einziges Buch zum Thema Leiterschaft gegeben hat. Für mich war das nicht so tragisch, musste ich kein Geld ausgeben
Aber komisch fand ich das schon.
Im Großen und Ganzen doch eine gute Tagung mit guten Dingen, für mich persönlich aber nicht ganz so wertvoll wie eigentlich erhofft.
War der Kaffee denn wenigstens lecker?
Hmm ja doch der war okay