“Wir werden alle sterben”, darum gehts kurzgefasst in dem Lied. Das Video wurde mal auf einem evangelistischem Jugendevent als Einstieg für die Predigt verwendet. Finde ich gar nicht mal so schlecht, von der Idee her?
Was denkt ihr?
[via youtube.com]
Ein Knorkator-Klassiker.
Ja, hat was.
Lustiges Video.
Was soll denn die Aussage so einer Predigt sein?
Ich halte immer weniger davon, Kids in sog. “evangelistischen” Predigten mit dem Tod Angst zu machen, damit sie sich schnell bekehren.
Natürlich sollen Menschen zum Glauben kommen. Und auch der Tod ist ein wichtiges Thema.
Aber Angst ist der falsche Weg. Evangelium ist Freiheit. Eine Bekehrung aus Angst halte ich für fragwürdig.
Hey Achti,
ich stimme dir auf jedenfall zu, wenn du sagst, dass Angst der falsche Weg ist. Halte ich auch nicht wirklich viel von. Spontan würde ich sagen, dass es in der Predigt darum gehen könnte, dass wir ohne das Evangelium tot für Gott, also ewig von Gott getrennt sein können. Aber nicht auf die angsteinflössende, sondern auf die hinweisende Art. Es gibt ein Leben mit Gott und zwar jetzt schon während man lebt!
Wenn man weis, das es kein christliches Lied ist würde sich das gut verwenden lassen. Nur dumm das die Tierchen da am Talgrund aufplatzen, wenn das nicht wäre, dann würde ich das Video total gerne für einen JuGo verwenden!
… kommt auf jeden Fall mal auf die Liste.
Hey Achti,
die wichtigsten Evangelisten in den letzten drei Jahrhunderten haben bei ihren Evangelisationsveranstaltungen immer auch mit der Hölle gedroht – was natürlich auch Teil der Bibel ist. Sicherlich sollte man es aber nicht zu einseitig betonen.
lG
Wer kommt überhaupt auf diese Ideen bei den Videos? Ist aber meiner Meinung nach ein guter Einstieg in die Predigt. Das Lied spricht genau das an, womit die meisten Menschen einfach nicht rechnen. Und zum wachrütteln ist dieses Video recht nett gemacht.
Die “wichtigsten” Evangelisten der Vergangenheit sind für mich irrelevant. Ich glaube, Gott möchte, dass wir uns freiwilig ihm zuwenden, und nicht als “zweitbeste Lösung”, weil jemand Angst vor der Hölle hat.
Ich finde das hier ganz anregend: http://toby-faix.blogspot.com/2008/09/bad-news-good-news-oder-was-ist-denn.html
Denke da ähnlich wie Achti, man kann sich sicherlich von vergangenen Evangelisten abgucken und auch lernen. Das Evangelium muss aber von der Art wie es weitergegeben wird angepasst werden.
Das Thema Hölle ist einfach viel zu negativ belastet, ich drücke das meistens einfach mit “getrennt sein von Gott” aus…
Oh, es kann sein das ich missverstanden wurde. Jetzt wo ich nochmal den Satz gelesen habe, den ich geschrieben habe. Ich finde es natürlich ausdrücklich falsch mit der Hölle zu drohen, denn das Evangelium ist eine “Froh-botschaft” und keine “Droh-botschaft”.
Das die Hölle zu stark betont wurde liegt aber meines Erachtens schon ne Weile zurück, und man darf sie auf keinen Fall ganz ausblenden. Ich denke dabei an das Zitat hier, das schon etwas nachdenklich stimmt: Ein 35-jähriger Christ aus Kalifornien äußerte sich wie folgt: “Das Christentum ist zu einem netten Sonntagsausflug geworden. Wo ist der lebendige Gott, der Heilige Geist, der erstaunliche Jesus, die Liebe, das Mitgefühl, die Heiligkeit? Wie sehr ich mich doch nach dieser Art Leben sehne!”
aus Kinnaman, David/Lyons, Gabe – UNchristlich. Was eine neue Generation über Christen denkt – S. 43