Jugendarbeit an sich ist ein harter Job. Viele Jugendleiter, Jugendreferenten, Jugendpastoren oder Jugenddiakone – egal ob ehren- oder hauptamtlich, sind sehr beschäftige Leute mit tausenden von Ideen. Ideen, die sie liebend gerne umsetzten würden. Wie auch immer man das anstellen mag;ohne andere Personen geht es einfach nicht Ideen umzusetzen. Andere Leiter sind mehr als wichtig, aber das bringt nichts, wenn man sie nicht bevollmächtigt. Wenn es keinen Raum gibt, indem sie sich entfalten können. Dienst in der Gemeinde ist nie etwas, was man alleine tut.
Ich lerne immer mehr, dass ich mir immer wieder bewusst machen muss (auch wenn ich der Jugendleiter bin), Mitarbeiter zu bevollmächtigen und zu motivieren.
Auch wenn im Endeffekt alles vom Herrn kommt, gibt es einiges was man tun kann, um Mitarbeiter zu motivieren und bevollmächtigen:
- Kommunikation
Mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren, Ideen und die Vision zu teilen sind der Schlüssel für die Arbeit. Wenn man die Vision hinter der Arbeit gut, deutlich und immer wieder weitergibt hat man eine Menge geschafft. Das hat den Effekt, dass bei zukünftigen Aktionen und Projekten die Mitarbeiter automatisch nach dem Grund für das Projekt fragen. Warum machen wir das? Was ist die Vision?
Vision teilen ist mit dem Team zu reden, Ideen zu teilen, zu zeigen worum es geht, wo die Arbeit hingeht. Dadurch weiß jeder wo es hingeht, wo ich folgen kann. Wenn keine Vision da ist, keine Richtung sichtbar ist, wohin die Arbeit geht, ist es schwierig zu folgen, schwierig Dinge zutun und Ideen zu entfalten.
Jesus wusste worum es ging. Er teilte mit seinen Jüngern worum es ging. Die Jünger waren nach der Zeit mit Jesus bevollmächtigt, weil sie verstanden haben (zwar erst im Nachhinein, aber immerhin) worum es geht. - Motivation und Beeinflussung
Nicht immer wenn du als Leiter eine Entscheidung triffst, heißt es, dass diese gut ankommt, gut aufgenommen wird. Manche Personen fühlen sich wertlos, wenn eine neue Idee eingeführt wird, weil sie denken, dass sie ihren Dienst nicht gut machen. Was du von Gott hörst kann das genaue Gegenteil sein, was dein Mitarbeiter rechts von dir von Gott gehört hat. Sei sensibel in diesem Bereich und richte dich nach der Vision. Motivier und hilf deinen Mitarbeitern ihre Gaben von Gott zu verstehen und für ihre Arbeit einzusetzen. Wir alle haben eine Rolle im Leib Christi, nur hin und wieder brauchen wir Ermutigung um das wirklich zu sehen.
Du kannst deine Mitarbeiter beeinflussen und motivieren zu verstehen, dass sie ein Teil der Gruppe, des Teams sind. Es geht dabei in erster Linie um Ermutigung und Hervorheben der anderen Person. - Zuhören!
Dein Team kennt dich oft besser als viele andere. Und weil sie dich kennen, kennen sie auch deine Stärken und Schwächen. Manchmal kann es weh tun, was dir dein Team sagt. Die Wahrheit schmerz halt. Sie also dafür bereit. Es kommt dabei darauf an, was du daraus machst. Wie gehst du mit dem Feedback der Mitarbeiter um. Arbeite an deinen Stärken und sei offen gegenüber deinen Schwächen. Lass dir von dem Team in diesen Bereichen helfen. Du kannst nicht alles machen, du brauchst dein Team. - Sei dabei!
Arbeite mit deinem Team und nicht an ihnen. Wenn du nicht hin und wieder die gleichen Dinge tust, wie dein Team, dann gehörst du nicht zum Team. Du bist ein Außenseiter! Krempel deine Arme hoch und sei dabei wenn es darum geht sich im Dienst für den Herrn die Hände schmutzig zu machen.