Ich hasse Jugendarbeit – und zwar das Wort an sich. Jugendarbeit drückt absolut nicht das aus, was ich empfinde und wenn ich das tue was das Wort beinhaltet. Arbeit mit Jugendlichen hört sich für mich total negativ an, verkrampft und verpflichtend.
Was ich als erstes unter dem Punkt Jugendarbeit verstehe, ist Leidenschaft für die Menschen. Es geht um die Menschen um die Jugendlichen. Sicher hat man dabei Schwierigkeiten und mehr als genug zutun, aber das ist keine Arbeit! Es hat was mit Leidenschaft, mit einem Herz für die Sache, mit Hingabe zutun.
Ich weiß nicht, wer sich das Wort ausgedacht hat, oder ob es das schon immer gab. Vielleicht wurde es einfach der Kürze wegen genommen. Auf die Schnelle fällt mir kein besseres Wort ein, aber Jugendarbeit geht gar nicht!
lol, was meinste wie es mir mit “kinderarbeit” geht???
Oh ja, damit ist das noch schlimmer
Witzig ist auch, wenn man “Streetworker” dann mit Straßenarbeiter verwechselt…
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Nun, klassisch ist es nunmal “der Arbeitszweig unserer Institution, der sich mit den Jugendlichen beschäftigt”.
Es ist einfach schwierig, was besseres zu finden.
Besonders, wenn du tatsächlich von einer Institution/Organisation für diese Aufgabe abgestellt wirst und ihr gegenüber möglicherweise sogar Rechenschaft über deine Tätigkeit ablegen sollst.
Jugend-
-Pfleger, -Betreuer, -Hirte … was trifft deine Tätigkeit?
Bist du ein Jugendhingegebener (nicht zu verwechseln mit Jugendopfer)?
Oder ein Jugendanvertrauter?
Oder, weil es ja keine “Arbeit” ist, bist du ein Jugendhobbyist oder -wegen der Leidenschaft- ein Jugendliebhaber? (*hüstel*).
Nebengedanke: Das eine Tätigkeit mit “Arbeit” betitelt wird, heißt ja nicht, dass sie ohne Leidenschaft und Hingabe ausgeführt wird.
Ganz im Gegenteil: Schließlich investieren manche Leute in ihre “Arbeit” (wenn Traumberuf) sogar eine enorme Menge an Zeit und Kraft.
Hey Rover
danke dir für deine spontane Gedanken, freue mich immer darüber
Kurz zu deinem Nebengedanken. Da hast du vollkommen Recht, dass viele Menschen für ihre Arbeit leben und sie lieben. Insgesamt ist der Begriff Arbeit in der Gesellschaft aber doch negativ besetzt.