Archives for the month of: Dezember, 2007

Schon länger beschäftigt mich die Frage: Was genau soll Kennzeichen meiner Arbeit sein? Woran sollen Jugendliche denken, wenn sie über die Jugendarbeit in der EFG Siegen-Weststraße reden? Was will ich mir von Anfang an auf die Fahne schreiben?

Bei dieser Frage bin ich auf den Text von Paulus in 1Kor 2,1-5 gestoßen.

1 Liebe Brüder und Schwestern! Als ich zu euch kam und euch Gottes Botschaft brachte, die bisher noch nicht bekannt war, habe ich das nicht mit geschliffener Rede und menschlicher Weisheit getan.

Paulus Art der Verkündigung war nicht perfekt vorbereitet und durchgeführt. Er legte auf menschliche Kriterien und Erwartungen keinen Wert.

Das Evangelium Gottes bedarf keinen qualifizierten Theologiestudenten oder hoch bezahlten Rhetoriker, um die Menschen dieser Welt zu erreichen. Es braucht weder Show noch geniale Konzepte. Es braucht nur eins: Jemand, der es ausspricht.

2 Ich wollte von nichts anderem sprechen als von Jesus Christus und seinem Tod am Kreuz.

Paulus Anliegen klingt simpel, beinahe bescheidend. Nur Jesus wollte er zum Inhalt seines Redens und Wirkens machen. Nicht mehr und nicht weniger.

Im Reden von und über Jesus Christus, seine Person, sein Wesen und sein Wirken besteht die eigentliche lebensverändernde Sprengkraft (Röm 1,16) des Evangeliums Gottes.

3 Dabei war ich schwach und elend und zitterte vor Angst.

Eigene Schwäche, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Angst gehen mit der Verkündigung des Evangeliums einher.
Der Verkündiger selbst weiß steht’s um seine eigene Schwäche, damit die eigentliche Kraft des Evangeliums zum Vorschein kommt.

4 Was ich euch sagte und predigte, geschah nicht mit ausgeklügelter Überredungskunst, durch mich sprach Gottes Geist und wirkte seine Kraft.

Das Evangelium bedarf keiner Verkaufsansprache, in der der Zuschauer vom Produkt überzeugt werden muss. Im Evangelium spricht Gott selbst durch seinen Geist. Im Evangelium kommt Gottes Kraft zum Vorschein.
Verkündiger des Evangeliums Gottes brauchen demnach zwei Ausweise: “Geist” und “Kraft”.

5 Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes rettende Kraft.

Tragender Glaube im Diesseits und Jenseits ist nur von Gottes Geist und seiner Kraft wirkbar.
Ein solcher Glaube ist keine Ideologie, keine Weltanschauung, kein Verkaufsprodukt, kein Selbsthilfezweck. Ein durch Gottes Kraft gewirkter Glaube, nimmt die Abhängigkeit zu Gott als das größte Geschenk an. Er sieht von der eigenen Ohnmacht zur Gottes Allmacht auf.

Alles andere ist menschliche Frömmigkeit, hervorgebracht und gepflegt durch Menschen, wofür im Himmel kein Platz ist.
Nach dem Vorbild des Paulus möchte ich „von nichts anderem sprechen als von Jesus Christus und seinem Tod am Kreuz“.
Warum gilt das auch für Jugendarbeit? Weil es nach wie vor nur ein Fundament gibt, auf das man seine Steine bauen kann: Jesus.

Endlich ist es soweit, ich habe schon länger auf diesen Zeitpunkt gewartet.. Mein Bruder wird anfangen zu bloggen und deswegen wird er sich zuerst vorstellen.

Hallo zusammen! Mein Name ist Alexander Schröder. „Alex“ reicht aber völlig aus. Die wenigsten nennen mich „Alexander“. Meistens hat das meine Mutter gemacht, wenn ich etwas Dummes angestellt habe. Freunde nennen mich „Schrotty“. Bitte mit „y“, nicht mit „i“ schreiben! Wenn Leute mich fragen, wie es zu diesen sonderbaren Spitznamen kommt, kann ich es nicht wirklich erklären. Es lag auf jeden Fall nicht daran, dass ich viel „Schrott“ gemacht habe. Mit 14 hat mich ein Freund angefangen so zu nennen. (Anmerkung von Waldy: mittlerweile wurde der Name auf mich übertragen ;) ) Seitdem tun es viele so. Merkwürdigerweise aber eher Jungs als Mädels. Meine Verlobte Rosi bleibt lieber bei „Alex“ oder auch „Schatz“, wovon ich das letzte lieber mag :D

Freunde aus der Bibelschule haben mich für unsere Abschlusszeitschrift folgendermaßen vorgestellt:

„Schrotty ist nicht nur sprunghaft auf Konzerten, sondern hat auch die magische Fähigkeit, ruhig, diplomatisch, durchdacht, sowie durchgeknallt, albern und wechselhaft in einem zu sein. Seine Energie bezieht er dabei im sehnsüchtigen Hang zum schwarzen Gold (er nennt es „Käffchen“), das er selbst zu später Stunde in hohen Maßen trinken kann.“

Meine Freunde haben erkannt, dass ich von meiner Persönlichkeit durchaus vielseitig bin. Was meine Hobbys angeht, bin ich gerne mit Leuten zusammen, lese gerne, treibe Sport (Joggen, Fußball, Snowboarden) und höre gerne Musik (wobei ich die mit viel Gitarrensound bevorzuge).

Seit dem 15.11.2007 bin ich nun nach meinem Studium an der Bibelschule Wiedenest in der EFG Siegen-Weststraße (www.efg-siegen-weststrasse.de) als Jugendpastor tätig. Eine total spannende und faszinierende Zeit. Gottes Reich unter der jungen Generationen mitzubauen lässt mein Herz höher schlagen. Es beschäftigt mich Tag und Nacht und wird meine Blogeinträge im besonderen prägen. Mal sehen.

Letzte Woche noch rumposaunt, dass ich seit 4 Jahren nicht mehr krank gewesen bin und jetzt hats mich aber selber erwischt ;) Liege krank zuhause =(

smell

Ein Bild, dass wirklich zum Nachdenken anregt und mich irgendwie traurig und ärgerlich zugleich macht….

[via ASBO Jesus]